Leonhard Ragazs Predigt zu Markus 10,35-45 (1906): „Ein Pfarrer soll alle seine Kraft, all sein Denken und Fühlen in den Dienst der Ge­meinde stellen, aber ihr dienen nicht bloß wie sie will, sondern wie sein Gewissen will. Er dient ihr vor allem mit der Wahrheit. Er dient ihr oft am besten auf eine Weise, die ihr unbequem ist. Wir sind nicht Menschendiener, sondern Diener Gottes – gerade als Pfarrer.“

Predigt zu Markus 10,35-45 Von Leonhard Ragaz Ich habe in meiner letzten Predigt, wie vielleicht einige von euch wissen, mit … Mehr

Rudolf Bohrens Predigt zu 2. Korinther 1,3-4 von 1976 (nach dem Suizid seiner Frau): „Ich weiß nun noch nicht, in welche Bedrängnis wir als Christen­gemeinde noch hineinkommen. Ich weiß nicht, in welche Trauer und Trübsal jeder einzelne von uns hineingeführt wird. Aber das weiß ich, daß der »Vater des Erbarmens« gerade dort in Trauer und Trübsal »unser Vater« sein wird.“

Predigt zu 2. Korinther 1,3-4 Von Rudolf Bohren Von Gottes Trost will ich reden. Den Gott will ich euch rühmen, … Mehr

Walter Kreck, Grund zur Freude. Eine Meditation über Philipper 4,4 zur Freiheit der Kirche in der Gesellschaft (1995): „Wenn Paulus von dem »Bür­gerrecht im Himmel« spricht, so ist damit nicht eine abstrakte Trans­zendenz gemeint, die alles Leben auf dieser Erde bagatellisiert, son­dern eher eine Zukunftsperspek­tive, die uns aber schon jetzt bis ins leibliche Leben hinein betrifft.“

Grund zur Freude. Eine Meditation über Philipper 4,4 zur Freiheit der Kirche in der Gesellschaft Von Walter Kreck »Freut euch … Mehr

Julius Schniewind, Abendmahlsansprache über Psalm 138, 3. 7 (Februar 1945): „‚Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickst du mich‘, das bedeutet: du machst mich lebendig, du erhältst mich am Leben, du schenkst mir das Leben. Gott hat die Macht, uns aus dem Tode herauszureißen, uns noch mitten im Tode zu erhalten.“

Abendmahlsansprache über Psalm 138,3.7 Von Julius Schniewind „Wenn ich dich anrufe, so erhörest du mich und gibst meiner Seele große … Mehr

Eberhard Jüngels Predigt über Hebräer 13,14 aus Anlass aus Anlass der 900-Jahr-Feier der Stadt Tübingen (1978): „Die Selbstgerechtigkeit wirft nicht weniger große Schatten als die Schuld. Wenn wir dieser Gefahr erliegen, wenn bürgerlicher Stolz zur Selbstgerechtigkeit entartet, dann ist es höchste Zeit, auszubrechen aus dem Leben der Stadt. Dann ist der Galgenberg, dann ist der Ort unter dem Kreuz Jesu Christi der rechte Ort für uns.“

Segen für die Stadt. Predigt über Hebräer 13,14 Von Eberhard Jüngel Wir haben hier keine bleibende Stadt, aber die zukünftige … Mehr

Martin Luthers achte Invokavitpredigt am Sonntag Reminiszere, 16. März 1522: „Wer aber einen starken, festen Glauben hätte, seine Sünden seien ihm vergeben, der mag diese Beichte unter­lassen und allein Gott beichten. Doch wie viele haben solchen starken Glauben? Deshalb werde ich mir jene heimliche Beichte, wie ich gesagt habe, nicht nehmen lassen. Aber ich will niemanden dazu gezwungen haben, sondern sie jedem frei anheimgestellt haben.“

Martin Luthers achte Invokavitpredigt am Sonntag Reminiszere, 16. März 1522 Nun haben wir die Stücke alle gehört, die sich bis … Mehr

Martin Luthers sechste Invokavitpredigt am Freitag, 14. März 1522: „Wer in einem solchen Glauben steht, der gehört hier­her und nimmt das Sakrament als eine Versicherung oder ein Siegel und Wahrzeichen, daß er der göttlichen Ver­sprechung und Zusage gewiß sei. Ja, solchen Glauben haben wir nicht alle; wollte Gott, es hätte ihn der zehnte Teil.“

Martin Luthers sechste Invokavitpredigt am Freitag, 14. März 1522 Ihr habt nun von den Hauptstücken gehört, bis auf das Empfangen … Mehr