Sympathie Von Dorothee Sölle Sympathie bedeutet im gewöhnlichen Sprachgebrauch die meist nicht klar motivierte Zuneigung zu jemandem (Gegenteil: Antipathie); im … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Martin Luther, Über die Musik (Περì τῆς μουσικῆς, 1530): „Ich liebe die Musik, weil sie in Friedenszeit regiert. Bleibt also fest, und es wird nach unserer Zeit besser für diese Kunst sein. Denn sie sind des Friedens. Die Herzöge von Bayern lobe ich darin, dass sie die Musik pflegen. Bei uns Sachsen werden Waffen und Kanonen gepredigt.“
Über die Musik (Περì τῆς μουσικῆς, 1530) Von Martin Luther Ich liebe die Musik, und es gefallen mir die Schwärmer … Mehr
Jürgen Moltmann, Das Bekenntnis Jesu Christi. Eine biblisch-theologische Betrachtung (1977): „Christlicher Glaube war von Anfang an bekennender Glaube. Das Bekenntnis Jesu Christi gehört konstitutiv zu diesem Glauben. Ohne dieses Bekenntnis hört er auf, christlicher Glaube zu sein. Das öffentliche Bekenntnis Jesu Christi ist die göttliche Bestimmung dieses Glaubens. Darum ist die Verleugnung Jesu Christi das Zeichen des Unglaubens. Bekennen oder Verleugnen bedeutet Sein oder Nichtsein des christlichen Glaubens.“
Das Bekenntnis Jesu Christi. Eine biblisch-theologische Betrachtung Von Jürgen Moltmann I. Christlicher Glaube war von Anfang an bekennender Glaube. Das … Mehr
Christoph Blumhardt, Unser Menschenrecht. Predigt über Lukas 18,1-8 (1910): „Seid nicht so wie die Leute, die mit der Stange im Nebel herumfahren, sondern seid, wie der Herr Jesus hier sagt, auf das bedacht, was in ihm als Gotteskraft erschienen ist, und seid dankbar, wenn ihr das Allerkleinste erfahret von dieser Herrlichkeit Gottes im Fleisch.“
Unser Menschenrecht. Predigt über Lukas 18,1-8 (1910) Von Christoph Blumhardt Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit … Mehr
Reinhart Kosellecks Artikel „Geschichte“ aus dem Lexikon ‚Geschichtliche Grundbegriffe‘: „Die drei Ebenen: Sachverhalt, Darstellung und Wissenschaft davon wurden jetzt als ‚Geschichte‘ auf einen einzigen gemeinsamen Begriff gebracht. Es handelte sich, wenn der gesamte damalige Wortgebrauch berücksichtigt wird, um die Fusion des neuen Wirklichkeitsbegriffes von ‚Geschichte überhaupt‘ mit den Reflexionen, die diese Wirklichkeit überhaupt erst begreifen lehrte. ‚Geschichte‘ war, überspitzt formuliert, eine Art transzendentaler Kategorie, die auf die Bedingung der Möglichkeit von Geschichten zielte.“
Mit seinem magistralen Artikel „Geschichte V. Die Herausbildung des modernen Geschichtsbegriffs; VI. ‚Geschichte’ als moderner Leitbegriff; VII. Ausblick“, erschienen 1975 … Mehr
Reinhart Koselleck, Wozu noch Historie? (1970): „In jedem Fall bedürfen wir einer Theorie historischer Zeiten, wenn wir das Verhältnis der ›Geschichte an sich‹ zu den unendlich vielen Geschichten im Plural klären wollen. Ideologisierbar, wie »Geschichte« ist, bleibt sie gleichwohl als transzendentale Kategorie Bedingung unserer neuzeitlichen Erfahrung. Als solche geht sie nie unmittelbar auf in den jeweiligen Geschichten, die erfahren oder erkundet werden, auch wenn sie diese erst erkennbar macht.“
Wozu noch Historie? Von Reinhart Koselleck Werner Conze zum 31. Dezember 1970 Die Frage wird gestellt, wozu wir überhaupt noch … Mehr
Claus Westermann, Das doppelte Gesicht Ijobs (1983): „Der fromme, demütige, sich in Gottes Willen Fügende und der verzweifelt gegen Gott sich Auflehnende – das ist derselbe Mensch, für den es beide Möglichkeiten gibt, die eine davon am äußersten Rand. Es ist dabei zu bedenken: Im Dialogteil ist es nicht das Leiden als solches, gegen das sich Ijob auflehnt. Es ist vielmehr die Behauptung der Freunde, die in diesem Leiden und in der Sprache dieses Leidens den Beweis sieht, dass Ijob ein Frevler, ein Gottloser ist; auch die Behauptung, der Schwere des Leidens müsse die Schwere seines Vergehens entsprechen, für das Gott ihn bestraft. Und Gott scheint, wenn er Ijob seinem Leid und damit dem Weg in den Tod schweigend überlässt, auf der Seite der Freunde zu stehen. Aber dann antwortet Gott. Und in seiner Antwort tritt er auf Ijobs Seite, tritt er für ihn ein. Gott wendet sich Ijob, der ihn so schwer angeklagt hatte, wieder zu.“
Das doppelte Gesicht Ijobs Von Claus Westermann Jedem Leser des Ijobbuches muß der Gegensatz auffallen zwischen dem Verhalten Ijobs gegenüber … Mehr
Tagesgebet zum 3. Sonntag nach Ostern (Jubilate), 30. April 2023
Du Gott, himmlischer VaterDeine Schöpfung singt Dir ihr Loblied –die Vögel des Himmels,die Tiere auf den Feldern und in den … Mehr
Hans Jonas, Last und der Segen der Sterblichkeit (The Burden and Blessing of Mortality, 1992): „Es ist eine Pflicht der Zivilisation, vorzeitigen Tod unter Menschen weltweit und in allen seinen Ursachen zu bekämpfen – Hunger, Krankheit, Krieg und so fort. Was unsere Sterblichkeit als solche angeht, so kann unser Verstand keinen Streit darüber mit der Schöpfung haben, es sei denn, er verneint das Leben selbst. Was jeden von uns betrifft, so könnte das Wissen, daß wir hier nur kurz weilen und daß unserer zu erwartenden Zeit eine unverhandelbare Grenze gesetzt ist, sogar nötig sein als Antrieb dafür, unsere Tage zu zählen und sie so zu leben, daß sie durch sich selber zählen.“
Last und der Segen der Sterblichkeit (The Burden and Blessing of Mortality) Von Hans Jonas Seit unvordenklicher Zeit haben Sterbliche … Mehr