»Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt …« »Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, bleibt in mir … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Dieter Georgi über Günther Bornkamm: „Er beschäftigte sich überhaupt noch öfter mit dem Theodizeeproblem, kritisch eingehend auf die entweder übermütige oder auch verzweifelte Behandlung der Geschichte als eines sprechenden Bilderbuches.“
Günther Bornkamm Von Dieter Georgi Günther Bornkamm, geboren am 8. Oktober 1905 in Görlitz. Theologiestudium in Marburg, Tübingen, Berlin, Breslau, … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über Lukas 5,1-11 (1947): „Wie einer, der aus dem Tode ins Leben tritt, wie einer, der gerettet ist, aber um den Preis, dass er nun seinem Retter gehört, hört Petrus, wie nun über sein Leben entschieden wird: Du wirst von nun an Menschen fangen. Du wirst – das ist ausgemacht von Gott – es ist keine Frage, auch kein Befehl, es gibt kein Ja oder Nein zu diesem Beruf, es gibt nur dies eine, daß sich erfüllt, was Gott im Sinne hat. Und mit einemmal versteht Petrus die ganze Geschichte, vom Ende her enthüllt sich der Sinn dieser seltsamen Erlebnisse. Die Fahrt aufs hohe Meer wird das Sinnbild seines Lebens sein, der Nachen das Sinnbild der Kirche, die ihn trägt, das Meer Bild der Welt, die sein Arbeitsfeld werden soll, das Netz Bild für das Wort, mit dem er fischen muß, und der Fang Verheißung der Gemeinde, die gewonnen wird.“
Predigt über Lukas 5,1-11. Jesus und die Kirche Von Hans Joachim Iwand Es begab sich aber, da sich das Volk … Mehr
Über den Seelenfrieden: „Wo Christus aufsteht, meine Seele in seinen Blick nimmt, finde ich inneren Frieden.“
Über den Seelenfrieden „Meine Seele ist aus dem Frieden vertrieben; ich habe das Gute vergessen.“ Das ist eine treffende Beschreibung … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Lukas 5,1-11 (5. Sonntag nach Trinitatis) von 1939: „In Jesus Christus bedeutet die Epiphanie Gottes für den sündigen Menschen nicht den Tod, sondern das Leben. Denn er ist ja die Vergebung. Darum heißt es: Fürchte dich nicht! Darum gibt es in ihm Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Und so, als ob er aus dem Tode ins Leben träte, wie ein Geretteter, der sich nicht mehr selbst gehört, erklingt nun über ihn seine neue Bestimmung: ‚Du wirst von nun an Menschen fangen‘ — ‚du wirst‘ sagt Jesus. Es ist keine Frage, nicht einmal ein Befehl, Petrus kann weder Ja noch Nein sagen — wer könnte auch zu diesem Beruf Ja sagen; — sondern Petrus erfährt nur, wie über ihn entschieden ist. Und auf einmal bekommt die ganze Geschichte, die er eben erlebt, einen neuen, tiefen Sinn. Das Meer wird zur Welt, der Nachen zur Kirche, das Netz zum Wort, das er in die Tiefe senkt, und die Fische sind jetzt auf einmal Menschen, die er fangen muss mit dem Fischnetz des Himmelreichs.“
Predigtmeditation zu Lukas 5,1-11 (5. Sonntag nach Trinitatis) Von Hans Joachim Iwand Die Berufung der ersten Jünger gehört hinein in … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Römer 12,17-21 vom Januar 1945: „Ihr werdet eine wunderbare Solidarität gerade dem Feinde gegenüber erweisen, seine Not, sein Hunger, sein Durst, seine Verlassenheit, alles das werden Stationen sein, um ihm zu zeigen, dass er nicht euer Feind ist. Freut euch nicht darüber, wenn das Unglück sie trifft, zeigt nicht mit Fingern auf sie und sagt nicht, nun hat sie Gott gerichtet, sondern, wissend, dass dies Gerichte Gottes sind, tretet mitten hinein, so wie Christus mitten zu euch getreten ist! Jawohl, es ist wahr, es kommt das Gericht Gottes über die Menschen, aber durch euch soll die Barmherzigkeit zu ihnen kommen. Mögen dann auch solche Barmherzigkeiten auf ihrem Haupt brennen wie glühende Kohlen, mögen sie auch es euch nicht danken, es kommt ja darauf an, dass sie die Barmherzigkeit Gottes spüren, es kommt darauf an, dass der Glaube an den Sieg des Guten auch sie in die Entscheidung treibt.“
Am 21. Januar 1945 hielt Hans Joachim Iwand im zerbombten Dortmund seine Predigt über Römer 12,17-21: Predigt über Römer 12,17-21 … Mehr
Walther Zimmerlis Predigtmeditation zu 1. Mose 32, 23-31: „Der Kampfbericht Genesis 32, 23-33 verkündet durch alle Wunden und Nöte hindurch den Frieden, den Gottes Treue zu schenken nicht müde wird“
An Sonntag Quasimodogeniti ist in der Predigtreihe V 1. Mose 32,23-32 als Predigttext vorgesehen. Dazu eine Predigtmeditation von Walther Zimmerli: … Mehr
Zur Ethik des Ansehens unter der Gottesperspektive: „Erhebt solchermaßen ein Höherrangiger das Angesicht des Niederrangigen, begegnen sie sich auf Augenhöhe. Der Höherrangige selbst wird damit beobachtbar. Sein eigenes Ansehen hängt fortan davon ab, was ihm die Angesichtserhobenen zuerkennen werden. In der Öffentlichkeit seines Ansehens lässt sich das eigene Handeln nicht länger verbergen.“
Zur Ethik des Ansehens unter der Gottesperspektive In der theologischen Ethik wird „Ansehen“ nicht eigens als Terminus bedacht. Dabei kommt … Mehr
Predigt über Micha 7,18-20: „Das Beste, was mir passieren kann, ist dieser Gnadenblick in Jesus Christus, der mein ganzes Leben einnimmt. Im Anblick seines Sohnes ist Gott nicht länger auf sein eigenes Ansehen bedacht. Gott sieht mich vielmehr in der Unansehnlichkeit seines Sohnes am Kreuz. Jesu unansehnliches Ansehen vor seinem Vater lässt mich als Sünder vor Gott bestehen. In diesem Aufsehen kann ich – durchaus selbstbewusst – vor anderen Menschen bestehen, egal wie sie mich ansehen. Er lässt mich schuldbewusst und zugleich unverschämt zu Gott aufsehen.“
Predigt über Micha 7,18-20 „Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld … Mehr