Da war der eigene Tod noch mehr als 18 Jahre entfernt, als der 83jährige Hans-Georg Gadamer im Oktober 1983 in … Mehr
Kategorie: Seelsorge
Hans-Georg Gadamer über den Tod als menschliche Frage: „Während eine ruhig herabbrennende Kerze, von dem Wind der Zeit hin- und herbewegt, zwischen Verdunkelung und neu ansteigender Helligkeit hin- und herschwankt, scheint das Flackern der verlöschenden Kerze zuweilen noch ein klein wenig mehr Helligkeit zu verbreiten als das der ruhig abbrennenden: Die Unbegreiflichkeit des Todes ist der höchste Triumph des Lebens.“
Über den Tod als menschliche Frage Von Hans-Georg Gadamer Anschaulich und hintergründig hatte sich Hans-Georg Gadamer 1975 in seinem Aufsatz … Mehr
Als religiöses Selbstbewusstsein ist der christliche Glaube im Tod hoffnungslos verloren. Warum der Religionsbegriff für Christen unpassend ist
Warum der Religionsbegriff für Christen unpassend ist Wenn vom Christentum als (Welt-)Religion mit Jesus als Religionsstifter – analog zu Mose, … Mehr
Helmut Merkleins letzter Predigt über Matthäus 14,22-33: „Unser ganzes Leben ist eine Fahrt über das Wasser. Wir leben ständig am Rande des Chaos und des Todes. Wir bemerken das meistens nur nicht. Aber hin und wieder wird uns unser Grenzgang zwischen Tod und Leben bewusst. Wenn unsere Welt, die wir uns so schön zurechtgelegt haben, zerbricht. Wenn Krisen in den Beziehungen auftreten. Wenn wir hilflos und machtlos unser Leben nicht mehr gestalten können, wie wir es eigentlich wollen. Wenn schwere Krankheit uns überfällt.“
Da weiß der katholische Professor für die Exegese des Neuen Testaments Helmut Merklein (1940-1999), dass die Krebserkrankung ihn an das … Mehr
„Er kann, er will, er wird Dich nicht verlassen“ – Lebens- und Sterbensgebet des Frankfurter Arztes Johann Christian Senckenberg (1707-1772)
Drei Jahre vor seinem Tod hatte der bekannte, pietistisch geprägte Frankfurter Arzt Johann Christian Senckenberg (1707-1772) ein eigenes Lebenes- und … Mehr
„Zerschlage mein Herz, dreieiniger Gott“. Wie durch Robert Oppenheimer der Ort der ersten Atombombenexplosion zum Namen „Trinity Site“ gekommen ist: „Warum ich den Namen gewählt habe, ist nicht klar, aber ich weiß, welche Gedanken mir durch den Kopf gingen. Es gibt ein Gedicht von John Donne, geschrieben kurz vor seinem Tod, das ich kenne und liebe. Daraus ein Zitat: ‚Wie West und Ost / In allen flachen Landkarten – und ich bin eine – sich berühren, / So berührt der Tod die Auferstehung.‘ (‚Hymne an Gott, meinen Gott, in meinen Krankheiten‘). Das macht immer noch keine Dreifaltigkeit aus, aber in einem anderen, bekannteren Andachtsgedicht beginnt Donne: ‚Batter my heart, three person’d God;-‚. Darüber hinaus habe ich keinerlei Anhaltspunkte.“
„Zerschlage mein Herz, dreieiniger Gott“ – wie durch Robert Oppenheimer der Ort der ersten Atombombenexplosion zum Namen „Trinity Site“ gekommen … Mehr
Deathbed Conversion of Franz Wuketits
Deathbed Conversion („Sterbebettbekehrung“) heißt der Fachausdruck, wenn ein Apostat, Atheist oder Heide im letzten Moment seines Lebens sich zu Christus … Mehr
Helmut Gollwitzer über den rechten Osterzweifel (Jesu Tod und Auferstehung nach dem Bericht des Lukas, 1941): „Ein Osterzweifel muss in das Herz kommen, ein fröhlicher und respektloser Zweifel gegenüber der Herrschaft des Todes auf Erden, gegenüber der Hoffnungslosigkeit unseres Lebens, der Unabänderlichkeit des Weltlaufes, der Unbekanntheit und Ferne Gottes, den harten Gesetzen des Vergehens, der Sinnlosigkeit des Leides, der Überlegenheit der Macht über das Recht, der Unterworfenheit der Wahrheit unter die Lüge.“
In seinem Buch „Jesu Tod und Auferstehung nach dem Bericht des Lukas“ (Theologische Existenz heute 77, München: Evangelischer Verlag Albert … Mehr
„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir“ – Die Rothko Chapel als Versinnbildlichung von Psalm 139,5.7
In einer Fußnote im Schlusskapitel seiner theologischen Anthropologie „Das verborgene Leben“ bezieht Gerhard Sauter die Rothko Chapel in Houston, Texas … Mehr