Sendschreiben an die Christen in Riga, Reval und Dorpat (1523) Den auserwählten, lieben Freunden Gottes, allen Christen zu Riga, Reval … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Søren Kierkegaards Rede über Lukas 18,13 (Vom Pharisäer und Zöllner): „Wer nun allein mit seiner Schuld und Sünde weiß, dass er, wenn er die Augen aufschlüge, die Heiligkeit Gottes sieht, nichts anderes, der lernt wohl die Augen niederschlagen.“
Rede über Lukas 18,13 Von Søren Kierkegaard Gebet Herr Jesus Christus, laß Deinen heiligen Geist uns recht erleuchten und uns … Mehr
Edith Stein, Sancta Discretio (1938): „Die sancta discretio unterscheidet, wie das Auge im klaren Tageslicht mühelos die scharfen Umrisse der Dinge vor sich sieht. Das Eindringen in Einzelheiten läßt den Überblick über die Zusammenhänge nicht verlieren. Je höher der Wanderer steigt, desto mehr weitet sich der Blick, bis vom Gipfel die ganze Rundsicht frei wird.“
Sancta Discretio Von Edith Stein Man nennt St. Benedikts hl. Regel discretione perspicua, ausgezeichnet durch Diskretion. Die Diskretion gilt als … Mehr
Søren Kierkegaards erbauliche Rede über die Sünderin (Lukas 7,36-50): „Es gibt einen Trost, der zu Christi Lebzeiten noch nicht da war, den Christus also nicht selbst einem anbieten konnte: den Trost seines versöhnenden Todes, als eines Pfandes dafür, daß die Sünden vergeben sind. Zu seinen Lebzeiten ist Christus für den mit ihm Gleichzeitigen vorzugsweise das Vorbild.“
Eine erbauliche Rede Von Søren Kierkegaard 1850 Dem Andenken des verstorbenen Michael Pedersen Kierkegaard meines Vaters ist diese kleine Schrift … Mehr
Dietrich Bonhoffer über den Optimismus in Widerstand und Ergebung: „Optimismus ist in seinem Wesen keine Ansicht über die gegenwärtige Situation, sondern er ist eine Lebenskraft, eine Kraft der Hoffnung, wo andere resignierten, eine Kraft, den Kopf hoch zu halten, wenn alles fehlzuschlagen scheint, eine Kraft, Rückschläge zu ertragen, eine Kraft, die die Zukunft niemals dem Gegner läßt, sondern sie für sich in Anspruch nimmt.“
Optimismus Von Dietrich Bonhoeffer Es ist klüger, pessimistisch zu sein; vergessen sind die Enttäuschungen und man steht vor den Menschen … Mehr
Martin Luther über Robert Barnes‘ Märtyrertod 1540: „Es ist mir eine besondere Freude zu hören, dass unser guter frommer Tischgeselle und Hausgenosse so gnädiglich ist berufen von Gott, sein Blut zu vergießen um seines lieben Sohnes willen, und ein heiliger Märtyrer zu werden.“
Nachdem der ehemalige Augustinereremit und Anhänger der Reformation Robert Barnes 1540 als Ketzer in London verbrannt worden war, wurde dessen … Mehr
Martin Luther, Trostbrief an die sterbenskranke Mutter Margarethe (1531): „Wir können uns selbst in solchen Sachen nicht helfen, wir können der Sünde, Tod und Teufel nichts abgewinnen mit unsern Werken, darum ist da an unser Statt und für uns ein anderer, der es besser kann und uns seinen Sieg gibt und befiehlt, dass wir’s annehmen und nicht daran zweifeln sollen.“
Trostbrief an die sterbenskranke Mutter Margarethe Von Martin Luther 20. Mai 1531 Gnad und Friede in Christo Jesu, unserm Herrn … Mehr
Martin Luther, An alle Christen zu Worms, bei der angenommenen Lehre des Evangeliums fest zu beharren (1523): „So seid nun fest, liebe Brüder, bauet und tröstet euch unter einander in Gottes Kraft, das ist, mit Gottes Wort, das alles überwindet.“
An alle Christen zu Worms, bei der angenommenen Lehre des Evangeliums fest zu beharren Von Martin Luther 24. August 1523 … Mehr
Emmanuel Lévinas im Gespräch mit Bertrand Révillon, Vom Nutzen der Schlaflosigkeit (1987): „Wenn ich vom Anderen spreche, verwende ich den Ausdruck »Gesicht«. Das »Gesicht« ist das, was hinter der Fassade und hinter der Haltung, die jeder zu bewahren sucht, liegt: Es ist die Sterblichkeit des Nächsten. Um das »Gesicht« des Anderen zu sehen und zu erkennen, muss man schon hinter seine Maske schauen. In der Nacktheit des »Gesichts« zeigt sich die Ohnmacht eines einzigartigen Seienden, das dem Tod ausgesetzt ist; gleichzeitig aber kommt in ihm ein Imperativ zum Ausdruck, der mich dazu verpflichtet, es nicht allein zu lassen. Diese Verpflichtung ist Gottes erstes Wort. Für mich beginnt die Theologie im Gesicht meines Mitmenschen. Die Göttlichkeit Gottes ereignet sich im Bereich des Menschlichen.“
Vom Nutzen der Schlaflosigkeit. Emmanuel Lévinas im Gespräch mit Bertrand Révillon Emmanuel Levinas, stellen wir uns vor, ein junger Mensch, … Mehr