Hans Joachim Iwand, Hütet euch. Predigt über Matthäus 7,13-23 (1946): „Das ist das Geschäft der falschen Propheten: Sie kommen und entfachen die Wunschbilder in der so oft enttäuschten Seele der Menschen. Diese Bilder, die sie her­vorzaubern, zerschlägt keine Katastrophe, im Gegenteil, je trost­loser die Wirklichkeit wird, desto mehr wird der Mensch daran kranken.“

Hütet euch. Predigt über Matthäus 7,13-23 Von Hans Joachim Iwand Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist … Mehr

Hans-Joachim Iwand, Du sollst nicht töten. Predigt über Matthäus 5,21f (1950): „‚Wer zu seinem Bruder sagt: Racha, der ist des Rats schuldig‘. Racha heißt soviel wie Dummkopf, hohler, leerer Tropf. In Wahrheit ist damit die Wand gemeint, die wir aufrichten zwischen Gebildeten und Ungebildeten, zwischen Urteilsfähigen und Unmündigen, zwischen Griechen und Barbaren, zwischen Akademikern und Nichtakademikern.

Du sollst nicht töten. Predigt über Matthäus 5,21f Von Hans-Joachim Iwand Es wird wenig Zeiten in der Menschheitsgeschichte gegeben haben, … Mehr

Martin Luther, Summa des christlichen Lebens. Predigt zu 1.Timotheus 1,5-7 von 1532: „So lehrt mich die Schrift, dass Gott den Menschen zwei Stühle aufgestellt habe: Einen Richtstuhl für die, die noch sicher und stolz sind und ihre Sünde nicht erkennen noch beken­nen wollen, und einen Gnaden­stuhl für die armen, erschrockenen Gewissen, die ihre Sünde fühlen und bekennen, vor seinem Gericht verzagen und gerne Gnade hätten.“

Summa des christlichen Lebens aus S. Paulus 1.Timotheus 1 neulich gepredigt Von Martin Luther Vorrede Lieben Freunde, ihr wißt, wie … Mehr

Christoph Blumhardt, Predigt über Matthäus 9,35-38: Jesu Sorge um das Volk (1909): „Nehmt uns die helfende Hand Gottes in den vielen Krankheits- und Leibesnöten der Menschen und gebt uns bloß einen Heiland, der Sitten predigt, der uns allerlei Neuigkeiten lehrt, bloß einen moralischen Helden, dann werden wir wieder sehr traurig.“

Predigt über Matthäus 9,35-38: Jesu Sorge um das Volk Von Christoph Blumhardt Wir können erfahren, wie wir regiert werden, wie … Mehr

Predigt zu Jesus Sirach 35,16-22a im Hinblick auf Sophie Scholl: „In der Zeit des Betens bin ich noch nicht bei Trost. Aber das können wir wohl von Sophie Scholl lernen – im Beten nicht aufgeben. So wie es ja bei Jesus Sirach heißt: Der Beter ‚lässt nicht nach, bis der Höchste sich seiner annimmt und den Gerechten ihr Recht zuspricht und Gericht hält.‘ Bis Gott das Unheil zurechtrückt, ist Geduld gefordert. Ich brauche dazu einen Halt, woran ich mich auch in meinen Zweifeln festmachen kann. Sophie Scholl hat ihn für uns gefunden, wenn sie Fritz Hartnagel schreibt: ‚Ich will mich an das Seil klammern, das mir Gott in Jesus Christus zugeworfen hat, und wenn ich es nicht mehr in meinen erstarrten Händen fühle.‘“

Predigt zu Jesus Sirach 35,16-22a im Hinblick auf Sophie Scholls 100. Geburtstag Tagebücher bergen ganz persönliche Worte, die nicht für … Mehr

Traueransprache (Predigt) anlässlich einer Selbsttötung (Suizid) zu 1.Könige 19,1-8 (Elia unter dem Ginsterstrauch): „Warum sollte A. nicht doch im Tod gefunden worden sein, von ihm, Jesus Christus, der selbst seinen Tod gefunden hat am Kreuz von Golgatha, er, der uns in Tod und Auferstehung vorausgegangen ist, um für uns bei unserem himmlischen Vater einen ewigen Platz bereit zu machen.“

Gefunden. Eine Traueransprache für A. N. „Gefunden“ – was für ein Wort, was für ein Klang: Wer, wo, wodurch? Gefunden, … Mehr

Paul Schempps Rundfunkansprache über die Bergpredigt zum 1. Mai 1947: „Das ist das Anliegen Gottes in der Bergpredigt, dass das Leiden fruchtbares Leiden und die Freude fruchtbare Freude, daß der Reichtum fruchtbarer Reichtum und die Armut fruchtbare Armut sei. Daran dürfen die Menschen beteiligt und interessiert sein. ‚Alles, was ihr wollt, daß euch die Leute tun, das tut ihr ihnen auch.’“

Die Bergpredigt (1. Mai 1947) Von Paul Schemmp Wenn ich einmal in den Himmel komme — und ich komme gewiß … Mehr