Aus Martin Luthers Vorlesung über Psalm 51 von 1532 (gehalten vom 10.6. – 6.8. 1532) Einleitung: Das Thema des Psalms … Mehr
Kategorie: Theologie
Heinz Schürmann, „Pro-Existenz“ als christologischer Grundbegriff: „‚Pro-Existenz‘ will somit letztlich als ‚Existenz-Stellvertretung‘, als Lebensäquivalent verstanden werden, als stellvertretende Totalhingabe für (pro) den irreparabel dem Tod verfallenen Menschen, die letztlich nur als ‚Austausch‘ (commercium) durch Gott in dessen ‚Sohneshingabe‘geleistet werden kann.“
„Pro-Existenz“ als christologischer Grundbegriff Von Heinz Schürmann EINFÜHRENDE VORBEMERKUNGEN[1] Seit Jahren kann man in Budapest und in Prag, recht vereinzelt … Mehr
Oscar Cullmann, Autobiographische Skizze (1960): „Zwei Basler Häuser sind es vor allem, die in der zweifachen Beziehung, der Konzentration und der ökumenischen Aufgeschlossenheit, das versinnbildlichen, was mein Lehrstuhl hier für mein Schaffen bedeutet: das Alumneum an der Hebelstrasse mit seiner von mir seit zwanzig Jahren betreuten und mir besonders lieb gewordenen ökumenischen Institution, und das theologische Seminar am Rheinsprung mit seinem offenen Blick auf den Länder und Menschen verbindenden Rhein.“
Autobiographische Skizze (1960) Von Oscar Cullmann Im Rahmen biographischer Daten versuche ich hier zu zeigen, was meine vor meiner Basler … Mehr
Tagesgebet zum 2. Sonntag vor der Passionszeit (Sexagesimae), 12. Februar 2023
Ewiger Gott,dein Wort durchbricht die Finsternisund deckt Verborgenes auf.Öffne uns die Türe des Glaubens,damit wir in dein Reich finden.Durch unsern … Mehr
Metropolit Ioannis Zizioulas (1931-2023), Gemeinschaft und Anderssein (Community and Otherness): „Die Person ist das Anderssein in der Gemeinschaft und die Gemeinschaft im Anderssein. Die Person ist eine Identität, die durch Beziehung entsteht; sie ist ein „Ich“, das nur existieren kann, solange es in Beziehung zu einem „Du“ steht, das seine Existenz und sein Anderssein bejaht. Wenn wir das „Ich“ vom „Du“ trennen, verlieren wir nicht nur sein Anderssein, sondern auch sein Wesen; es kann einfach nicht ohne das andere sein. Das ist es, was die Person vom Individuum unterscheidet.“
Gemeinschaft und Anderssein (Community and Otherness) Von Metropolit Ioannis Zizioulas I. Einführung Die Präsenz der orthodoxen Kirche in Westeuropa ist … Mehr
Friedrich Mildenberger, Dem Wort vertrauen. Gedenkrede auf Hermann Diem: „Nur weil ich selbst erkannt bin, erkenne ich – das ist unumkehrbar der »biblische Erkenntnisweg«, auf den Hermann Diem immer wieder hingewiesen hat. Hier aber hat die dogmatische Aussage ihre notwendige Funktion. Das nicht als eine Wahrheit, die eben zu glauben wäre, und so den Glauben zu einem Werk machte, das der Mensch um seines Heiles willen aufzubringen hat.“
Karl Eberlein hat mit seinem Buch Zeitgemäß und schriftgemäß: Friedrich MildenbergerAuf den Spuren eines sperrigen Theologen (Lit Verlag, 2022) den … Mehr
Johann Baptist Metz, Im Angesichte der Juden. Christliche Theologie nach Auschwitz: „Dass wir in der Gottesfrage selbst vom Zeugnis der jüdischen Leidensgeschichte abhängen sollten: das scheint vielen Christen viel zu weit gegriffen. Für mich jedoch ist die Anerkennung dieser quasi heilsgeschichtlichen Abhängigkeit der Prüfstein dafür, ob wir Christen bereit sind, diese Katastrophe von Auschwitz wirklich als solche zu erfassen und sie als die Herausforderung, als die wir sie häufig moralisch Beschwören, theologisch auch wirklich ernst zu nehmen.“
Im Angesichte der Juden. Christliche Theologie nach Auschwitz Von Johann Baptist Metz Ich habe mich schon früher zum Verhältnis von … Mehr
Karl Rahner über den Tod: „Der Tod ist der sichbarste Ausdruck der Endlichkeit des Menschen. Gerade aber in der ausdrücklichen und bewußten Vergegenwärtigung des Todes, in der natürlichen Todesangst, zeigt sich, daß das Leben selbst unendlich über den Tod hinausweist.“
Tod Von Karl Rahner Tod ist ein Vorkommnis, das den ganzen Menschen betrifft. Der Mensch aber ist eine Einheit von … Mehr
Karl Barth, How my mind has changed, 1928-1958 (Wie sich meine Ansichten zwischen 1928 und 1958 geändert haben): „Eine schmerzliche Veränderung, die in die vergangenen zehn Jahre fällt, besteht darin, daß ich eine ganze Anzahl von Nebenmännern, Mitarbeitern und Freunden, die ich 1928 noch hatte, seither verloren habe: nicht durch den Tod, aber dadurch, daß sie und ich allmählich oder plötzlich nicht mehr aus einem Geist und in einem Sinn miteinander arbeiten konnten, daß wir sehr bestimmt auf verschiedene Wege gerieten, auf denen gehend wir uns heute im besten Falle nur noch von ferne grüßen können.“
How my mind has changed, 1928-1958[1] Von Karl Barth „The Cristian Century” hat mit größtem Nachdruck den Wunsch ausgesprochen, daß … Mehr