Meisterlich ist Gerhard von Rads Auslegung von 1. Mose 4,1-16, also der Kain-und-Abel-Geschichte in seinem Genesis-Kommentar: Die Geschichte von Kain … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Gerhard von Rads Predigtmeditation zu 1.Mose 4,1-16: „Um Gottes willen wird Abel erschlagen.“
Auch in der neuen Perikopenordnung ist für den 13. Sonntag nach Trinitatis in der dritten Reihe 1. Mose 4,1-16, also … Mehr
1 Könige 17,1-16 (Elia am Bach Kerit und bei der Witwe zu Sarepta) – eine Predigthilfe von Walter Brueggemann: „In einer extremen Mangelsituation verkündet der Prophet überfließenden Überfluss. Elia ist darüber hinaus so gut wie sein Wort (1. Könige 17,16). Nein, er ist so gut wie Jahwes Wort, denn es ist ‚das Wort des Herrn‘, das die Umstände außer Kraft setzt und Leben im Überfluss garantiert. Beachten Sie, dass die Erzählung keine Erklärung liefert. Sie hat kein Interesse daran, wie all dies geschehen ist. Es ist ein Wunder! Es ist eine Tat, die wie ein Magnet Staunen hervorruft.“
In der revidierten Perikopenordnung ist für den 7. Sonntag nach Trinitatis in der dritten Predigtreihe 1Könige 17,1-16 vorgesehen. Da geben … Mehr
Gerhard von Rad, Bruder und Nächster im Alten Testament: „Nicht weil der Mensch so wertvoll ist und weil er unveräußerliche Rechte hat, sondern weil Gott es nicht will, darf der Arme nicht ausgebeutet werden, darf bei der Rechtsprechung die Waise nicht benachteiligt werden — all unser humanitärer Sozialismus ist doch nur eine Äußerung der Selbstbehauptung des Menschen.“
In seinem Aufsatz „Bruder und Nächster im Alten Testament“ skizziert Gerhard von Rad eine biblische Sozialordnung für Israel, über das … Mehr
Karl Barth über die biblische Geschichte und das historische Urteil: „Die Bibel legt darum so merkwürdiges Gewicht auf die Geschichtlichkeit der von ihr berichteten Offenbarung, weil sie unter Offenbarung gerade keine Schöpfung des Menschen versteht“
Was Karl Barth in seiner Prolegomena zur Kirchlichen Dogmatik (KD I/1) in Sache biblische Geschichte und historisches Urteil geschrieben hat, … Mehr
Harald Weinrich, Narrative Theologie (vollständiger Text): „Es ist daher für mich der Verdacht nicht abweisbar, dass innerhalb der Theologie die Frage nach der Geschichte möglicherweise falsch gestellt ist. Die biblische Tradition legt vielmehr die Frage nach der Erzählung nahe. Denn ein großer Teil der als Bibel kanonisierten Texte, aber auch sonstiger sowohl oraler als auch skripturaler Texte des Christentums sind Erzählungen.“
Narrative Theology – dieses angloamerikanische Theologielabel verdankt sich einem Aufsatz des deutschen Romanisten Harald Weinrich aus dem Jahr 1973 in … Mehr
„Machen wir also unsere Seele zum Himmel!“ (Johannes Chrysostomos in seinen Homilien zum Hebräerbrief): „Der Himmel ist von Natur aus heiter, und auch bei Unwetter wird er nicht schwarz; denn er selbst verändert nicht sein Aussehen, sondern die ihn überziehenden Wolken verbergen ihn. Der Himmel besitzt die Sonne, auch wir haben die Sonne der Gerechtigkeit.“
Das ist nicht alles dogmatisch (im lutherischen Sinne) korrekt, was Johannes Chrysostomos in seinen Homilien zum Hebräerbrief (16,3) in Sachen … Mehr
Unfreiwillig und ungezwungen – der Glaube, das Evangelium und die guten Werke: „Das macht nämlich wahres Vertrauen aus: ein Geschehen, das mir zugutekommt. Ich entscheide eben nicht, ob und wem ich wirklich vertraue, sondern lebensentscheidendes Geschehen lässt mich vertrauen. Sobald ich jedoch meinen Glauben im Sinne einer eigenen Glaubensentscheidung verstünde, wäre ich im Glauben selbst am Werk und müsste ihn durch weitere Schritte des Glaubens mir jeweils neu rechtfertigen.“
Der unfreiwillige Glaube, das Evangelium und die guten Werke Luthers Auslegung des dritten Glaubensartikels aus seinem Kleinen Katechismus hat es … Mehr
Wie die Reformation vielen Völkern eine eigene Schriftsprache ermöglicht hat: „Entgegen dem gängigen Vorurteil hat sich die christliche Mission durch ihre Übersetzungsleistung nicht als kulturzerstörerisch, wohl aber als kulturverändernd erwiesen. Die eigens geschaffene Schriftsprache wurde für viele indigenen Völkern zum maßgeblichen Kulturträger, ermöglichte sie doch, die alten mündlichen Erzähltraditionen zu verschriftlichen und selbst literarisch tätig zu werden.“
Wie die Reformation vielen Völkern eine eigene Schriftsprache ermöglicht hat Dass das Porträt eines evangelischen Theologen, Primož Trubar (1508-1586), die … Mehr