John Updike, Seven Stanzas at Easter Was John Updike (1932-2009) als junger Harvardabsolvent 1960 beim „Religious Arts Festival“ seiner Lutheran … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
„Kirche lebt nicht von Steuern, sondern aus der Hingabe Jesu Christi“ – Mein Votum zur Abschaffung der Kirchensteuer in der Bayerischen Staatszeitung
Soll die Kirchensteuer abgeschafft werden – JA Die Frage der Woche in der heutigen Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung (13. April … Mehr
Auf dem Weg zur Entscheidungsgemeinde – Thomas Frings Buch Aus, Amen – Ende? So kann ich nicht mehr Pfarrer sein
Auf dem Weg zur Entscheidungsgemeinde – Thomas Frings Buch Aus, Amen – Ende? So kann ich nicht mehr Pfarrer sein … Mehr
Wozu ist Christentum gut? „Als könne die Botschaft von Kreuz und Auferstehung Christi als gesellschaftliches Wertereservoir dienen … Der Wertbegriff hat seinen Ursprung in der Ökonomie und steht letztlich für eine Basar-Ethik: Da sich die Dinge unterschiedlich bewerten lassen, muss man um gesellschaftliche Werte feilschen.“
In der neuen Ausgabe der Zeitschrift CA – Confessio Augustana 1/2017 habe ich zur Frage „Wozu ist das Christentum gut?“ … Mehr
Warum evangelische Freiheit in der Kirche nur durch orthodoxe Christus-Verkündigung zu bewahren ist: „Die Autorität des Evangeliums und das Lehramt der Heiligen Schrift sind sowohl dem Amtsträger wie auch der Gemeinde vorgegeben und ermöglichen herrschaftsfreie Verhältnisse unter den Kirchengliedern. Nur dort, wo sich der Amtsträger an seine Ordinationsverpflichtung hält, kann und darf er Gehör beanspruchen. … Auch als ‚freisinniger‘ Christ lässt man das orthodox Gesagte als ’spielregelkonform‘ in der Kirche gelten. ‚Das muss er halt so sagen, weil er Pfarrer ist …’“
Warum evangelische Freiheit in der Kirche nur durch orthodoxe Christus-Verkündigung zu bewahren ist Wie geht das zusammen in Sachen Christsein … Mehr
Martin Luther über die blinde Vernunft: „Menschliche Vernunft und Natur kann Gott in seiner Majestät nicht begreifen, darum sollen wir nicht weiter suchen noch forschen, was Gottes Wille, Wesen und Natur sei, als soweit ers uns befohlen hat. Sein Wort hat er uns gegeben, darin er reichlich offenbart hat, was wir von ihm wissen, halten, glauben und wessen wir uns zu ihm versehen sollen; danach sollen wir uns richten, so können wir nicht irren. Wer aber von Gottes Willen, Natur und Wesen Gedanken hat außer dem Wort, wills mit menschlicher Vernunft und Weisheit aussinnen, der macht sich viel vergebliche Unruhe und Arbeit und fehlt weit.“
Luthers Tischrede Nr. 6539 (aus Johannes Aurifabers Sammlung, Tischreden aus verschiedenen Jahren, WA TR 6, 26,30-28,32) stellt kurz und bündig … Mehr
Pastoraler Restschamanismus und die eigene Bodenhaftung: „Dass dem Pfarrer eine professionelle Wirksamkeit über die empirische Wirklichkeit hinaus zuerkannt wird, verbindet ihn mit einem Schamanen. Zugleich verleiht sie ihm einen besonderen Amtsbonus: Wer sich professionell in höheren Gefilden zu bewegen scheint, wird von unbotmäßiger Kritik meist verschont.“
Pastoraler Restschamanismus und die eigene Bodenhaftung Als evangelischer Pfarrer genießt man ein besonderes Ansehen bei anderen Menschen, nicht nur bei … Mehr
Wem ich im christlichen Glauben verbunden bin – Erfahrungen aus Hongkong: „Mit der Zeit bin ich in Sachen Gottesdienste vielsprachig geworden, kann selbst an katholischen Messen eines marianisch geprägten alten Priesters bei uns in Vöhringen innerlich teilnehmen. Da ließe sich die Frage stellen, ob ich in Sachen Gottesdienst und Glaube beliebig geworden bin. Ich würde das verneinen, kann mitunter in Sachen evangelischer Gottesdienst und Glaube messerscharf urteilen. Aber mir ist bewusst geworden, dass all die unterschiedlichen Gottesdienste und Denominationen je eigene Akzentuierungen unseres christlichen Glaubens haben.“
Wem ich im christlichen Glauben verbunden bin. Erfahrungen aus Hongkong Die Jahre, die ich als Dozent von 2002 bis 2008 … Mehr
Johannes Wirsching, Häresie als Glaubensphänomen: „Ein Heil, das der Häretiker sich selber nicht mehr vermitteln zu lassen braucht, kann er auch nicht anders als unvermittelt zur Geltung bringen. Im Grunde steht er damit außerhalb der Gemeinschaft des Glaubens, sieht sich jedoch — als der wahre Gläubige — erst recht in ihr, um ihr nunmehr vorzuhalten, wie sie verbessert, überboten und vollendet werden muss. Sowohl die gesamtkirchlich vermittelte Heilserfahrung aller Gläubigen als auch die aktuell vermittelte Heilsverkündigung durch Wort und Sakrament werden dem Häretiker auf diese Weise zu Bedingungen oder doch Möglichkeiten der Selbstvermittlung und sind darin paradigmatisch für den Gläubigen schlechthin, das heißt, sie werden zu Legitimationsformen des Heilszwanges. Das Heil des Menschen ist immer schon vermittelt, es muss nur noch als solches gelebt und — ethisch, sozial, politisch — durchgesetzt werden.“
Häresie als Glaubensphänomen Von Johannes Wirsching Ob das, was nach herkömmlichem Sprachgebrauch häretisch heißt, überhaupt bemerkt, geschweige denn abgearbeitet wird, … Mehr