In der aktuellen Juni-Ausgabe der zeitzeichen findet sich ein längeres Interview, das Reinhard Mawick mit Jürgen Moltmann zur Trinitätslehre geführt…
„Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter“ – Predigt über 2. Samuel 22 (bzw. Psalm 18) mit Bezug zu Alex Honnold: „So hat Jesus Christus, uns ‚der Weg, die Wahrheit und das Leben‘, den Zugang zum Reich unseres himmlischen Vaters erschlossen: Aus hartem Fels quillt Liebe uns entgegen, aus todeskaltem Gestein blüht uns ewiges Leben. Der Glaube versetzt keine Berge. Im Glauben an Christus folgen unsere Hände vielmehr der Risswunde im Fels, finden darin ihren festen Halt, der uns schlussendlich von uns selbst erlöst.“
„Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter“ – Predigt über 2. Samuel 22 (bzw. Psalm 18) In…
Ist die Formulierung „auferstanden von den Toten“ aus dem Apostolikum missverständlich? Was eine Kleinanzeige aus der Augsburger Allgemeinen mit dem Nizänum hinterfragt
Das ist wohl eine der ungewöhnlichsten Kleinanzeigen, die heute in der Augsburger Allgemeinen und deren Regionalausgaben erschienen ist: Das Nizänische…
„Der HERR ist mein Fels und meine Burg“ (Davids Danklied – 2. Samuel 22 / Psalm 18)
Der HERR ist mein Fels und meine Burgund mein Erretter.Gott ist mein Hort, auf den ich traue,mein Schild und Horn…
Vom Segen des Betens oder was das Gebet uns schenkt: „Beten legt Sprachfäden um das eigene Leben. Wie Tautropfen auf einem Spinnennetz schlägt sich göttliche Güte an den eigenen Gebetsworten nieder. So setzt sich im Gebet das eigene Leben in Beziehung zum lebendigen Gott – was er für mich schon alles getan hat und was er in Jesus Christus für mich vorgesehen hat. Die Dinge um mich herum, für die ich ihm danke, sind nicht länger selbstverständlich – und damit hoffnungslos. Kleinigkeiten des Alltags zeigen sich mir als gottgegeben und werden damit großartig.“
Vom Segen des Betens oder was das Gebet uns schenkt „Betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das…
Martin Luthers Predigt über die Heilige Schrift (mit Bezug auf Römer 15,2-4): „Das sind ganz große Wunder, dass Gott sich so tief herunterlässt und sich in Buchstaben hineinsenkt und sagt: Da hat mich ein Mensch abgemalt; dem Teufel zum Trotz sollen diese Buchstaben da die Kraft geben, Menschen zu erlösen. Die Heilige Schrift ist also ein Wahrzeichen, das Gott dahinsetzt; wenn du es annimmst, bist du selig, nicht weil die Schrift mit Tinte und Feder geschrieben ist, sondern weil sie auf Christus hinweist.“
In einer Adventspredigt von 1531 hat Martin Luther mit Bezug auf Römer 15,2-4 über den „Trost der Schrift“ gepredigt und…
Rudolf Bultmann, Die Aufgabe der Theologie in der gegenwärtigen Situation 1933: „Christlicher Glaube muss eine kritische Kraft in den Fragen der Gegenwart sein, und er muss seine Positivität gerade in seiner kritischen Haltung bewähren. Wie kann er das? Weil er nicht nur von Sünde, sondern auch von Gnade weiß. Weil er Gott nicht nur als den Richter kennt, sondern auch als den Erlöser, der durch Jesus Christus seine ursprüngliche Schöpfung wiederherstellt. Die Erlösung durch Jesus Christus bedeutet die Vergebung der Sünde durch die Offenbarung der Liebe Gottes, und sie bedeutet deshalb die Befreiung des Menschen zur Liebe. Nur wer den jenseitigen Gott kennt, der in Christus sein Wort der Liebe in diese Welt hineinspricht, der vermag sich aus der Verstrickung dieser sündigen Welt zu befreien und einen Blick zu gewinnen, für den die Ordnungen der Welt wirklich als Schöpfungsordnungen erkennbar sind, deren er sich dankbar zu freuen hat, in denen er still zu leiden hat, in denen er als Liebender zu wirken hat.“
Die Aufgabe der Theologie in der gegenwärtigen Situation Von Rudolf Bultmann Nicht nur Karl Barth hatte im Frühsommer 1933 mit…
„Es war einmal“ – Ein Altersgedicht von Rudolf Bultmann (1975) in seinem letzten Brief an Martin Heidegger: „»Es war einmal«, so pflegt das Märchen zu beginnen. / In diesem Satz entsteht das Wissen um die Zeit. / Was einmal war, – es ist ja jetzt von hinnen, / Verschlungen ist’s von der Vergangenheit. / Was kommen wird, die Zukunft wird es bringen / So kann das Märchen vom Vergangenen nur singen. / Doch ist im Märchen noch das Wissen nicht entfaltet, / Denn auch das Künftige wird in ihm gestaltet: / In Phantasien mit alten Bildern von Königen und von Megären, / Von Hexen, Zauberern, die uns am Leben zehren. / Doch solcher – Phantasien – Chor / Schwebt heut‘ nicht unsern Augen vor. / Doch ist die Zeit, in der wir heute leben, / mit unserm Planen und Bestreben / Von Märchen wirklich frei? Nein nie! / Nur heißt das Märchen jetzt Ideologie. / Drum frage jeder sich: bist du bereit / Für eine zukunftsreiche offne Zeit?“
Dem letzten Brief Rudolf Bultmanns (1884-1976) an Martin Heidegger (1889-1976) vom 20. September 1975 lag folgendes Gedicht bei – Bultmann…
Oswald Bayer über die evangelische Rechtfertigungslehre: „Der moderne Mensch fragt vermeintlich radikaler: ‚Existiert Gott?‘ und glaubt auf der Suche nach Freiheit die Antwort in seinem Selbst zu finden. Er übersieht, dass er gerade dabei immer tiefer in den Zwang der Selbstrechtfertigung gerät. Er übersieht, dass er in seinem Drang zur Selbstfindung und Selbstgründung scheitert, in einen Abgrund stürzt, weil er sich nicht ergründen kann.“
Wie lebensnah von der Rechtfertigung des Sünders durch die Zueignung des stellvertretenden Sühnetods Christi im Glauben gesprochen werden kann, zeigt…