Hans Joachim Iwands Predigt über Lukas 10,38-42 (Maria und Martha) vom Sommer 1945: „Hütet euch! Indem ihr Jesus von Nazareth in euer Haus nehmt, werdet ihr Partei und gehört nun auch zu der Sekte der Nazarener. Man muss schon wissen, was man tut, wenn man das tut, was diese Frau wag­te. Man muss wissen, dass man damit den in sein Haus einlädt, der auf dem Wege zum Kreuz ist, dem Gericht gehalten wer­den wird im Namen des Staates und der Kirche zugleich. Man muss wissen, dass dies ein Verfemter und ein Verfolgter ist, der unstet und flüch­tig durch die Welt geht. Ich dächte, wir hätten etwas davon erfah­ren können, dass sein Name eine gefährliche Sache ist, dass man da­mit teilhat an der «unterirdischen Verschwörung, die es ja gegeben hat», wie einer, der die Sache begriffen hat, gesagt hat.“

Eine unkonventionelle Predigt zu Lukas 10,38-42 (Maria und Martha) hatte Hans Joachim Iwand im Sommer 1945 in Cappenberg/Westfalen gehalten: „Das … Mehr

Predigt über Prediger (Kohelet) 7,15-18: „Mach dich nicht einseitig an dem fest, was dir selbst als gerecht erscheint. Dein Leben ist kein geradliniger Gang, bei dem du dich auf der Seite der Gerechtigkeit festmachen kannst. Wenn dein Leben ins Schlingern kommt – wie auf einem Fährschiff im starken Seegang – musst du unweigerlich auch die andere Seite ergreifen, um nicht über Bord zu gehen. Da gibt es nicht länger die eine richtige Seite, an der dein Leben gut ausgeht. An dem, was du für dich selbst als gerecht zu begreifen suchst, kann dein Leben keinen letzten Halt finden.“

Predigt über Prediger (Kohelet) 7,15-18 15 Dies alles hab ich gesehen in den Tagen meines eitlen Lebens: Da ist ein … Mehr

Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu Johannes 4,5-14: „Wo man an die Stelle des „lebendigen Wortes“ eine Sache setzt (auch das Dogma kann eine solche Objektivierung sein), wo man meint, das „Wasser“ aus dem „Jakobsbrunnen“ schöpfen zu können, da hört die Kirche auf, Kirche zu sein; da be­ginnt der Streit, wo man Gott anbeten soll, ob in Jerusalem oder auf dem Berge Garizim, dem „heiligen Berg“ der Samariter.“

Auch wenn Hans Joachim Iwands Predigtmeditation über Johannes 4,5-14(15) zum dritten Sonntag nach Epiphanias aus dem Kirchenjahr 1951/52 stammt, ist … Mehr

„Es sind die Gene …“ – Wenn wir nicht aus unserer Haut können: „Da braucht unser Leben Erlösung von einer Erblast, die für uns keine Zukunft hat. Wo wir eben nicht über den eigenen Schatten der Sünde springen können, dürfen wir uns Jesus Christus, unserem Heiland anvertrauen, „welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.“ (Römer 4,25)“

„Es sind die Gene …“ – Wenn wir nicht aus unserer Haut können Was bestimmt unser gegenwärtiges Leben maßgeblich im … Mehr

Predigt über Josua 3,5-11.17: „So begegnet uns Jesus Christus in der Mitte des Flusses. Auferstanden aus der Todesflut hält er unserem Leben den Fluss der Zeit an. Der Himmel steht offen, und die göttliche Zusage kommt uns zu Ohren: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Wer ihm glaubt, dem steht die Zeit himmelsstill. Auf Jesu Namen getauft sind wir in SEINE Ewigkeit getaucht. Den Kindern Gottes verrinnt nicht das eigene Leben; es entfließt nicht in ein totes Meer.“

Predigt über Josua 3,5-11.17 Josua sprach zum Volk: Heiligt euch, denn morgen wird der HERR Wunder unter euch tun. Und … Mehr

Das Leben, das auf intensive Erlebnisse ist aus, endet wie das Silvesterfeuerwerk – Tristan Garcias „Das intensive Leben“, Steve Cutts Video „Happiness“ und Jesu Darstellung im Tempel: „Aus christlicher Sicht heißt die Lebensfrage nicht: Was muss oder kann ich für mich und mein Leben erreichen, sondern: Wo komme ich dem Heiland nahe und werde von ihm ergriffen. Orte und Momente der Jesus-Begegnung bedürfen keiner Fernreise.“

Das Leben, das auf intensive Erlebnisse ist aus, endet wie das Silvesterfeuerwerk „Das intensive Leben. Eine moderne Obsession“ heißt das … Mehr