Die theologische Konzeption des Kleinen Katechismus Von Albrecht Peters Das mir gestellte Thema lautete in einer früheren Fassung noch „Theologische…
Predigt zu Jesus Sirach 35,16-22a im Hinblick auf Sophie Scholl: „In der Zeit des Betens bin ich noch nicht bei Trost. Aber das können wir wohl von Sophie Scholl lernen – im Beten nicht aufgeben. So wie es ja bei Jesus Sirach heißt: Der Beter ‚lässt nicht nach, bis der Höchste sich seiner annimmt und den Gerechten ihr Recht zuspricht und Gericht hält.‘ Bis Gott das Unheil zurechtrückt, ist Geduld gefordert. Ich brauche dazu einen Halt, woran ich mich auch in meinen Zweifeln festmachen kann. Sophie Scholl hat ihn für uns gefunden, wenn sie Fritz Hartnagel schreibt: ‚Ich will mich an das Seil klammern, das mir Gott in Jesus Christus zugeworfen hat, und wenn ich es nicht mehr in meinen erstarrten Händen fühle.‘“
Predigt zu Jesus Sirach 35,16-22a im Hinblick auf Sophie Scholls 100. Geburtstag Tagebücher bergen ganz persönliche Worte, die nicht für…
Theo Sundermeier, Konvivenz als Grundstruktur ökumenischer Existenz heute: „Konvivenz, so haben wir bisher gesehen, heißt: Wir, die wir zusammen leben, helfen einander und lernen voneinander. Das heißt aber auch: Wir feiern miteinander.“
Konvivenz als Grundstruktur ökumenischer Existenz heute Von Theo Sundermeier In dem Aufsatz »Die Spur des Anderen« schreibt E. Levinas unter…
Sophie Scholl, Texte zum Gebet: „Mein Gott, ich kann nichts anderes als stammeln zu Dir. Nichts anderes kann ich, als Dir mein Herz hinhalten, das tausend Wünsche von Dir wegziehen. Da ich so schwach bin, dass ich freiwillig nicht Dir zugekehrt bleiben kann, so zerstöre mir, was mich von Dir wendet, und reiß mich mit Gewalt zu Dir. Denn ich weiß es, dass ich nur bei Dir glücklich bin, ach, wieweit bin ich weg von Dir, und das beste an mir ist noch der Schmerz, den ich darüber empfinde.“
Texte zum Gebet Von Sophie Scholl Manchmal meine ich, den Weg zu Gott durch meine Sehnsucht allein, durch eine ganze…
Martin Buber über die Selbstbesinnung (Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre): „Wenn Gott fragt ‚Wo bist du?‘, will er vom Menschen nicht etwas erfahren, was er noch nicht weiß; er will im Menschen etwas bewirken, was eben nur durch eine solche Frage bewirkt wird, vorausgesetzt, dass sie den Menschen ins Herz trifft, dass der Mensch sich von ihr ins Herz treffen läßt.“
Selbstbesinnung Von Martin Buber Als Rabbi Schneur Salman, der Raw von Reussen, weil seine Einsicht und sein Weg von einem…
Martin Buber, Kirche, Staat, Volk, Judentum. Aus dem Zwiegespräch mit Karl Ludwig Schmidt im Jüdischen Lehrhaus in Stuttgart (14. Januar 1933): „Das Leiden um Gottes willen, die verborgene Geschichte der Pfeile, die Gott nicht verschickt, die im Dunkel des Köchers sein Werk wirken – von da aus leben wir seither als Israel. Aller seitherige Widerstreit kann nur von da aus verstanden werden.“
Kirche, Staat, Volk, Judentum. Aus dem Zwiegespräch mit Karl Ludwig Schmidt im Jüdischen Lehrhaus in Stuttgart[1] (14. Januar 1933) Von…
Traueransprache (Predigt) anlässlich einer Selbsttötung (Suizid) zu 1.Könige 19,1-8 (Elia unter dem Ginsterstrauch): „Warum sollte A. nicht doch im Tod gefunden worden sein, von ihm, Jesus Christus, der selbst seinen Tod gefunden hat am Kreuz von Golgatha, er, der uns in Tod und Auferstehung vorausgegangen ist, um für uns bei unserem himmlischen Vater einen ewigen Platz bereit zu machen.“
Gefunden. Eine Traueransprache für A. N. „Gefunden“ – was für ein Wort, was für ein Klang: Wer, wo, wodurch? Gefunden,…
Georg Picht, Über das Böse: „Das Böse hat Macht über unsere Gedanken. Am mächtigsten ist es dort, wo man es nicht wahrhaben will. Man hat sich dann der Fähigkeit beraubt, die Wirklichkeit so aufzufassen, wie sie ist.“
Über das Böse Von Georg Picht Das Böse umspielt uns in unzähligen Masken. Zwar ist es uns nur allzu vertraut;…
Tagesgebet zum 5. Sonntag nach Ostern (Rogate), 9. Mai 2021
Himmlischer Vater,was sind wir Menschen Dir wert,dass Dein Sohn sich für uns hingegeben hat. So vieles wollen wir für uns…