Claus Westermann über den Segen: „Die stille und verborgene Kraft, die das Saatkorn reifen und die Wunden heilen läßt, ist die gleiche heute wie am Anfang, die Segenskraft Gottes. Das Wirken des Segens Gottes ist unersetzbar. Unsere Erde und unser Menschsein bedürfen des Segens Gottes, als ganze und über alle Grenzen hinweg; denn Gott lässt seine Sonne scheinen über Gute und Böse und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte, so hat es Jesus gesagt.“

Segen Von Claus Westermann Es ist Claus Westermann (1909-2000) mit seiner Schrift Der Segen in der Bibel und im Handeln … Mehr

Adolf Schlatters unsägliche antisemitische Äußerungen aus seiner Schrift „Wird der Jude über uns siegen?“ von 1935: „Während der Weihnachtszeit sieht Deutschland seltsam aus. Nun marschieren zahlreiche und überzeugte Deutsche auf einmal Arm in Arm mit der Judenschaft. Aus dem Reichstag und der Universität, aus Amtsstube, Theater und Zeitung haben wir die Juden verdrängt. Nun aber gewähren wir ihnen für ihr wichtigstes Anliegen unsere Unterstützung. … Es ist freilich möglich, dass der Jude zunächst einen machtvollen Sieg über uns gewinnt; aber dieser Sieg wird nicht endgültig sein. Denn den Glauben an Gott hat nicht der Jude in die Welt gebracht, und ebensowenig können die Juden und Judengenossen ihn zerstören. Sie können dies nicht, weil sie nicht ungeschehen machen können, daß der Christus in die Welt gekommen ist.“

Adolf Schlatters antisemitische Äußerungen aus seiner Schrift „Wird der Jude über uns siegen?“ Man hält den Atem an, wenn man … Mehr

„Der Herr ist mein Hirte“ – eine kurze Meditation über Psalm 23 mit versweiser Auslegung: „Im dunklen Tal wandern, wo bedrückendes Felsgestein weder Aussicht noch Ausweg gewährt, heißt weitergehen müssen. Aber auch da zeigt sich dieses Gottvertrauen: Du bist bei mir, berührst mich, tröstest mich und führst mich heraus aus diesem Tal mit seinen Todesschatten. So tut sich am Ende für mein Leben eine unverhoffte Aussicht auf, die Unheil und Bedrängnis hinter sich lässt: ‚Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.‘ In weiter Landschaft empfängt der HERR den Beter fürstlich, erweist sich als Gastgeber des guten Lebens.“

Für viele sind die Worte des Psalms 23 vertraute Worte: „Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Wo … Mehr

Kain-und-Abel-Predigt zu 1.Mose (Genesis) 4,1-16: „Im Zorn ist Kains gottgesenkter Blick dem eigenen Bruder finster zugewandt. Wer kein Ansehen bei Gott zu finden scheint, bleibt seinen eigenen Stimmungen überlassen. Die innere Anspannung wächst zum Zerreißen – gleich passiert es. Doch da fällt der göttliche Blick auf Kain. Obwohl dessen Opfer nicht gottwohlgefällig ist, behält der HERR Kain wohlwollend Auge. Nicht sein Opfer, aber der Mensch selbst findet göttliches Ansehen.“

Predigt über Genesis 4,1-16 Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: … Mehr

Zachäus-Predigt über Lukas 19,1-10: „Eines aber ist passiert, als Jesus Zachäus im Baum ruft. Zachäus hält sich nicht in den Ästen des Baumes versteckt. Er zeigt sich, als er den Ruf hört und gibt sich damit die Blöße seines Lebens. Vor dem Gottessohn und vor den Mitmenschen steht er nackt da. Nichts schützt ihn. Aber Jesus wendet sich dem Ungeschützten und Bloßgestellten zu: ‚Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren.‘ Für all die anständigen Menschen, die sich nichts zuschulden kommen lassen haben, mag der Ruf Jesu eine Provokation sein, eine Missachtung ihrer Anständigkeit. Aber vielleicht sind sie es, die ihre eigene Lebensblöße sich nicht eingestehen können.“

Predigt über Lukas 19,1-10 Das hat ein Bild abgegeben – Zachäus im Maulbeerfeigenbaum. Wer klettert schon im Erwachsenenalter noch auf … Mehr