Gerhard Sauter über Gerhard Sauter In dem von Christian Henning und Karsten Lehmkühler herausgegebenen Band Systematische Theologie der Gegenwart in … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Martin Luther über die drei Stiftungen und Orden in Vom Abendmahl. Bekenntnis (1528): „Die heiligen Orden und rechten Stiftungen, von Gott eingesetzt, sind diese drei: das Priesteramt, der Ehestand, die weltliche Obrigkeit. Dennoch ist kein solcher Orden ein Weg zur Seligkeit, sondern es bleibt der einzige Weg über diese alle (hinaus), nämlich der Glaube an Jesus Christus; denn es ist etwas ganz anderes: heilig und selig sein.“
Über die drei Stiftungen und Orden Von Martin Luther Aber die heiligen Orden und rechten Stiftungen, von Gott eingesetzt, sind … Mehr
Paul-Henri Thiry d’Holbach, Gebet eines tugendhaften Atheisten: „Ich darf dich, also, nicht fürchten; ich darf des Schicksals wegen nicht unruhig seyn, das du mir zubereitest. Deine Gütigkeit konnte nicht zugeben, daß ich mir durch unvermeidliche Verirrungen Strafe zuzöge. Warum ließest du mich nicht lieber in dem Nichts, als daß du mich in die Klasse vernünftiger Wesen riefest, damit ich die traurige Freyheit haben möchte, mich unglücklich zu machen?“
Gebet eines tugendhaften Atheisten Von Paul-Henri Thiry d’Holbach Wenn denn wirklich ein Gott seyn sollte; wenn dieser Gott ein verständiges, … Mehr
Claus Westermann, Arbeit und Kulturleistung in der Bibel (1980): „Im Werk der Priesterschrift weist der Tag des Ruhens Gottes auf die Gründung des Gottesdienstes voraus; der Rhythmus der Werktage und Feiertage weist darüber hinaus auf das Ganze des menschlichen Lebens, dessen Ziel nicht die Arbeitsleistung, sondern etwas ihr Jenseitiges, in der Ruhe Gottes Angedeutetes ist. Mit dieser universalen Konzeption am Anfang der Bibel ist deutlich gemacht, dass die Arbeit für sie kein letzter Wert ist und daß es eine Verherrlichung der Arbeit als Sinn und Erfüllung des Lebens für sie nicht geben kann.“
Arbeit und Kulturleistung in der Bibel Von Claus Westermann Einleitend ist zunächst ein Wort zum Verhältnis des Alten und des … Mehr
Tagesgebet zum 4. Sonntag nach Ostern (Kantate), 7. Mai 2023
Gott, unser Vater,Dich preisen deine Werke.Dein Sohn lässt das Lob nicht im Tod verstummen.Dein Geist bringe unsere Stimmen zum Singen … Mehr
Bernd Janowski, Sühne im Alten Testament und im Judentum (EKL): „Weil der Opfernde, der eine (unwissentliche) Verfehlung begangen hat, sich durch diesen Gestus mit dem Opfertier identifiziert, geht es in dessen Tod real-symbolisch um den Tod des Sünders. Das Proprium der kultischen Stellvertretung ist die im Tieropfer symbolisch sich vollziehende Lebenshingabe des schuldigen Menschen.“
Sühne im Alten Testament und im Judentum Von Bernd Janowski 1. Sühne ist ein Zentralbegriff biblischer Theologie. Neben dem traditionellen … Mehr
Timothy Radcliffe, Weshalb bist Du hier?: „Wir werden vielleicht nie erfahren, wozu wir hier sind. Alles, was wir tun können, ist, auf den Herrn zu hören, der nicht brüllt, sondern in einem leisen Flüsterton spricht, einer stillen, kleinen Stimme, die am besten mit „dünnes Schweigen“ übersetzt werden kann (1. Könige 19,11-12). Was ich höre, kann eine wichtige Neuausrichtung meines Lebens sein, oder nur ein kleiner Anstoß, heute etwas zu tun.“
Weshalb bist Du hier? Von Timothy Radcliffe Ein ehemaliger Generalmagister des Dominikanerordens, der auf die Vollendung seines 75. Lebensjahres zugeht, … Mehr
Hans G. Ulrich, Selbst-Sein – Selbst-Werden in ethischer Perspektive (2000): „Gottes bestimmende und verwandelnde Gerechtigkeit und Güte zu erfahren heißt nicht, alle die gegebenen Besonderheiten des Lebens hinter sich zu lassen, sondern im Gegenteil: Gottes Gerechtigkeit und Güte wird gerade in diesen Realitäten und in Bezug auf sie präsent. So können Menschen erfahren, dass sie in einer bestimmten Situation, bei einer besonderen Begegnung mit einem Menschen, in einer Krankheit von Gott nicht verlassen sind, sie können Gottes Zuwendung von einer anderen, vielleicht ganz neuen Seite im Kontext ihrer Geschichte erfahren und müssen nicht Gefahr laufen, ihr Selbst zu verlieren, weil in ihr Leben etwas eingebrochen ist, das sie vielleicht nicht verarbeiten können oder das sie nur als Widerspruch gegen ihre eigene Selbstbestimmung zu verstehen vermögen.“
Selbst-Sein – Selbst-Werden in ethischer Perspektive Von Hans G. Ulrich Wenn gegenwärtig „Identität“ von Menschen zum Thema wird, geschieht dies … Mehr
Timothy Radcliffe, Theologie – eine Aufgabe, die mit Freude erfüllt (2000): „Theologinnen können die Wunden der Kirche heilen, indem sie uns aus der ideologischen Enge herausführen. Dann werden wir auch fähig, frei zu sein für die Freude, im Anderen Gott zu begegnen, dem Deus Humanissimus, dem Gott, der ganz und gar Mensch ist, wie unser Mitbruder Edward es einmal formuliert hat. Gott möge Sie mit dem Mut segnen, zu Ihrem theologischen Beruf zu stehen. Haben Sie das Vertrauen und die Freiheit des Herzens und Geistes, dieses Leben als Theologinnen zu leben und diesen Dienst zu leisten. Seien auch Sie glückliche Theologen!“
Theologie – eine Aufgabe, die mit Freude erfüllt Von Timothy Radcliffe OP Ich danke vielmals für die mir erwiesene Ehre, … Mehr