Martin Luthers Rede vor Kaiser Karl V. am 18. April 1521 auf dem Reichstag zu Worms (vollständiger Text): „Wenn ich nicht durch das Zeugnis der Heiligen Schrift oder vernünftige Gründe überwunden werde – denn weder dem Papst, noch den Konzilien allein ver­mag ich zu glauben, da es feststeht, dass sie wiederholt geirrt und sich selbst widersprochen haben –, so halte ich mich überwunden durch die Schrift, auf die ich mich gestützt habe, so ist mein Gewissen im Gotteswort gefangen, und darum kann und will ich nichts widerrufen, weil gegen das Gewissen zu handeln weder sicher noch lauter ist. Ich kann nicht anders, hier stehe ich, Gott helfe mir. Amen.“

Martin Luthers Rede vor Kaiser Karl V. am 18. April 1521 auf dem Reichstag zu Worms Rede D. Martin Luthers[1]vor … Mehr

Adam Smith über die Besoldung von Pfarrern in An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations (Vom Wohlstand der Nationen) von 1776: „Es wäre gewiss unpassend, einen Hilfsgeistlichen oder Kaplan mit einem Gesellen in einem gewöhnlichen Handwerk zu vergleichen. Dennoch lässt sich ihre Bezahlung durchaus mit dem Lohn eines Handwerksgesellen vergleichen. Alle drei werden für ihre Arbeit nach den Bedingungen bezahlt, die sie mit ihren jeweiligen Vorgesetzten vereinbaren. Bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts betrug der übliche Jahreslohn eines Hilfsgeistlichen oder besoldeten Pfarrers in England fünf Mark – eine Summe, die ungefähr so viel Silber enthielt wie zehn Pfund zur Zeit des Autors. Zur gleichen Zeit wurde der Tageslohn eines Maurermeisters auf vier Pence festgesetzt, was dem Silberwert eines damaligen Schillings entsprach. Ein Maurergeselle erhielt drei Pence täglich, also etwa drei Viertel davon. Unter der Annahme, dass beide regelmäßig Arbeit hatten, verdienten sowohl Maurermeister als auch Maurergeselle deutlich mehr als ein Hilfsgeistlicher.“

Über die Besoldung von Pfarrern Von Adam Smith Zweitens führt die Politik Europas dadurch, dass sie den Wettbewerb in manchen … Mehr

C. S. Lewis’ Vortrag Laiengeblök (Modern Theology and Biblical Criticism) von 1959: „Dr. Bultmann hat nie ein Evangelium geschrieben. Sollte die im Laufe seines gelehrten, spezialisierten und zweifellos verdienstreichen Lebens gesammelte Erfahrung ihn wirklich dazu ermächtigen, die Gedanken dieser längst verstorbenen Männer nachzuvollziehen, die von etwas ergriffen waren, das, wie immer man es ansieht, als zentrale religiöse Erfahrung der ganzen Menschheit zu betrachten ist?“

Karl Barths Diktum „Kritischer müßten mir die Historisch-Kriti­schen sein!“ aus seinem Vorwort zur zweiten Auflage seines „Der Römerbrief“ von 1922 … Mehr

Anfragen an James Fowlers „Stufen des Glaubens“: „Müsste ich mich in Fowlers Stufenlehre selbst einordnen, würde ich mich in der Stufe Vier „synthetisch-konventionell“ wiederfinden, im Vertrauen auf eine fremde Autorität in der Einhaltung vorgegebener Spielregeln in der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen.“

Anfragen an James Fowlers „Stufen des Glaubens“ James Fowlers sieben Stufen des Glaubens – 1. Erster Glaube – 2. Intuitiv-projektiver … Mehr

Wenn das Fehlen ökonomi­scher Anreize einen „volkskirchlichen“ Protestantismus perspektivlos macht: „Man kann in der Kirche nichts bewirken, was man für sein Leben auf Dauer als vorteilshaft wertzuschätzen vermag. Kirche gibt einem nichts.“

Wenn das Fehlen ökonomi­scher Anreize einen „volkskirchlichen“ Protestantismus perspektivlos macht Ruinös – anders lässt sich religionsökonomisch die evangelische Rechtfertigungslehre nicht … Mehr

Kristlieb Adloff, GOTT? Nachdenkliches zum assistierten Suizid: „Kann jetzt ein Mensch, getragen von einem breiten gesellschaftlichen Konsens, darüber bestimmen, was ein menschenwürdiges Leben ist und was ‘lebensunwert’ heißen darf? Der den Schöpfer ehrende Mensch der Bibel weiß, dass er dazu, zu dieser Bestimmung, keine Freiheit hat.“

Eine lesenswerten Beitrag zur Frage des assistierten Suizids hat jüngst Kristlieb Adloff verfasst: GOTT? Nachdenkliches im Anschluss an das Urteil … Mehr

Trutz Rendtorff, Die christliche Freiheit als Orientierungsbegriff der gegenwärtigen christ­lichen Ethik: „Freiheit ist auf dem Boden des Christentums durchaus und elementar die Freiheit des Indi­viduums, der Person. Die Würde des Menschen besteht letztlich darin, dass ihm als armem, abhängigem, elendem Menschen die Fülle dessen zu­kommt, wovon der christliche Glaube spricht.“

Will man nachvollziehen, auf welcher Grundlage protestantische Ethik (unter Absehung von Römer 14,7-9) argumentiert – so wie beispielsweise in dem … Mehr