Johannes Rehm, Politisches Handeln auf biblischer Grundlage. Eine evangelisch-lutherische Perspektive: „Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbei­ten umsonst, die daran bauen.“ (Psalm 127,1) Ist das in unserer Kirche wirklich unsere Glaubensgewißheit, unsere gesellschaftsverändernde Hoffnung und unser persönliches Zeugnis? Wann fangen wir dann damit an in den Beratungen unserer Kirchenvorstände und Synoden in unserem praktischen Handeln und im konkreten Entscheiden uns am Wort Gottes selbst auszurichten, anstatt vorrangig an wirklichen oder vermuteten Erwartungen und Bedürfnissen unserer Mitmen­schen?“

Politisches Handeln auf biblischer Grundlage. Eine evangelisch-lutherische Perspektive Von Johannes Rehm Politisches Handeln von Christen bedarf immer wieder neu der … Mehr

James D. Watsons Vortrag „Die Ethik des Genoms. Warum wir Gott nicht mehr die Zukunft des Menschen überlassen dürfen“ (2000): „Ich sehe daher nur unnötiges Leid durch Gesetze entstehen, die auf der Grundlage der Macht willkürlicher religiöser Eingebungen die Geburt erblich behinderter Kinder erzwingen, obwohl die Eltern es vorziehen würden, solche Schwangerschaften abzubrechen, weil sie hoffen, daß ihr nächstes Kind gesund sein wird.“

Wie manche Naturwissenschaftler respektlos über andere Menschen und deren Leben zu reden wissen, zeigt James D. Watsons in seinem Vortrag … Mehr

Karl Barth, Einführung in den Heidelberger Katechismus (1938): „Der Schluß des Heidelberger macht deutlich, worum es im Ganzen gegangen ist: dass Dein heiliger Name ewig soll gepriesen werden (Frage 128)! Und Frage 129: «Das soll wahr und gewiß sein, denn mein Gebet ist viel gewisser von Gott erhört, als ich in meinem Herzen fühle, dass ich solches von ihm begehre.» Die Größe Gottes ist immer erhaben auch über das Beste – das Gebet – was vom Menschen zu sagen ist!“

Einführung in den Heidelberger Katechismus[1] Von Karl Barth Es ist wichtig, beim Studium des Heidelberger Katechismus die Absichten des Büchleins … Mehr

Claus Westermann, Geist im Alten Testament: „Wenn man aber die Geschichte des Wortes ruah im AT kennt, muß man feststellen: „heiliger Geist“ ist ein Widerspruch in sich, wenn man den ursprünglichen Sinn der beiden Worte voraussetzt. Denn rûaḥ bezeichnet eine einmalige, auf einen Akt begrenzte Machtwirkung Gottes, qādōš aber ein stetiges Sein Gottes, den Status der Heiligkeit.“

Geist im Alten Testament Von Claus Westermann Das Wort hat im AT eine bewegte Geschichte gehabt. Will man sagen, was … Mehr

Reinhold Niebuhr, Warum die christliche Kirche nicht pazifistisch ist (Why the Christian Church Is not Pacifist, 1940): „Der Pazifismus verleitet uns entweder dazu, überhaupt kein Urteil zu fällen, oder die Tyrannei gegenüber der vorübergehenden Anarchie, die zur Überwindung der Tyrannei notwendig ist, übermäßig zu bevorzugen.“

Warum die christliche Kirche nicht pazifistisch ist (Auf Englisch: Why the Christian Church Is not Pacifist) Von Reinhold Niebuhr Wann … Mehr

Jürgen Roloff, Jesus als Erlöser im Neuen Testament: „Im Becherwort des Abschieds­mahles dürfte Jesus seinen Tod als abschließende Erfüllung dieses Dienstprinzips gedeutet haben: Wenn er ihm eine Heilswirkung »für die Vielen« (Mk 14,24) zuschrieb, so besagte dies, daß seine dienende Selbsthingabe die endzeitliche Sammlung Israels (und möglicher­weise darüber hinaus auch der »Weltvölker«) zur Folge haben werde. Die Abendmahlstradition war jedenfalls der Anlaß für die weitgehende Konzentration frühchristlicher Soteriologie auf den Tod Jesu.“

Erlöser II. Neues Testament Von Jürgen Roloff 1. Terminologie und Thematik Der Begriff Erlöser kennzeichnet in theol. Sprache Jesus als … Mehr

Basilius von Cäsareas verunglückte Theodizee in seiner Predigt über den Ursprung des Übels in der Welt: „Wie also der Arzt auch dann wohltut, wenn er dem Körper Leiden und Schmerzen verursacht – denn er kämpft mit der Krankheit, nicht mit dem Kran­ken –, so ist Gott gut, wenn er durch teilweise Züchtigung für das Heil aller sorgt.“

Über den Ursprung des Übels in der Welt Von Basilius von Cäsarea Woher kommen die Krankheiten? heißt es. Woher die … Mehr