Wie nur wenige Bibelwissenschaftler hat mein theologischer Lehrer Jürgen Roloff (1930-2004) die neutestamentliche Amtstheologie für das Amtsverständnis in der Evangelischen … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
Paul Schempps Begründung seiners Verweigerung des kirchlichen Treueeids auf Adolf Hitler vom Mai 1938: „Was für eine Lakaienkirche, die von Freiheit redet, was für eine Hurenkirche, die von Hingabe an Christus predigt, was für eine Diplomatenkirche, die von Einfalt predigt, was für eine Pantheonskirche, die vom Bekenntnis predigt!“
Nachdem der württembergische Landesbischof Wurm im Mai 1938 per Gesetz den Pfarrern seiner Landeskirche die Leistung eines Treueeids auf Adolf … Mehr
Alexander Schmemann, Den Tod in Leben verwandeln (Aus der Freude leben): „Das Christentum ist nicht Aussöhnung mit dem Tod, sondern seine Offenbarung, und es vermag den Tod zu enthüllen, weil es selbst das Leben offenbart. Dieses Leben ist Christus. Und nur wenn Christus Leben ist, kann das Christentum den Tod als den Feind erklären, den es zu zerstören gilt, und nicht als «Geheimnis», das erklärt werden müßte. Indem Religion und Säkularismus den Tod interpretieren, verleihen sie ihm einen «Status»: er ist eine «rationale», eine Forderung der Vernunft, er wird als «normal» hingestellt. Nur das Christentum erklärt ihn als anormal und daher als wirklich furchtbar.“
Den Tod in Leben verwandeln Von Alexander Schmemann Unsere heutige Kultur leugnet den Tod; sie will so wenig wie möglich … Mehr
Hans Joachim Iwand, Wider den Mißbrauch des »pro me« als methodisches Prinzip in der Theologie: „… während der andere Weg der gerade von der Welt sich abhebende, private, Gottes Tat zu einem „Heilswert“ „für mich“ erklärende und damit „selbstgerechte“ Weg ist.“
Hier Iwands Kurzreferat von 1954, in dem er begründet, warum der Neuprotestantismus eben nicht das theologische Erbe der Reformation angetreten … Mehr
Paul Schempps Thesen über »Glaube und Liebe« von 1936: „In der Kirche kann der Satz nicht zugelassen werden: man kann auch selig werden, ohne an den dreieinigen Gott zu glauben. Ebensowenig kann in der Kirche der Satz gepredigt werden: Liebe, die den Nicht-Volksgenossen ausschließt, ist auch schon christliche Liebe.“
Die folgenden Thesen, die Paul Schempp im August 1936 verfasst hatte, fügte er seinem Brief an Richard Widmann vom 30. … Mehr
Über die Vorgeschichte des kirchlichen Treueeids auf Adolf Hitler: „Ich, NN, schwöre einen Eid zu Gott dem Allwissenden und Heiligen, daß ich als ein berufener Diener im Amt der Verkündigung dem Führer des Deutschen Volkes und Staates Adolf Hitler treu und gehorsam sein und für das deutsche Volk mit jedem Opfer und jedem Dienst, der einem deutschen evangelischen Manne gebührt, mich einsetzen werde“
Über die Vorgeschichte des kirchlichen Treueeids auf Adolf Hitler Bezüglich eines kirchlichen Treueeids auf Adolf Hitler, wie er 1938 von … Mehr
Kristlieb Adloff, Jesus / Jeschua. Ein Traktat über den ‚schönen Namen‘ (Jakobus 2,7)
Kristlieb Adloff, Jesus / Jeschua. Ein Traktat über den ‚schönen Namen‘ (Jakobus 2,7), Kamen: Hartmut Spenner, 2019, 231 Seiten, ISBN … Mehr
Hans Joachim Iwand zur christlichen Kultur (1954): „Es gibt das Verhältnis einer völligen Auflösung des Christentums in die moralischen und sozialen Werte unseres zeitlichen Daseins, es gibt aber auch eine solche Distanzierung des christlichen Glaubens von aller innerweltlichen, staatlichen, sozialen, wissenschaftlichen und künstlerischen Lebensbewegung, dass diese gänzlich ihren eigenen Gesetzen überlassen erscheint. Diese Tatsache, dass wirtschaftliche und politische Vorgänge in kein echtes Verhältnis zum christlichen Glauben gesetzt wurden, zeitigte schließt das furchtbare Verhängnis des NS, welcher von den Christen aus dieser ihrer indifferenten Haltung gegenüber der Kultur anfänglich bejaht und unterstützt wurde. Er ist das eindeutige Urteil, wohin wir kommen, wenn wir die Verantwortung des Christen für die kulturellen Vorgänge in der Welt vernachlässigen oder sie prinzipiell leugnen.“
Christliche Kultur Von Hans Joachim Iwand 1. Das Problem einer christlichen Kultur ist insofern ein echtes Problem, als es nicht … Mehr
Søren Kierkegaard, Vom geistlichen Stand: „Das amtliche Christentum hat außerordentlich viel zu verbergen, denn es ist von Anfang bis Ende eine Unwahrheit, die deshalb am besten – unter langen Kleidern verborgen wird.“
Vom geistlichen Stand Von Søren Kierkegaard Also, an sich ist es völlig gleichgültig, ob lange oder kurze Kleider die Standeskleidung … Mehr