In Christus wird uns die Todestür zur Lebenstür Vor dieser Türe geht es nicht weiter. Der Tod zeigt sich dem … Mehr
Kategorie: Seelsorge
Gustav Heinemann, Gedicht ‚Wenn ich gestorben bin‘: „Wenn ich gestorben bin / werden sie aufstehen / Einer wird sagen / ich sei gegangen / Sie – das sind die Gefährten der Arbeit / Sie – das sind die Gefährten des Kampfes / Sie – das sind die Gefährten des Glaubens / Sie alle werden sagen / ich sei nun fortgegangen / Dann wird ihr Werken weitergehen / Denn sie haben viel zu tun“
Auf der Rückseite eines bedruckten Stück Papiers hat Gustav Heinemann (1899-1976) vor seiner Amtszeit als Bundespräsident folgendes Gedicht notiert: Wenn … Mehr
Im Haus geht nichts verloren: „Es heißt über unseren eigenen Lebensraum hinauszutreten und im Glauben an Jesus Christus zu Gott zu finden. In Gottes Gegenwart zeigen sich die Dinge, die uns verlorengegangen sind.“
Im Haus geht nichts verloren Im Haus geht nichts verloren heißt es. Man muss also nur lange genug suchen, bis … Mehr
„The fingers, wide apart, were contorted in an arrested gesture in which were supplication and reproach but also benediction“ – Joris-Karl Huysmans Description of the Crucifixion by Matthias Grünewald
In his novel Là-Bas (The Damned, first published in 1891), the French writer Joris-Karl Huysmans delivers an impressive description of … Mehr
Friedrich Schleiermachers Predigt am Grab seines Sohnes Nathanael 1829: „Wie ich immer nur habe sein wollen ein Diener des göttlichen Wortes in freudigem Geist und Sinne: warum denn hätte ich nicht glauben sollen, daß der Segen der christlichen Gemeinschaft sich auch an ihm bewähren würde, und daß durch christliche Erziehung ein unvergänglicher Same in ihm wäre niedergelegt worden? warum sollt ich nicht auch für ihn, selbst wenn er strauchelte, auf die gnädige Bewahrung Gottes hoffen?“
Am 21. November gedenken wir des 250. Geburtstags Friedrich Schleiermachers und am 10. Dezember des 50. Todestages Karl Barths. Beide … Mehr
Karl Barths Gebet für seinen verstorbenen Vetter Paul Basilius: „Herr unser Gott! Du gibst uns Menschen das Leben, und dann nimmst du es wieder, verbirgst es für eine Weile im Geheimnis des Todes, um es dereinst erneuert und gereinigt ans Licht zu bringen als unser ewiges Leben.“
Anlässlich der Bestattung seines Vetter Paul Basilius Barth (1881-1955) am 27. April 1955 hielt Karl Barth die Predigt (über Johannes … Mehr
Hans-Georg Gadamer, Die Erfahrung des Todes (1983): „Es sieht so aus, als ob die Verdrängung des Todes, wie sie zum Leben selbst gehört, von den Überlebenden auf eine ihnen selbstverständliche Weise wieder gutgemacht werden muß. Religiöser Glaube und reine Weltlichkeit kommen darin überein, die Majestät des Todes zu ehren. Die Angebote wissenschaftlicher Aufklärung finden an dem Mysterium des Lebens und des Sterbens eine unübersteigbare Grenze. Mehr noch, an dieser Grenze kommt eine wahre Solidarität aller Menschen miteinander zum Ausdruck, indem sie alle das Geheimnis als solches verteidigen. Wer lebt, kann den Tod nicht annehmen. Wer lebt, muss den Tod annehmen. Wir sind Grenzgänger zwischen Diesseits und Jenseits.“
Die Erfahrung des Todes Von Hans-Georg Gadamer Da war der eigene Tod noch mehr als 18 Jahre entfernt, als der … Mehr
Hans-Georg Gadamer über den Tod als menschliche Frage: „Während eine ruhig herabbrennende Kerze, von dem Wind der Zeit hin- und herbewegt, zwischen Verdunkelung und neu ansteigender Helligkeit hin- und herschwankt, scheint das Flackern der verlöschenden Kerze zuweilen noch ein klein wenig mehr Helligkeit zu verbreiten als das der ruhig abbrennenden: Die Unbegreiflichkeit des Todes ist der höchste Triumph des Lebens.“
Über den Tod als menschliche Frage Von Hans-Georg Gadamer Anschaulich und hintergründig hatte sich Hans-Georg Gadamer 1975 in seinem Aufsatz … Mehr
Warum der Religionsbegriff für Christen unpassend ist: „Wenn man von der eigenen christlichen Religion spricht, ist diese unvermeidlich dem Tod ausgesetzt. Glaubensinhalte sind nicht ‚unsterblich‘. So sterben Religionen mit der Zeit aus, wenn sie keine Anhänger mehr haben. Und Aussagen über eine postmortale Auferstehung der Toten gelten religiös nur solange wie man selbst am Leben ist. Stirbt der Mensch als ‚religiöses‘ Subjekt, ist damit für ihn die persönliche Glaubensüberzeugung ‚Leben nach dem Tod‘ erledigt. Sie mag ihm zu Lebzeiten Trost (im Falle des Todes eines Angehörigen) oder eigene Hoffnung (angesichts des eigenen bevorstehenden Todes) gegeben haben, aber letztendlich vernichtet der Tod Glaubensinhalte. Sie haben keine eigene Wirklichkeit, die den Tod überwindet. Was auch immer religiös gedacht, gelehrt oder praktiziert wird, findet im Tod ihr Ende. Im Tod ist es aus mit der Religion. Sie erweist sich letztendlich als unwirklich (anergetisch).“
Warum der Religionsbegriff für Christen unpassend ist Wenn vom Christentum als (Welt-)Religion mit Jesus als Religionsstifter – analog zu Mose, … Mehr