Friedrich Justus Perels, Justitiar des Bruderrates der Bekennenden Kirche der Altpreußischen Union, wurde nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli … Mehr
Kategorie: Seelsorge
Hans-Bernd von Haeften im Abschiedsbrief an seine Frau Barbara vom 15. August 1944: „Schon auf Erden gehörst Du zum Leibe Christi, dessen Gliedschaft aufs innigste erfahren wird im Sakrament des Altars, in der Gegenwart des Herrn, der alle die Seinigen auf wunderbare Weise zusammenschließt.“
Als Legationsrat Hans-Bernd von Haeften, Mitglied des Kreisauer Kreises, am 15. August 1944 in der Verhandlung vor dem Volksgerichtshof steht, … Mehr
Lebensaussicht auf dem Gipfel: „Was sind denn unsere Lebensaussichten, die sich nicht im Immer-weiter-Leben erschöpfen? Haben wir uns eigene Lebensziele gesetzt und diese gar erreicht, stellt sich die Frage neu: Und was kommt danach? Wo und wie soll es nun mit mir weitergehen? Wider die ausweglose Lebensmüdigkeit braucht es eine bleibende Aussicht, so wie sie im Alten Testament erzählt wird: Gott führt Mose auf den Gipfel des Berges Nebo. Wo es dort oben kein eigenes Weiterkommen mehr gibt, tut sich vor Moses Augen das ganze Land Kanaan auf. Göttliche Vorsehung findet neue Worte. Für dich ist dieses Land der Lebendigen vorgesehen, auch wenn du eigenen Fußes selbst nicht hineinkommen wirst.“
Lebensaussicht auf dem Gipfel Unser Leben kann nicht einfach immer weitergehen. Eigentlich wissen wir das. Und dennoch gehen wir tagtäglich … Mehr
Gottfried Griesl über die Spiritualität der Tränen: „Wir unterscheiden also zwei Gestalten des Weinens: die eine als Re-aktion, unbewußt-triebhaft begründet und ablaufend; die andere als Ausdruck einer inneren Erschütterung, hervorgerufen durch eine kathartische Einsicht und hinzielend auf eine personale Umstellung. Unüberbietbar formuliert Lukas 6,21 die Worte Jesu an die Weinenden: ‚Selig seid ihr, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.‘ In dieser Form öffnet sich vielleicht neu der Zugang zur alten Weisheit vom Wert des Weinens.“
Dass Tränen durchaus ein geistliches Thema sein können, zeigt folgender Artikel aus dem (vergriffenen) Praktischen Lexikon der Spiritualität: Tränen Von … Mehr
Gedanken über Sterbebegleitung: „Sterbebegleitung heißt Mitgehen, Mitfühlen, Mitmachen bis zu dem Moment, wo der Sterbende sich selbst seinem Sterben überlässt und dazu möglicherweise allein sein will.“
Gedanken über Sterbebegleitung Das Sterben eines Menschen hat seine je eigene Schrittlänge, die kein anderer Mensch vorwegnehmen kann. Wer bei … Mehr
Karl Barth und der Bergtod seines Sohnes Matthias, Predigt über 1.Korinther 13,12: „Ein Mensch, für den der Sohn Gottes sich selbst dahingegeben hat, damit er, der Unerfahrene, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben habe“
Karl Barth (1886-1968) ist wohl neben Dietrich Bonhoeffer der bekannteste evangelische Theologe des 20. Jahrhunderts. Viel hat Barth geschrieben, unter … Mehr
Jürgen Moltmann über die Auferstehung Jesu (2019): „Das Grab war leer, sonst hätten die Jünger die Auferstehung Jesu Christi nicht verkündigen können. In Jerusalem hätten die Juden darauf verwiesen: Da liegt er doch im Grab, er ist nicht auferstanden. Der Leichnam wurde auferweckt und ist wieder lebendig geworden. Jesus ist also der gleiche Mensch, der er vorher war. Sonst hätten die Jünger ihn nicht erkannt. Und sie erkennen ihn an seiner Stimme und an den Wundmalen. Jesus ist in der ersten Gegenwart den Jüngern erschienen und in der zweiten Gegenwart uns. Im Wort der Verkündigung und im Sakrament ist er gegenwärtig. Für mich bedeutet dies: im Ende der Anfang. Christi Ende war sein wahrer Anfang. Das erlebe ich mit meinen 92 Jahren immer wieder: Im Ende der Anfang. Das hab ich erlebt, als ich ohne Hoffnung war, in dem ersten Jahr meiner Gefangenschaft nach dem 2. Weltkrieg. Da habe ich in meinem Ende den Anfang mit Christus erlebt.“
„Wage es, mit der Gewissheit der Auferstehung zu leben“ Ein Gespräch mit dem Tübinger Theologieprofessor Dr. Jürgen Moltmann über die … Mehr
Christus spricht: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht“ (Johannes 14,27)
Gläubige, die die Botschaft der Auferstehung Christi feierten, haben dafür in Sri Lanka ihr eigenes Leben gelassen. So muss der … Mehr
Karfreitagspredigt zu Johannes 19,16-30 und zur Frage nach einem selbstbestimmten Sterben: „Wo Menschen sich an einer selbstbestimmten Tötung versuchen, weil sie sich nicht selbst dem eigenen Sterben-Müssen überlassen wollen, verlieren sie sich in ihrer vermeintlichen Selbstbestimmung. Wer einen Ausschalter für das eigene Leben beansprucht, gibt sich selbst im eigenen Tod verloren. Für sich selbst sterben führt in die hoffnungslose Vergangenheit: Das war’s mit mir und meinem Leben: Punkt. Aus. Ende.“
Wer einen Ausschalter für das eigene Leben beansprucht, gibt sich selbst im Tod verloren „Es ist vollbracht“ – Jesu Schlusswort … Mehr