Predigt zu Lukas 19,41-47 Von Clemens Graf August von Galen, Bischof von Münster Ich muß leider mitteilen, daß die Gestapo … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Karl Barth, Die Arbeit als Problem der theologischen Ethik (1931): „Wenn die Arbeit, d. h. nun also: die Sorge für unsere Bedürfnisse auf der unteren und die Aufgabe der Humanität auf der oberen Ebene der Betrachtung Gottes Gebot ist, dann ist eben damit gesagt, dass unser Arbeiten, wenn es Gehorsam gegen Gottes Gebot sein soll, eine Grenze haben muss und dass wir um diese seine Grenze wissen müssen.“
Die Arbeit als Problem der theologischen Ethik Von Karl Barth Die Arbeit kann uns in sehr verschiedener Weise zum wissenschaftlichen … Mehr
Eitelhans Langenmantels Brief aus dem Weißenhorner Gefängnis an Matheus Metzger (1528): „Ich hätte niemals damit gerechnet, was mir nun widerfahren ist. Wenn ich es geahnt hätte, dann hätte ich das Haus zu Leitershofen wahrlich nicht gekauft. Zumal ich von den Augsburgern desselben Handels wegen ebenfalls bestraft worden bin. Kurz: Ich muss mich nun in Geduld fassen, bis der allmächtige Gott mit mir Armen sein Genüge hat.“
Als der Wiedertäufer Eitelhans Langenmantel im April 1528 in Weißenhorn gefangensaß und ihm die Hinrichtung bevorstand, schrieb er folgenden Brief … Mehr
Zofia Posmysz, Christus von Auschwitz (Chrystus oświęcimski): „Ich hörte auf, mir Sorgen zu machen, ob ich Auschwitz überleben werde. Ich war frei, zumindest schien es mir so. Ich trug das Medaillon um den Hals, ohne darauf zu achten, dass es immer vollständig verdeckt war. Das »Dein Wille geschehe« kam mir ohne innere Widerstände über die Lippen. Ich war auf alles vorbereitet, das heißt ich war frei. So dachte ich.“
Christus von Auschwitz (Chrystus oświęcimski) Von Zofia Posmysz Sein Haupt schmückt keine Krone. Stattdessen hat der Künstler den auf der … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Entwurf einer Anweisung für die Kandidaten zur Vorbereitung auf das Pfarramt von 1936: „Der Kandidat schuldet seiner Kirchenleitung Gehorsam und soll jede Weisung, Beratung und Belehrung ehrerbietig und vertrauensvoll entgegennehmen. Er muß jederzeit für jeden geforderten Dienst bereit sein und demgegenüber alle persönlichen Wünsche und Interessen zurückstellen. Sein Leben gehört der Kirche. Er darf aber auch wissen, daß er sich in allen Fragen seines Berufes und seines persönlichen Lebens jederzeit an seinen Pfarrer oder an seine Kirchenleitung wenden darf, wenn er nicht die Hilfe anderer junger Brüder findet.“
Entwurf einer Anweisung für die Kandidaten zur Vorbereitung auf das Pfarramt Von Dietrich Bonhoeffer Auf der Sitzung der Leiter der … Mehr
Erik Peterson, Das Problem des Nationalismus im alten Christentum (1951): „Der eigentümlichen Dialektik der christlichen Eschatologie, wonach das Messianische Reich zwar schon gekommen ist, aber doch erst in der zweiten Ankunft Christi seine Vollendung erfahren wird, wird die Theorie des Euseb nicht gerecht. Das Problem der Nation und des Nationalismus wird hier ganz gradlinig, man möchte beinahe sagen: in der Form eines geschichtlichen Fortschritts vom Nationalstaat zum übernationalen Imperium gesehen.“
Das Problem des Nationalismus im alten Christentum Von Erik Peterson Nation und Nationalismus sind für das alte Christentum ein Problem … Mehr
Tagesgebet zum 14. Sonntag nach Trinitatis, 18. September 2022
Gott, unser Vater,deine Schöpfung spiegelt deine Güte.Wo unser Leben Schaden nimmt,streckst Du deine Hand aus.So erlöst uns dein Sohn vom … Mehr
„Es ist vollbracht!“ Über Jesu Lebenshingabe am Kreuz und unsere Versöhnung mit Gott: „Die Erlösten, denen in Christus die Versöhnung mit dem Gott zugesprochen ist, sagen zu Recht: Es ging nicht anders; das war für uns notwendig. Und doch bleiben Jesu Tod und Auferstehung ein göttliches Geheimnis, das Menschen nicht denkerisch ergründen können. An Stelle eigenen Denkens tritt das liturgische Gedenken an die Selbsthingabe des Gottessohnes, wie dies Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat: ‚Solches tut zu meinem Gedächtnis.‘ (Lukas 22,19)“
„Es ist vollbracht!“ Über Jesu Lebenshingabe am Kreuz und unsere Versöhnung mit Gott „Als nun Jesus den Essig genommen hatte, … Mehr
Johann Georg Hamann, Über die Auslegung der Heiligen Schrift: „Gott ein Schriftsteller! – Die Eingebung dieses Buches ist eine eben so große Erniedrigung und Herablassung Gottes wie die Schöpfung durch den Vater und die Menschwerdung des Sohnes. Die Demut des Herzens ist daher die einzige Gemütsverfassung, die zur Lesung der Bibel gehört und die unentbehrlichste Vorbereitung dafür.“
Über die Auslegung der Heiligen Schrift Von Johann Georg Hamann Gott ein Schriftsteller! – Die Eingebung dieses Buches ist eine … Mehr