Eberhard Jüngel, Neu – Alt – Neu: Theologische Aphorismen (2002): „Das Selbstverständliche, Vertraute, Bewährte, Verlässliche, Lebenserfahrene, aber auch das Langweilige, Abgewirtschaftete, Veraltete, dunkel Gewordene und sich immer mehr noch Verfinsternde – das sind die teils weichen, teils harten Opponenten des Neuen. Es sind, wie gesagt, deren viele.“

Neu – Alt – Neu: Theologische Aphorismen Von Eberhard Jüngel Das Neue hat viele Opponenten. Oft haben sie so gute … Mehr

Jürgen Roloff über Bilder der Kirche im Neuen Testament (1987): „Eine Kirche, die dasselbe sagt, was auch alle anderen sonst sagen, nur vielleicht ein wenig vorsichtiger und abgewogener, eine Kirche, die das gleiche tut, was auch alle sonst tun, nur vielleicht mit etwas mehr Skrupeln und etwas verhalte­ner, die macht nichts sichtbar von Gottes Herrschaft und kommender Welt. Ihr könnte es gehen wie dem salzlosen Salz, das man wegwirft und zertritt.“

Bilder der Kirche im Neuen Testament. Ein Synodalvortrag Von Jürgen Roloff Vor kurzem sagte ein Mann der kirchlichen Praxis zu … Mehr

Heinz Dietrich Wendland über die Eschatologie (1964): „Wir sind berufen, im Zeichen der Auferstehung und damit des kommenden Sieges in der Liebe für die Gerechtigkeit zu handeln und dadurch den dämonischen Gewalten den Raum in der Welt streitig zu machen und zu bezeugen, dass Gott und seinem Christus die Herrschaft über die Welt gebührt.“

Eschatologie Von Heinz Dietrich Wendland Der theol. Begriff E. bedeutet Lehre vom „Letzten“ oder von den „letzten Dingen“. Diese redet … Mehr

„Wir wollen Frieden für den Ort“ – eindrücklicher offener Brief von Nuray Sarigül, Mutter der in Illerkirchberg getöteten Ece: „Wir sind Deutsche mit türkischen Wurzeln. Wo ist der Unterschied? Die Suche ist vergeblich – es gibt keinen. Wir sind alles Menschen mit Liebe im Herzen, was uns letztendlich alle verbindet. Wir sind nur kurz zu Besuch in unserer wunderbaren Welt, in der wir mit Liebe und gegenseitigem Verständnis zusammenleben sollten. Kein Groll und keine Wut sind es wert, unseren gemeinsamen Frieden zu opfern.“

„Wir wollen Frieden für den Ort“ Nuray Sarigül, Mutter von Ece Sarigül Liebe Illerkirchbergerinnen und Illerkirchberger, am 5.12.22 haben wir … Mehr

Albert Camus, Der Künstler und seine Zeit (L’artiste et son temps, 1957): „Man kann sich zweifellos eine sanftere Flamme wünschen – und ich wünsche es mir auch –, eine Atempause, den richtigen Halt für die Träumerei. Aber vielleicht gibt es für den Künstler keinen anderen Frieden als den, der sich am heißesten Punkt des Kampfes befindet. ‚Jede Mauer ist eine Tür‘, sagte Emerson treffend. Suchen wir die Tür und den Ausweg nicht an­derswo als in der Mauer, gegen die wir leben. Suchen wir stattdessen die Atempause dort, wo sie sich befindet, nämlich mitten im Kampf.“

Der Künstler und seine Zeit Von Albert Camus Ein weiser Mann aus dem Osten bat in seinen Gebeten immer darum, … Mehr