Gebet eines tugendhaften Atheisten Von Paul-Henri Thiry d’Holbach Wenn denn wirklich ein Gott seyn sollte; wenn dieser Gott ein verständiges, … Mehr
Kategorie: Theologie
Bernd Janowski, Sühne im Alten Testament und im Judentum (EKL): „Weil der Opfernde, der eine (unwissentliche) Verfehlung begangen hat, sich durch diesen Gestus mit dem Opfertier identifiziert, geht es in dessen Tod real-symbolisch um den Tod des Sünders. Das Proprium der kultischen Stellvertretung ist die im Tieropfer symbolisch sich vollziehende Lebenshingabe des schuldigen Menschen.“
Sühne im Alten Testament und im Judentum Von Bernd Janowski 1. Sühne ist ein Zentralbegriff biblischer Theologie. Neben dem traditionellen … Mehr
Hans G. Ulrich, Selbst-Sein – Selbst-Werden in ethischer Perspektive (2000): „Gottes bestimmende und verwandelnde Gerechtigkeit und Güte zu erfahren heißt nicht, alle die gegebenen Besonderheiten des Lebens hinter sich zu lassen, sondern im Gegenteil: Gottes Gerechtigkeit und Güte wird gerade in diesen Realitäten und in Bezug auf sie präsent. So können Menschen erfahren, dass sie in einer bestimmten Situation, bei einer besonderen Begegnung mit einem Menschen, in einer Krankheit von Gott nicht verlassen sind, sie können Gottes Zuwendung von einer anderen, vielleicht ganz neuen Seite im Kontext ihrer Geschichte erfahren und müssen nicht Gefahr laufen, ihr Selbst zu verlieren, weil in ihr Leben etwas eingebrochen ist, das sie vielleicht nicht verarbeiten können oder das sie nur als Widerspruch gegen ihre eigene Selbstbestimmung zu verstehen vermögen.“
Selbst-Sein – Selbst-Werden in ethischer Perspektive Von Hans G. Ulrich Wenn gegenwärtig „Identität“ von Menschen zum Thema wird, geschieht dies … Mehr
Timothy Radcliffe, Theologie – eine Aufgabe, die mit Freude erfüllt (2000): „Theologinnen können die Wunden der Kirche heilen, indem sie uns aus der ideologischen Enge herausführen. Dann werden wir auch fähig, frei zu sein für die Freude, im Anderen Gott zu begegnen, dem Deus Humanissimus, dem Gott, der ganz und gar Mensch ist, wie unser Mitbruder Edward es einmal formuliert hat. Gott möge Sie mit dem Mut segnen, zu Ihrem theologischen Beruf zu stehen. Haben Sie das Vertrauen und die Freiheit des Herzens und Geistes, dieses Leben als Theologinnen zu leben und diesen Dienst zu leisten. Seien auch Sie glückliche Theologen!“
Theologie – eine Aufgabe, die mit Freude erfüllt Von Timothy Radcliffe OP Ich danke vielmals für die mir erwiesene Ehre, … Mehr
Jürgen Moltmann, Das Bekenntnis Jesu Christi. Eine biblisch-theologische Betrachtung (1977): „Christlicher Glaube war von Anfang an bekennender Glaube. Das Bekenntnis Jesu Christi gehört konstitutiv zu diesem Glauben. Ohne dieses Bekenntnis hört er auf, christlicher Glaube zu sein. Das öffentliche Bekenntnis Jesu Christi ist die göttliche Bestimmung dieses Glaubens. Darum ist die Verleugnung Jesu Christi das Zeichen des Unglaubens. Bekennen oder Verleugnen bedeutet Sein oder Nichtsein des christlichen Glaubens.“
Das Bekenntnis Jesu Christi. Eine biblisch-theologische Betrachtung Von Jürgen Moltmann I. Christlicher Glaube war von Anfang an bekennender Glaube. Das … Mehr
Karl Rahner über die Auferstehung Jesu: „Sie muß auch für die heutige Theologie zentrales Thema sein, da sie die Vollendung des Heilshandelns Gottes an der Welt und am Menschen ist, in der Gott sich in dem durch die Auferstehung endgültig ausgewiesenen Sohn der Welt unwiderruflich mitteilt und darum die Welt in eschatologischer Endgültigkeit zum Heil annimmt, so dass alles noch Ausständige nur die Durchführung und Enthüllung des in der Auferstehung Geschehenen ist.“
Auferstehung Jesu Von Karl Rahner 1. Eine apologetische Beweisführung der historischen Tatsache, daß Jesus Christus nach seinem wirklichen u. wahrhaften … Mehr
Karl Rahner, Karsamstag: „Der Gestorbene ist der Abgeschiedene, der Schweigende, der Ferne. Er ist nicht gegangen, weil er irgendwo anders und in anderer Weise sein wollte. Das zwar auch. Aber er ist dadurch auch in Wahrheit der geworden, der dem entrückt ist, worin allein er ganz er selbst und vollendet sein kann: der Welt, der eigenen Leibhaftigkeit, der Konkretheit seines Lebens.“
Karsamstag Von Karl Rahner Wenn wir an den Karsamstag denken, können wir eine seltsame Beobachtung machen: in unserem religiösen Leben … Mehr
Kirsten Huxel über die Botschaft vom Karsamstag: „So wie mit der Geburt alle Not um der Freude über das Kind willen vergessen ist, so wird auch nach dem Tod keine Angst mehr, sondern reine Freude sein. Der Weg der Sterbenden führt durch einen neuerlichen dunklen Geburtskanal in eine andere Welt, die das ewige Reich Christi ist. Die tröstliche Gewissheit besteht für die Sterbenden darin, dass Christus nicht nur den gleichen Weg vorausgegangen ist, sondern überdies die Tür für die Seinen weit aufgetan hat, damit auch sie mit ihm ungehindert ins Himmelreich eingehen können.“
Die Botschaft von Karsamstag Von Kirsten Huxel Am Karfreitag gedenken wir Jesu Kreuzigung und Tod. Am Ostersonntag begehen wir das … Mehr
Eugen Rosenstock-Huessy, Das Dreitagewerk Karfreitag, Ostersamstag, Ostersonntag (1962): „Ein Christ konnte sich nicht verschanzen hinter der Schrecklichkeit des Kreuzestodes, um zu sagen, daß er über die heutigen Hinrichtungen, Tode, Zerstörungen sich hinwegsetzen könne. Jeder verdient beweint zu werden. Jeder vom Weibe geborene Mensch hat ein Recht auf unsere Tränen.“
Das Dreitagewerk Karfreitag, Ostersamstag, Ostersonntag 1962 (Drei Aussprachen) Von Eugen Rosenstock-Huessy Karfreitag Ein Laie soll zu Ihnen an den drei … Mehr