Alexander Deeg wider den gemeinschaftlichen Talareinzug der Ordinierten im Gottesdienst: „Was wird die Gemeinde denken, wenn all die Schwarzen kommen und einziehen? Die so formulierte Frage zeigt freilich genau das Problem, denn sie macht den Un­terschied zwischen »der Gemein­de« und den Pfarrern gerade auf, um den es doch reformatorisch nicht gehen darf. Alle sind Priester, manche sind Pfarrer.“

Da hat Alexander Deeg, Professor für praktische Theologie in Leipzig mit theologischen Wurzeln in Erlangen, ein feines Gespür, was sich … Mehr

Martin Luther, Bekenntnis der Artikel des Glaubens wider die Feinde des Evangeliums und allerlei Ketzereien (Vom Abendmahl. Bekenntnis, 3. Teil): „Das ist mein Glaube, denn so glauben alle rechten Christen und so lehrt uns die heilige Schrift. Was ich aber hier zu wenig gesagt habe, werden mir meine Büchlein zur Genüge bezeugen, besonders die, die in den letzten vier oder fünf Jahren hinausgegangen sind. Ich bitte alle frommen Herzen, mir dafür Zeugen zu sein und für mich zu bitten, dass ich in diesem Glauben fest bestehen und mein Leben beschließen kann. Denn wenn ich, wovor mich Gott bewahre, aus Anfechtung und Todesnöten etwas anderes würde sagen, so soll es doch nichts sein; ich will hiermit öffentlich bekannt haben, dass es unrecht und vom Teufel eingegeben ist. Dazu helfe mir mein Herr und Heiland Jesus Christus, der gebenedeit ist in Ewigkeit. Amen.“

Luthers »Bekenntnis der Artikel des Glaubens wider die Feinde des Evangeliums und allerlei Ketzereien« ist ein Sonderdruck des dritten Teils … Mehr

Søren Kierkegaard, Die Wahrheit über die Bedeutung des »Pfarrers« für die Gesellschaft: „Nein, es gibt ganz buchstäblich keinen einzigen ehrlichen Pfarrer. Und dagegen ist durch die Anwe­senheit des »Pfarrers« die ganze Gesellschaft, christ­lich, eine Niederträchtigkeit, was sie so jedoch nicht wäre, wenn der »Pfarrer« nicht dabei wäre.“

Kierkegaards letzte publizistische Unternehmung war seine Abrechnung mit dem organisierten Christentum und insbesondere mit der lutherischen Staatskirche in Dänemark, die … Mehr

Martin Luther über die Vernunft im Hinblick auf Gott (Der Prophet Jona ausgelegt, 1526): „So spielt auch die Vernunft Blindekuh mit Gott und tut lauter Fehlgriffe und tappt immer daneben, so dass sie das Gott nennt, was nicht Gott ist, und umgekehrt nicht Gott nennt, was Gott ist, was sie beides nicht täte, wenn sie nicht wüßte, dass Gott wäre, oder gerade wüßte, welches oder was Gott wäre.“

Was kann man kraft der eigenen Vernunft von Gott wissen? Dieser Frage geht Martin Luther in seine Auslegung zum Jonabuch … Mehr

Søren Kierkegaard, Die Konfirmation – christliches Komödienspiel oder Schlimmeres (1855): „Die Konfirmation, eine herrliche Erfindung, wenn man zweierlei annimmt: dass die Gottesvereh­rung darauf hinausläuft, Gott zum Narren zu halten, und dass sie hauptsächlich darauf abzielt, Anlass zu Familienfeiern zu geben, zu Gesellschaften, einem fröhlichen Abend, einem Gastmahl, von anderen Gast­mählern darin verschieden, dass dieses — wie raffiniert! — »zugleich« von religiöser Bedeutung ist.“

Kierkegaards letzte publizistische Unternehmung war seine Abrechnung mit dem organisierten Christentum und insbesondere mit der lutherischen Staatskirche in Dänemark, die … Mehr

Søren Kierkegaard, Die Bibelauslegung der Mittelmäßigkeit: „Die Bibelauslegung der Mittelmäßigkeit legt Christi Worte so lange aus und aus, bis sie ihr Eigenes, das Geistlose (Triviale) herausbekommt — und dann ist sie, nachdem sie alle Schwierigkeiten be­seitigt hat, beruhigt und beruft sich auf Christi Worte!“

Kierkegaards letzte publizistische Unternehmung war seine Abrechnung mit dem organisierten Christentum und insbesondere mit der lutherischen Staatskirche in Dänemark, die … Mehr