Werner Laubi, Wohl den Erzählern biblischer Geschichten (nach Psalm 1): „Wohl der Erzählerin und dem Erzähler biblischer Geschichten, die nicht wandeln im Rate der Phantasielosen, noch treten auf den Weg der Langeweiler, noch sitzen im Kreis der Dogmatiker, sondern ihre Lust haben an den Geschichten der Bibel und über diese Geschichten sinnen Tag und Nacht.“

Wohl den Erzählern biblischer Geschichten (nach Psalm 1) Wohl der Erzählerin und dem Erzählerbiblischer Geschichten,die nicht wandeln im Rate der…

Dietrich Bonhoeffers Brief an Karl Barth über seinen Weggang nach London 1933: „Ich fühlte, daß ich mich unbegreiflicherweise gegen alle meine Freunde in einer radikalen Opposition befände, ich geriet mit meinen Ansichten über die Sache immer mehr in die Isolierung, obwohl ich persönlich in nächster Beziehung mit diesen Menschen stand und blieb – und das alles machte mir Angst, machte mich unsicher, ich fürchtete, daß ich mich aus Rechthaberei verrennen würde.“

Nachdem Dietrich Bonhoeffer am 17. Oktober 1933 den Pfarrdienst für zwei deutschsprachige Auslandsgemeinden in London übernommen hatte, schrieb er an…

Walter Jens, Die Evangelisten als Schriftsteller: „Der Einklang trügt; Jesus kann, der Situ­ation entsprechend, agieren und reagieren, er hat Hunger und weint, er ist zornig und erschüttert, er stößt die Tische um und wird gepeitscht, er läßt sich verhören und wird geküßt, er ist müde, er zeigt Erbarmen, er sitzt am Rand eines Brunnens, er betet und schilt: aber er ist nicht habhaft zu machen. Die Ein­gemeindung gelingt nicht. Die Erzähler zeigen: Immer bleibt ein Rest; die Interaktion zwischen Jesus und seinem Gegen­über ist nicht total.“

Die Evangelisten als Schriftsteller Von Walter Jens Ich stelle mir vor, die Berichte der Evangelisten seien literari­sche Dokumente: von Männern…

Reinhold Schneider, Die andere Macht (1951): „Wo das Zeugnis ist, da ist das Gottesreich. Es kann dort nicht sein, wo das klare Zeugnis des Lebens und Leidens nicht ist. Untergehen wird es nicht. Und immer wieder wird es sich erweisen, daß in ihm die Möglichkeit unerhörter, ja der einzigen wahren Freiheit ist. Der zur Freiheit drängende Mensch wird nur in dem einen Falle nicht irren, da er sich hingibt an Christus, um in ihm frei zu werden und für dieses Freisein in Christus alles Weltliche zu opfern bereit ist.“

Die andere Macht (1951) Von Reinhold Schneider In den »Erzählungen eines russischen Pilgers«, die nach dem Bericht eines Unbekannten in…