Was das Menschenherz ist Von Friedrich Mildenberger Wenn die Bibel vom Menschen redet, dann redet sie oft gerade von seinem … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Friedrich Nietzsche über das Alte Testament in ‚Jenseits von Gut und Böse‘: „Man steht mit Schrecken und Ehrfurcht vor diesen ungeheuren Überbleibseln dessen, was der Mensch einstmals war“
Über das Alte Testament Von Friedrich Nietzsche Im jüdischen »Alten Testament«, dem Buche von der göttlichen Gerechtigkeit, gibt es Menschen, … Mehr
Karl Heinz Neufelds Rezensionen von Friedrich Mildenbergers „Biblische Dogmatik“: „„Wird also nach Gott gefragt, dann ist mit dem Namen zu antworten, der wieder auf die Geschichte Gottes verweist“ (393). Wenn es stimmt, daß nur in der Partikularität einzelner Geschichten zu sagen ist, wer dieser Gott ist, dann entscheidet sich die Frage an der Geschichte Jesu, und hier bleibt die Frage, warum denn nicht zuerst diese Geschichte und von ihr aus die Gottesfrage behandelt wurde.“
Es war der katholische Fundamentaltheologie Karl Heinz Neufeld SJ, der kurz nach Erscheinen die einzelnen Bände der Biblischen Dogmatik Friedrich … Mehr
Gerhard von Rad, Mose (1940): „Der Zweck des Schriftchens ist nicht, die Meinungen und Fragen der Wissenschaft über Mose zu erörtern; es soll vielmehr für den Bibelleser eine Anleitung gegeben werden zum Verständnis einiger Kapitel des Alten Testaments.“
Mose Von Gerhard von Rad Vorbemerkungen Die alttestamentlichen Erzählungen von Mose sind zum allergeringsten Teil Berichte seiner Zeitgenossen, sondern sie … Mehr
Gerhard von Rad, Glaube und Welterkenntnis im Alten Israel: „Der Ruf dieser Weisheit hat etwas Ultimatives. Vom Hören auf sie hängt für die Menschen Leben und Tod ab. Wer ist diese Weisheit? Sie erhebt den allerhöchsten Anspruch, denn sie ist, wie man richtig gesagt hat, eine Größe, in der Gott selbst gesucht und geliebt sein will. Ja, in dieser Stimme — ungeheuerliche Behauptung! — ist der Wahrheitsbesitz aller Völker umschlossen.“
Glaube und Welterkenntnis im Alten Israel Von Gerhard von Rad I. Unsere Themaformulierung setzt es von vornherein als zugestanden voraus, … Mehr
Gerhard von Rad, Die Geschichte von Simson (1953): „Simson hatte einen göttlichen Auftrag, und für diesen Auftrag hatte er göttliche Gaben. Charisma nennt das Neue Testament diese göttliche Berufsausrüstung. Aber was vollbringt Simson damit? Sein Leben zeigt einen fortgesetzten Wechsel zwischen Krafterweisen und erniedrigender Schwäche. Seine Gotteskraft verpufft doch immer wieder in wirkungslosem Schabernack. Er spielt mit seinem Charisma und betätigt es nicht im Gehorsam. So zeigen uns die Simson-Geschichten das Bild einer vertanen Gotteskraft; vertan im Niederreißen. Sie zeigen das klägliche Unterliegen in dem Kampf zwischen Eros und Charisma. Simson schafft nichts, und er geht zuletzt in dem Chaos unter, das er um sich herum verbreitet. »Und der Toten, die in seinem Tod starben, waren mehr, denn die bei seinem Leben starben.«“
Die Geschichte von Simson Von Gerhard von Rad »Da fiel das Haus auf die Fürsten und alles Volk, daß der … Mehr
Walther Zimmerlis Auslegung zum Predigttext Prediger 12,1-7 (ATD): „Der Schlusssatz aber läßt auch hier die Bildsprache dahinten und schildert die Auflösung dessen, was einst menschliches Leben war, in seine vorzeiten im göttlichen Schöpfungsvorgang vereinigten Teile (1.Mose 2,7). Von der kritischen Bezweiflung der Einzelheiten dieses Vorganges (3,21) ist hier, wo es schlicht um die Feststellung des Endes menschlichen Lebens geht, nichts mehr zu hören.“
In der neuen Perikopenordnung ist für den 20. Sonntag nach Trinitatis nunmehr in der dritten Predigtreihe Prediger (bzw. Kohelet) 12,1-7 … Mehr
Friedrich Mildenberger über die Predigtperikope Prediger/Kohelet 12,1-7: „Wenn er das sagen kann: Mein Schöpfer hat es gut gemacht, mein Leben, Freude und Leid, Alter und Jugend. Zeitig hat er mir die Augen aufgetan, und ich kann es ihm verdanken, wie es gewesen ist, dieses Leben. Nein! Ich wollte es nicht anders gehabt haben, dies Leben, als es gewesen ist.“
In der neuen Perikopenordnung ist für den 20. Sonntag nach Trinitatis nunmehr in der dritten Predigtreihe Prediger (bzw. Kohelet) 12,1-7 … Mehr
Martin Buber über Jesu Spruch vom Zinsgroschen in „Geltung und Grenze des politischen Prinzips“ (1953): „Wird die Geschichtszeit und die Geschichte verabsolutiert, so kann es sich leicht ereignen, dass in der geschehenden Geschichte der zeitbefangene Denker dem aktuellen staatlichen Machtgetriebe den Charakter des Absoluten und in diesem Sinn Zukunftbestimmenden zuspricht. Danach mag für ein Weilchen der Gnom Erfolg krampfhaft grinsend den Gottessitz der Vollmacht einnehmen.“
Geltung und Grenze des politischen Prinzips Von Martin Buber Dieser Vortrag ist im Juni 1953 anläßlich der Verleihung des hansischen … Mehr