Der „Deutsche Luthertag“ 1933 und die „Schreckenskammer der Luther-Jubiläen“ In Sachen Reformationsjubiläum 2017 heißt es aufzupassen, dass man Luther und … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe. Was man als Pfarrer vom Schäfer James Rebanks lernen kann: „Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe – was als pastorale Tugenden benannt werden kann, bedarf einer besonderen Story, in der man sich als Christ in der Gemeinschaft der Heiligen auf die göttliche Verheißung hin wiederfindet.“
Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe. Was man als Pfarrer vom Schäfer James Rebanks lernen kann Stanley Hauerwas hatte Anfang November … Mehr
„Gehören Sie einer christlichen Konfession an?“ Wie eine Frage auf dem Einwohnermeldeamt reformierte Ungarn und freikirchliche Bulgaren in Deutschland ungewollt zu steuerpflichtigen Mitgliedern einer verfassten Landeskirche werden lässt
Können zugezogene protestantische Christen als Mitglieder der Landeskirche vereinnahmt werden? Mir stellt sich gegenwärtig eine neue Herausforderung in Sachen Kirchensteuer. … Mehr
Karl Barths Feuilletonartikel „Das Wunder der Weihnacht“ von 1927: „Wo gibt es denn das: Gott in unserer Welt, Gott in unserer Welt? Die Tatsachen schreien doch dagegen, dass das wahr ist, schreien von der Weltferne Gottes und von der Gottesferne der Welt. Es braucht wohl schon Bekenntnis dazu, Versöhnung als Wahrheit zu anerkennen, Bekenntnis, das darin stark und schwach ist, dass es sich nur auf Offenbarung beruft, dass es nur im Glauben getan und nur im Glauben aufgenommen werden will und kann.“
In einem Feuilletonartikel für die Münchner Neuesten Nachrichten zu Weihnachten 1927 nimmt Karl Barth 1.Korinther 13,8 auf – „Die Liebe … Mehr
Rudolf Bultmann, Weihnachten (1953): „Wir sind des Lichtes Kinder. Wir sind es, weil das Licht göttlicher Liebe und Gnade, das in der Geburt Jesu Christi für die Welt aufgestrahlt ist, immer für uns alle leuchtet. Wir sind es, und zwar sind wir es als die, als die wir — unser eigentlich Ich — vor Gottes Augen im Lichte seiner Gnade dastehen. Wir sollen nicht wähnen, das wirklich zu sein, als was wir den Augen anderer, ja unsern eigenen Augen erscheinen. Wir sollen es nicht wähnen, weder im Hochmut der Selbstzufriedenheit noch in der Verzagtheit der Selbstverurteilung. Wir dürfen glauben, dass unser eigentliches Leben uns selbst verborgen ist. Wir sind wohl jetzt schon ‚Kinder Gottes‘, aber ‚es ward noch nicht offenbar, was wir sein werden‘ (1.Johannes 3,2).“
Weihnachten Von Rudolf Bultmann Warum entzünden wir an Weihnachten Kerzen und freuen uns ihres Glanzes? Welches auch die historischen Gründe … Mehr
Rudolf Bultmann, Was ist der Sinn unseres Weihnachtsfestes heute? (1964): „Was also ist das Eigentümliche der christlichen Weihnachtsfeier? Wenn ich es in theologischer Sprache ausdrücken darf, so ist es dieses, dass ein historisches Ereignis zugleich als das ‚eschatologische‘ Ereignis gilt, d. h. als das Ereignis, in dem die alte Welt ihr Ende gefunden hat und eine neue Welt heraufgeführt worden ist.“
Was Rudolf Bultmann 1964 im Feuilleton der Süddeutschen in Sachen Weihnachten geschrieben hat, dürfte in der einen oder anderen Weihnachtspredigt … Mehr
Ist der Missionsbefehl in der neuen Luther-Bibel 2017 falsch wiedergegeben? – Ja, schreibe ich in idea spektrum: „Was es heißt, als Jünger seinem Meister Jesus nachzufolgen, wird in den Evangelien erzählt: eine hingabevolle Gemeinschaft, die sich ganz auf Jesu Weisung und Lebensweg einlässt. Wenn nun der auferstandene Jesus seine Jünger beauftragt, Völker ebenso als Jünger zu gewinnen, sollen die Menschen in diese verbindliche Nachfolge eintreten. Zu Recht hat die Missionsbewegung im 20. Jahrhundert die grundlegende Bedeutung der biblisch verstandenen Jüngerschaft (Discipleship) wiederentdeckt. Wenn nun in der neuen Lutherbibel die Jünger-Werdung aus dem Missionsbefehl verbannt ist, wird damit – gewollt oder ungewollt – einem individualistischen religiösen Bewusstsein das Wort geredet.“
Ist der Missionsbefehl in der neuen Luther-Bibel 2017 falsch wiedergegeben? – Ja, schreibe ich in idea spektrum In der aktuellen … Mehr
Hans Joachim Iwand über Holls „Gewissensreligion“ als protestantische Selbstrechtfertigungslehre: „Der Mensch, der dabei herauskommt, ist dann nichts anderes als der verinnerlichte, der radikalisierte, verabsolutierte Gesetzesmensch. Es ist der durch sein inneres Sollen geprägte Gesetzesmensch, der permanent aber hinzufügt, er könne dieses Sollen nicht erfüllen — und deshalb brauche er Christus.“
Über Karl Holls „Gewissensreligion“ Von Hans Joachim Iwand Eine treffende Analyse der protestantischen Selbstrechtfertigungslehre bietet Hans Joachim Iwand in seiner … Mehr
„Ich armer, stinkender Madensack“ – Martin Luthers unappetitliche Erinnerung in Sachen Reformationsjubiläum 2017
„Ich armer, stinkender Madensack“ – Martin Luthers unappetitliche Erinnerung in Sachen Reformationsjubiläum 2017 Bevor nun 2017 allerorts protestantisch „geluthert“ wird, … Mehr