Das Amt in der Kirche (ministerium ecclesiasticum) gemäß den lutherischen Bekenntnisschriften: „Das Supremat des göttlich eingesetzten ministerium ecclesiasticum über deren Amtsträger verbietet eine Habitualisierung des Amtes in der Person des Amtsträgers. Von daher läßt sich das Institut des ministerium ecclesiasticum als Kommunikationsgeschehen innerhalb der Gemeinde begreifen, zu dem neben der Person des Predigers die zuhörende Gemeinde unabdingbar dazu gehört.“

Das Amt in der Kirche (ministerium ecclesiasticum) gemäß den lutherischen Bekenntnisschriften Von Jochen Teuffel Nach CA V geht das Amt … Mehr

Über das verunglückte EKD-Ordinationsgelöbnis: „‚Ich gelobe vor Gott, das Amt […] im Gehorsam gegen den dreieinigen Gott in Treue zu führen‘. Vor Gott dem dreieinigen Gott gehorsam sein – theologisch ist damit ungewollt eine göttliche Quaternität ausgesprochen. Außerdem beißt sich der Pleonasmus ‚im Gehorsam in Treue‘ semantisch, kann es doch keinen treulosen Gehorsam geben. Das Grundproblem besteht darin, dass sich der Text dieses ‚Gelöbnisses‘ an politischen Treueidformeln orientiert. Bei ihnen wird Gott als Zeuge und ‚Eidwächter‘ für den zugesagten Gehorsam angerufen, so dass Ungehorsam als Eidbruch ein sakrales Vergehen gegen Gott darstellt.“

Über das verunglückte EKD-Ordinationsgelöbnis Verunglückt ist das schriftliche „Ordinationsgelöbnis“, das seit 2011 in der EKD gültig ist. Es lautet: „Ich … Mehr

Rudolf Bultmann, Die Aufgabe der Theologie in der gegenwärtigen Situation 1933: „Christlicher Glaube muss eine kritische Kraft in den Fragen der Gegenwart sein, und er muss seine Positivität gerade in seiner kritischen Haltung bewähren. Wie kann er das? Weil er nicht nur von Sünde, sondern auch von Gnade weiß. Weil er Gott nicht nur als den Richter kennt, sondern auch als den Erlöser, der durch Jesus Christus seine ursprüngliche Schöpfung wiederherstellt. Die Erlösung durch Jesus Christus bedeutet die Vergebung der Sünde durch die Offenbarung der Liebe Gottes, und sie bedeutet deshalb die Befreiung des Menschen zur Liebe.“

Nicht nur Karl Barth hatte im Frühsommer 1933 mit seiner Schrift „Theologische Existenz heute!“ zur theologischen Besinnung im Angesicht der … Mehr

Oswald Bayer, Luthers Fragen: „Bist du gegenüber dem Wort vom Kreuz abgebrüht oder spürst du, dass es ‚bisher noch niemals und nirgendwo … etwas gleich Furchtbares, Fragendes und Fragwürdiges gegeben hat‘ (Nietzsche), so dass seine Ablehnung als Eselei und Skandal (1Kor 1,23) menschlich verständlich, aber eben ‚satanisch‘ (Mk 8,33), seine Annahme jedoch als Gotteskraft das Wunder des Heiligen Geistes ist?“

Oswald Bayer hat wie kaum ein anderer systematischer Theologe die Gegenwartsrelevanz der Theologie Martin Luthers dargestellt. Zeugnis dafür ist insbesondere … Mehr

Versinkende Kirche – Novoflot und der wirklich radikale Luther: „Es gibt keine andere Ursache zum Kirchbau als den einen Grund, dass die Christen mögen zusammenzukommen, bitten, die Predigt hören und die Sakramente zu empfangen. Wo diese Ursache aufhört, sollte man dieselbe Kirche abrechen, wie man das bei allen anderen Häusern tut, die nicht mehr genutzt sind.“

Versinkende Kirche – Novoflot und der wirklich radikale Luther Da kann man den Kunstatheisten der Opernkompanie Novoflot nur gratulieren, die Ende … Mehr