Martin Luther, Kurze Erklärung des christlichen Glaubens nach den Geboten, dem Glaubensbekenntnis und dem Vaterunser (1520): „Ich glaube, daß niemand an den Vater glauben noch zu ihm kommen kann – weder durch besondere Fähigkeiten, Werke oder Vernunft noch durch alles andere, was man im Himmel und auf Erden nennen könnte -, außer in und durch Jesus Christus, seinen einzigen Sohn, und das heißt, allein durch den Glauben an seinen Namen und seine Herr­schaft.“

Kurze Erklärung des christlichen Glaubens nach den Geboten, dem Glau­bensbekenntnis und dem Vaterunser Von Martin Luther Sein gesamtes Wirken verstand…

Paul Schempps Rundfunkansprache über die Bergpredigt zum 1. Mai 1947: „Das ist das Anliegen Gottes in der Bergpredigt, dass das Leiden fruchtbares Leiden und die Freude fruchtbare Freude, daß der Reichtum fruchtbarer Reichtum und die Armut fruchtbare Armut sei. Daran dürfen die Menschen beteiligt und interessiert sein. ‚Alles, was ihr wollt, daß euch die Leute tun, das tut ihr ihnen auch.’“

Die Bergpredigt (1. Mai 1947) Von Paul Schemmp Wenn ich einmal in den Himmel komme — und ich komme gewiß…

Yosef Hayim Yerushalmi, Über das Vergessen: „Unser wahres Problem ist, dass wir ohne halacha leben. Wie Kafkas Mann vom Lande sehnen wir uns nach dem Gesetz, das uns aber nicht mehr zugänglich ist. Die vielberufene Krise des Historismus spiegelt lediglich die Krise unserer Kultur und unseres spirituellen Lebens. Die­ser Krebsschaden, wenn es ihn denn gibt, hat seinen Herd nicht in der Suche nach Geschichte, sondern im Verlust einer halacha, die uns sagt, was wir uns aneignen und was wir vergessen sollen, im Verlust gemeinsamer Werte, die es uns ermöglichen würden, Geschichte in Ge­dächtnis zu verwandeln. Der Historiker allein kann diesen Verlust nicht wett­machen.“

Über das Vergessen Von Yosef Hayim Yerushalmi Präludium Im Frühjahr 1987 erfuhr ich von einer Tagung, die während meines Frankreich­aufenthaltes…

Gustav W. Heinemann über Psalm 99,4: „Im Reiche dieses Königs hat man das Recht lieb.“ – „Darum sollen wir uns nach der Kraft strecken, mit der Gott uns durch seine Rechtstat zu Hilfe gekommen ist und Frie­den zwischen sich und uns stiftet. Darum können wir Christen­leute freudig und beharrlich und ungeteilten Herzens für das Stück Recht und den Aufschub von Katastrophen eintreten, die es jeden Tag mühselig zu erkennen und zu erstreiten gilt.“

„Im Reiche dieses Königs hat man das Recht lieb.“ Über Psalm 99, Vers 4 Von Gustav W. Heinemann Gott hat…

Von der Nächstengerechtigkeit in Martin Luthers Auslegung der Zehn Geboten in dessen Katechismen: „Man verschuldet sich diesem Gebot gegenüber nicht bloß, wer Böses tut, sondern auch, wer seinem Nächsten Gutes tun, ihm zuvorkommen, Schädliches abwehren, ihn schützen und retten kann, dass ihm kein Leid noch Schaden am Leib widerfahre – und tut es nicht.“

Von der Nächstengerechtigkeit „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ heißt das biblische Gebot (Levitikus 19,18b). In seinen Auslegungen…