Gerhard von Rad über die Tagebücher Jochen Kleppers (1957): „Christlich gelebt, gelitten, gestorben wird auch heute noch allent­halben. Aber diesem zum Buch gewordenen Zeugnis eines Christenlebens, das bis zum letzten Atemzug alle Kraft, alle Beglückung und alle Unruhe aus Gottes Wort gesogen hat, haben wir heute kaum etwas zur Seite zu stellen.“

Die Tagebücher Jochen Kleppers Von Gerhard von Rad Wer davon weiß, wie auch bedeutende Bücher, um in die Breite wirken … Mehr

Timothy Radcliffe, Lebendig … und keine Zeit zu verlieren: „Nun hatte der Tod angerufen, um mir mitzuteilen, dass er auf dem Weg war. Mein Arzt sagte mir, dass die Überlebensrate bei dieser Operation nach fünf Jahren bei 60 Prozent liegt. Ist das eine lange oder eine kurze Zeitspanne? Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht lebe ich noch viel länger oder weniger, aber die Aufforderung lautet, jetzt zu leben. Es gibt keine andere Vorbereitung auf das ewige Leben.“

Lebendig … und keine Zeit zu verlieren Von Timothy Radcliffe Manchmal braucht es eine Begegnung mit dem Tod und die … Mehr

Timothy Radcliffe, Hoffnung und Vergebung in einer Zeit der Not: „Gervase Mathew war ein wunderbarer Dominikanerpriester, der in Oxford lehrte und ein Freund von Tolkien und C.S. Lewis war. Als er im Sterben lag, rief er mich an sein Bett und schickte mich los, um ein paar Flaschen Bier zu kaufen. Ich ging hin und holte sie, weinend. Gervase hob seine Flasche an und sagte: „Auf das Reich Gottes.“ Eine vorbeigehende Krankenschwester sagte: „Pater Gervase, Sie wissen doch, dass Sie zu Ihren Tabletten nicht trinken dürfen?“ Er antwortete: „Seien Sie nicht so ein altes dummes Ding. Ich werde morgen früh sterben.““

Hoffnung und Vergebung in einer Zeit der Not Von Timothy Radcliffe In dieser unheilvollen Zeit des Krieges, der Not, des … Mehr

Hans Joachim Iwand in einem Brief zum Tod des Pianisten Edwin Fischer 1960: „Der Tod ist eine furchtbare Sache, ich habe oft versucht in Liebe und Leidenschaft durch die Ritzen zu gucken, die er zwischen hier und dort offen gelassen hätte, aber es sind keine und man sieht letzten Ende doch immer nur wie in einen Spiegel. Gott hat fest zugemacht, damit er uns einmal wirklich überraschen kann.“

Zum Tod des Pianisten Edwin Fischer Von Hans Joachim Iwand Nachdem der Pianist Edwin Fischer am 24. Januar 1960 gestorben … Mehr

Rudolf Bohrens Predigt über 2. Korinther 5,1-10 – Das ewige Haus: „Wir kommen zwar nackt zur Welt und müssen nackt von der Welt. – So sagt’s die Heilige Schrift. – Aber wir bedecken unsere Toten. Bei jedem Verkehrsunfall wird sofort eine Decke auf den Toten gelegt. Der Tote soll nicht nackt, nicht entblößt daliegen. – Es ist, als ob ein solches Verhalten ein fernes Echo wäre auf die apostolische Furcht und Sehnsucht, nicht aus­gezogen, sondern überzogen zu werden.“

Das ewige Haus. Predigt über 2. Korinther 5,1-10 Von Rudolf Bohren Als man dem württembergischen Pfarrer Christoph Blumhardt die Nachricht … Mehr