Über den Tod im Neuen Testament Von Jürgen Roloff 1. Als Tod wird zunächst, gemäß der allgemeinen, theologisch nicht qualifizierten … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Fridolin Stiers Übersetzung von Psalm 139: „Und spräch ich: Nur Finsternis decke mich zu, / Nacht sei das Licht um mich her! // Auch Finsternis finstert dir nicht, / Nacht ist dir leuchtend wie Tag / Finsternis wie Licht.“
Du kennst mich 1JHWH! Du hast mich erforscht und erkannt.2Du! Du erkennst mein Sitzen und Stehen,du merkst mein Denken von … Mehr
Karl Barth über die Dummheit (1938): „Die Dummheit ist genial darin, alles zur Unzeit zu denken, zu sagen und zu tun, keine Möglichkeit eines Missverständnisses vorübergehen zu lassen, gerade das Notwendige, das Geforderte, das Heilsame regelmäßig zu unterlassen, das Überflüssige, Verbotene, Verderbliche aber mit sicherem Instinkte regelmäßig zu wählen, zu denken, zu sagen und zu tun. Dummheit ist lebensgefährlich, gemeingefährlich, staatsgefährlich, kirchengefährlich – und am meisten da, wo man sie nicht erkennt und gewähren lässt oder bloß mit Missachtung ihr begegnen zu können meint. Sie ist darum so gefährlich, weil sie sich ja niemals als Dummheit fühlen, erkennen und bekennen, geschweige denn als solche auftreten, sich vielmehr immer für Weisheit halten und entsprechend kostümieren wird: mit der größten Sicherheit, Behändigkeit und Ausdauer Gründe auf Gründe türmend, immer schon im Voraus im Recht und immer nachträglich Alles besser gewusst habend, immer gewaltig bestärkt durch sich selbst und so unermüdlich zu immer neuen Untaten aufbrechend. Sie ist weiter darum so gefährlich, weil sie auf den ersten Blick immer so harmlos, gutmütig und friedfertig zu sein scheint; hinter ihrer Biederkeit und Sanftmut verbergen sich aber wie die Krallen des Katzengeschlechtes in dessen weichen Pfoten höchste Bösartigkeit, zänkische Aggressivität, rücksichtslose Gewalttätigkeit, die ihre Opfer anfällt und zerreißt, wie keine offenkundig satanische Bosheit es vermag.“
Über die Dummheit[1] Von Karl Barth Es muss also – wenn wir jetzt Alles überblicken – damit gerechnet und es … Mehr
Heinrich Schlier über Mächte und Gewalten im Neuen Testament: „Die Mächte legen Welt und Dasein nach bestimmten Kategorien fest, die ihre Grundintention verraten. Die eine Kategorie ist der Tod. Sie bemächtigen sich eines Menschen oder seines Geistes in der Weise, daß sie ihn zum Tod ermächtigen. d. h. daß er, selbst durch sie zerstört, anderen zur Zerstörung wird.“
Ursprünglich veröffentlicht auf NAMENSgedächtnis:
https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2022/03/schlier-mc3a4chte-und-gewalten-im-neuen-testament-herder.jpg Ausgerechnet ein Bultmannschüler, nämlich Heinrich Schlier (1900-1978), hat sich an einer „dämonologischen“ Interpretation des Neuen…
Fridolin Stiers Übersetzung von Psalm 91: „Mit der Länge der Tage mach ich ihn satt, / schauen lasse ich ihn meine Rettung.“
Du meine Bergung 1Wer im Versteck des Höchsten sitzt,im Schatten Allwalts nächtigt,2der spricht zu JHWH: Meine Bergung und Burg,mein Gott, … Mehr
Hans G. Ulrich, Predigt zu Markus 8,31-38: „Wir sprechen viel von Menschenwürde, auch von menschenwürdigem Sterben. Doch worin besteht diese Würde, die es zu wahren gilt? Hier wie in der ganzen Bibel heißt Menschenwürde einfach, Du bist, wie jeder Mensch, von Gott gewürdigt, dass er mit Dir zusammenleben will, auf Ewigkeit – durch das Sterben und den Tod hindurch. Die Hoffnung darauf macht Deine Würde aus. Du darfst hoffen – Du bist ein Mensch, der Grund hat zu hoffen, das macht Deine Würde aus. Die darfst Du mit Dir herumtragen. Diese Würde kann Dir niemand nehmen. Und so kommt alles darauf an, Menschen dieses Vertrauen zu bezeugen – das sind wir schuldig zu bezeugen, nicht im Schweigen verfallen.“
Predigt zu Markus 8,31-38 Von Professor Dr. Hans G. Ulrich, Erlangen Der heutige Text zur Predigt ist eigentlich der Text … Mehr
Walter Lüthi, Predigt über Matthäus 26,36-46: „Derjenige, der uns wirklich hilft, so ganz hilft, dass er der Erlöser ist, ist schwach. Die Tatsache, dass Gott uns in Gethsemane den Erlöser der Welt schwach zeigt, auch sie müsste auf uns abfärben. Das wäre der Beitrag, den wir als Christen dieser Welt schuldig sind, dass wir aufhören, unser Heil von irgendwelchen Machtpositionen her zu erwarten, dass wir im persönlichen und im Völkerleben der «Politik der Stärke» absagen und glauben, dass Gottes Kraft in den Schwachen mächtig ist.“
Die Gethsemanestunde. Predigt über Matthäus 26,36-46 Von Walter Lüthi 36. Da kam Jesus mit ihnen zu einem Hofe, der hieß … Mehr
Predigt über Markus 8,31-38: „Wer sich selbst das eigene Sagen bewahren will, liefert sich dem Tod hoffnungslos aus. Wir leben nicht in unseren Lebensleistungen und in unserem Lebenswerk weiter. Jesus Christus behält für uns das Sagen über das, was geschehen wird.“
Predigt über Markus 8,31-38 31 Und er fing an, sie zu lehren:Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werdenvon den … Mehr
Martin Luther über Gottes Führung in seiner Auslegung von Psalm 32,8: „Nicht das Werk, das du dir erwählest, nicht das Leiden, das du dir erdenkest, sondern das, welches dir wider dein Erwählen, Denken, Begierden zukommt, da folge. Da rufe ich, da sei Schüler, da ist es Zeit. Dein Meister ist da gekommen.“
Über Gottes Führung. Auslegung zu Psalm 32,8 Von Martin Luther 8. Ich will dir Verstand geben und dir den Weg … Mehr