Eine Welt ohne Christus Von Heinrich Böll Ich frage mich vieles, vor allem das eine: Wie ist es möglich, dass…
Hans Urs von Balthasar, Crucifixus etiam pro nobis (1980): „Hier muss einer, ein Mensch, für ihn eintreten, ein Mensch, der zugleich vor Gott die Last der Sünde und die Unschuld der Liebe verkörpert, damit die Barmherzigkeit Gottes sich von der davon untrennbaren Gerechtigkeit nicht zu entblößen braucht. Wenn Jesus den Schuldzustand eines Abgewendeten in sich trägt, so geschieht dies aufgrund einer letzten raumschaffenden Entleerung seines Herzens, einer Kenosis, in der die Schuld der Welt Platz gewinnt.“
Crucifixus etiam pro nobis Von Hans Urs von Balthasar Die Ursprünglichkeit des »pro nobis« Die Formel, daß Jesus Christus »für…
Vom wundersamen Tausch (admirabile commercium): Meine Krankheit – Christus trägt sie an seinem Leib. / Meine Einsamkeit – Christus hat sie umarmt. / Meine Dunkelheit – Christus hat sie durchschritten. / Meine Verzweiflung – Christus hat sie ausgeschrien. / Meine Schwachheit – Christus hat sie eingeatmet. / Meine Sünde – Christus hat sie erlitten. / Mein Tod – Christus ist für mich gestorben. / Mein Leben – Christus hat es gerettet.
Vom wundersamen Tausch (admirabile commercium) Meine Krankheit – Christus trägt sie an seinem Leib.Meine Einsamkeit – Christus hat sie umarmt.Meine…
Rudolf Bultmann, Gedanken über die gegenwärtige theologische Situation (1958): „Was ist also die Aufgabe der Theologie in der gegenwärtigen Situation? Sie besteht darin, dass sie deutlich macht, dass der christliche Glaube keinerlei innerweltliche Sicherheit gibt, dass er aber, als der Glaube an Gottes offenbare Gnade, die Freiheit schenkt, getrost durch Dunkelheit und Rätsel hindurchzuschreiten und die Verantwortung für die Tat in der Einsamkeit eigener Entscheidung zu wagen und zu tragen.“
Gedanken über die gegenwärtige theologische Situation Von Rudolf Bultmann Die gegenwärtige Aufgabe der Theologie ist, wie mir scheint, durch zwei…
Tagesgebet zum 14. Sonntag nach Trinitatis, 5. September 2021
Gott, unser Vater,Deine Schöpfung spiegelt uns Deine Güte;Dein Sohn erlöst unser Leben vom Verderben.Erfülle unsere Herzenmit Dankbarkeit und Lebensfreude,damit wir…
Gerhard von Rad, Das Geheimnis des alttestamentlichen Israel: „Ich fürchte, das alles, was ich sagen konnte, war nur ein Flüsterwort von dem Geheimnis Israels. Sicher muß es in der Gegend der Gespräche Israels mit Gott liegen, in der ihm widerfahrenen Anrede, in deren Sicht Israel sich selbst offenbar geworden ist, und in dem prophetischen Warten auf das Kommen Gottes.“
Das Geheimnis des alttestamentlichen Israel Von Gerhard von Rad Die Formulierung des Themas könnte als etwas reißerisch empfunden werden. Man…
Wie die Luther-Bibel Jeremia 15,19 falsch übersetzt: „Die Worte ‚Wenn du dich zu mir hältst, so will ich mich zu dir halten‘ passen nicht als göttliche Antwort auf die Konfession Jeremias (15,10-18), wo ja der Prophet sein leidvolles Unverhältnis zum HERRN beklagt.“
Wie die Luther-Bibel Jeremia 15,19 falsch übersetzt Die Tageslosung vom Sonntag, 29. August 2021, ist wieder ein Beispiel für eine…
Martin Heidegger, Vom Geheimnis des Glockenturms: „Die geheimnisvolle Fuge, in der sich die kirchlichen Feste, die Vigiltage, und der Gang der Jahreszeiten und die morgendlichen, mittäglichen und abendlichen Stunden jedes Tages ineinanderfugten, so daß immerfort ein Läuten durch die jungen Herzen, Träume, Gebete und Spiele ging …“
Vom Geheimnis des Glockenturms Von Martin Heidegger In der Frühe des Weihnachtsmorgens gegen halb vier Uhr kamen die Läuterbuben ins…
Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Matthäus 28,16-20 (Trinitatis 1946): „Weithin lähmt die Erwartung des nahe bevorstehenden Endes das Heraustragen der Botschaft, darum die Bemühung, in frommen Kreisen zusammenzubleiben (in Jerusalem das Ende abzuwarten!), darum die Preisgabe der „Welt“ als einer endgültigen verlorenen, endgültig den Dämonen preisgegebenen Angelegenheit.“
Predigtmeditation zu Matthäus 28,16-20 (Trinitatis 1946) Von Hans Joachim Iwand Die Tauffe ist nichts anders denn eine Epiphania, Denn gott…