Die Welt Gott hat sich verborgen, damit man die Welt siehtwürde er sich zeigen, gäbe es nichts anderes als ihn … Mehr
Kategorie: Literatur und Gedichte
Jan Twardowskis Klarstellung zu seinem Kinderglauben: „Ich mache mich nicht schön wie eine Ente im Oktober, / und Tränen zum Eingeständnis aller Schuld / werde ich auch nicht vergießen. / Ich werde Ihnen nicht mit dem Kaffeelöffel / Theologie ins Ohr träufeln. / Ich werde mich einfach neben Sie setzen / und Ihnen mein Geheimnis anvertrauen: / Dass ich, ein Priester, an Gott glaube / wie ein Kind.“
Die Gedichte des polnischen Priesters Jan Twardowski sind Gespräche mit Gott oder Mitmenschen, die dessen Glauben geschöpflich verorten. Hier ein … Mehr
„Es war einmal“ – Ein Altersgedicht von Rudolf Bultmann (1975) in seinem letzten Brief an Martin Heidegger
Dem letzten Brief Rudolf Bultmanns (1884-1976) an Martin Heidegger (1889-1976) vom 20. September 1975 lag folgendes Gedicht bei – Bultmann … Mehr
„Stalker“ von Andrei Tarkowski – der Film
Es war während einer der Nachtwachen Anfang 1986, die ich als Zivildienstleistender in der Kinder- und Jugendpsychatrie im Kinderklinikum Josefinum … Mehr
Justus Delbrück, In den Tiefen, die kein Trost erreicht (1945): „In den Nächten, wo der Glaube weicht, / lass nicht deine Gnade von mir weichen. // Auf dem Weg, den keiner mit mir geht, / wenn zum Beten die Gedanken schwinden, / wenn mich kalt die Finsternis umweht, / wollest du in meiner Not mich finden.“
Der Jurist und Widerständler Justus Delbrück (mit der Familie Bonhoeffer befreundet bzw. verschwägert), der nach dem 20. Juli 1944 durch … Mehr
Ingeborg Bachmann über die Strahlkraft des Namens: „Der Name allein genügt, um in der Welt zu sein und es gibt nichts Mysteriöseres als das Leuchten von Namen und unser Hängen an solchen Namen.“
Es sind Schriftstellerinnen (und weniger die Theologen), die es zur Sprache bringen können, welche Macht und Bedeutung Namen haben. Im … Mehr
Walter Wangerin, Der Lumpensammler (Ragman). Eine Erzählung zur Predigt an Karfreitag (Jesaja 52,13,-53,12): „Der kleine alte Lumpensammler – er kam zu einer Müllhalde. Er kam zu den Abfallgruben. Und dann wollte ich ihm bei dem helfen, was er tat. Aber ich blieb zurück und versteckte mich. Er stieg auf einen Hügel. Unter qualvollen Mühen räumte er eine kleine Fläche auf der Kuppe frei. Dann seufzte er und legte sich nieder. Seinen Kopf bettete er auf ein Taschentuch und eine Jacke. Seinen Körper bedeckte er mit der dünnen Decke. Und er starb.“
„Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und … Mehr
Das Lachen der Täter an Karfreitag
Das scheint wohl ein Buch für Karfreitag zu sein, Klaus Theweleit, Das Lachen der Täter: Breivik u.a. Psychogramm der Tötungslust, … Mehr
Thaddäus Jakubowski, Narr um Christi willen. Ein wirklich ungewöhnlicher Priester und Seelsorger aus Wasserburg am Inn
Thaddäus Jakubowski, katholischer Seelsorger an der psychiatrischen Klinik in Wasserburg am Inn, ist der verrückteste Pfarrer, den ich kenne – … Mehr