Zu Dietrich Bonhoeffers Plädoyer für ein religionsloses Christentum bzw. für eine nicht-religiöse Interpretation biblischer Begriffe Dietrich Bonhoeffers Plädoyer für ein … Mehr
Kategorie: Religionsunterricht
Alfons Deissler über das Ethos des Alten Testaments: „Weltdienst“ und „Menschendienst“ werden im Alten Testament in den Rang des „JHWH-Dienstes“ erhoben“
Ethos des Alten Testaments Von Alfons Deissler Grundlegung Religionsgeschichtlich wird die „Existenz Israels vor JHWH“ mit Recht als „ethische Religion“ … Mehr
Alfons Deissler über die Grundbotschaft des Alten Testaments: „JHWH ist zwar der Unfaßliche und damit der als selbst alles Umfangende einfachhin Unumfangbare, aber er ist niemals das Unendliche, das Umfassende im Sinne eines absolut unbestimmbaren ‚Es‘.“
»Ich gestehe es gerne: Ich habe Alfons Deissler verehrt, und halte ihn für eine der ganz großen Gestalten unseres Fachs … Mehr
Markus Witte über den Dekalog (Zehn Gebote): „Aus dem Bilderverbot und dem Verständnis des Menschen als Gottesebenbild fließt die ethische Forderung, jeden Menschen gleich zu achten“
Ein schöner, knapper Lexikonartikel über den Dekalog, also die Zehn Gebote, stammt von Markus Witte aus dem Taschenlexikon Theologie und … Mehr
Die dramatische Wahrheit der christlichen Lehre: „Für die christliche Lehre ist wesentlich, dass wir von einer dramatischen Wahrheit des Evangeliums zu sprechen haben – also eine Wahrheit, die sich im konkreten Handlungsgeschehen als göttlich erweist. Wo dem Wahrheitsanspruch des Evangeliums Handlungsraum, Zeit und Personen entzogen werden, um Wahrheit prinzipiell zu erfassen, entsteht ein statisches Lehrgefüge mit unerträglichen Widersprüchlichkeiten, das in Ermangelung vertrauensfähigen Handlungsgeschehens keinen Glauben finden kann.“
Die dramatische Wahrheit der christlichen Lehre Das sind ja der allzu offensichtliche Widerspruch zwischen göttlicher Allmacht und (All-)Güte im Angesicht … Mehr
Zur Theodizeefrage: „All diese Theodizee-Versuche überzeugen nicht wirklich, nehmen Gott als Idee aus dem Geschehen heraus, lassen ihn wie einen Modelleisenbahnbauer denken, der zur seinen Werken keine lebendige Beziehung hat und selbst in das Geschehen nicht persönlich involviert ist. Wer die Theodizeefrage stellt, sitzt am Schreibtisch oder auf der Schulbank. Sind Menschen vom Leiden selbst eingeholt, klagen sie, verbittern, schweigen oder beten.“
Zur Theodizeefrage „Ist Gott dann nicht ungerecht, wenn er zürnt?“ (Römer 3,5) Die Frage nach der Theodizee – die Rechtfertigung … Mehr
Jan Assmann, Monotheismus und die Sprache der Gewalt (2005): „Die Sprache der Gewalt entstammt dem politischen Druck, aus dem der Monotheismus gerade befreien will.“
Jan Assmanns „Mosaische Unterscheidung“ als Grundlogik des Monotheismus bestimmt nun seit 20 Jahren die Diskussion um das Gewaltpotential von Religionen. … Mehr
Von verschiedenen Glaubensweisen unter Christen: „Der naive Glaube nimmt wörtlich, was göttlich ausgesprochen worden ist, hinterfragt nicht, sucht keinen höheren Sinn, sondern findet sich kindlich in einem göttlichen Vertrauensverhältnis wieder und bittet ‚wie die lieben Kinder ihren lieben Vater‘ (Martin Luther, Kleiner Katechismus).“
Von verschiedenen Glaubensweisen unter Christen Wir reden gemeinhin vom christlichen Glauben. Aber was ist damit gemeint? Wenn es um Glaubensinhalte … Mehr
James Fowler, Stufen des Selbst und des Glaubens: „Das Fesselnde an Menschen des universalisierenden Glaubens und des in Gott gegründeten Selbst ist, dass sie – im stillen oder auch öffentlich – so leben, als ob das Reich Gottes bereits unter uns Wirklichkeit wäre.“
Das ist eine Verführung – Stufen des Glaubens. James W. Fowler hatte sie mit seinem Buch Stages of Faith 1981 … Mehr