Reinhold Niebuhr about Karl Barth „Why Is Barth Silent on Hungary?“ 1957: „Some of the political framework of Barth’s judgments is furnished by his ill-disguised anti-Americanism and by what he regards as our “worship of the dollar.” Some of it is given by his belief that the struggle is not between communism and democracy but between Slav and Ger­man.“

Why Is Barth Silent on Hungary? By Reinhold Niebuhr THE WHOLE WORLD has been thrilled by the spontaneity and the … Mehr

Reinhold Niebuhr, Die Kinder des Lichts und die Kinder der Finsternis (1947): „Konsequenter Optimismus hinsichtlich der Fähigkeit und Neigung der Menschen, seinen Mitmenschen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, trübt den Blick für die Gefahren des Chaos, von denen jede Gesellschaft, auch die frei organisierte, beständig bedroht ist. In gewissem Sinne ist sogar die demokratische Gesellschaft den Gefahren der Verwirrung in besonderem Maß ausgesetzt. Wenn diese Gefahren nicht beachtet werden, so kann es geschehen, dass sie eine freie Gesellschaft ereilen und das gegenteilige Übel, die Tyrannis, heraufbeschwören.“

Die Kinder des Lichts und die Kinder der Finsternis Von Reinhold Niebuhr „Die Kinder dieser Welt sind klüger als die … Mehr

Manfred Seitz, Das Martyrium – Verhängnis oder Verheißung?: „Die Märtyrer leuchten. Sie sind gerade in ihrer absoluten Preisgegebenheit und Ohnmacht vollmächtige Zeugen des lebendigen Gottes. Daher ist bei der Frage nach der Vollmacht der Kirche ihre Stellung zum Leiden von beson­derer Wichtigkeit.“

Das Martyrium – Verhängnis oder Verheißung? Von Manfred Seitz I. Der Hebräerbrief enthält eine Aufforderung, die zu den bekannte­sten Worten … Mehr

Lesslie Newbigin über Evangelium und Kultur (Gospel and Culture, 1995): „Es gibt nur eine Geschichte, denn es gibt einen Gott, einen Herrn Jesus Christus und einen Heiligen Geist, der uns dazu führt, den einen Herrn Jesus zur Ehre des Vaters zu bekennen. Alles, was wir von der Geschichte erzählen und was wir in unseren verschiedenen Kulturen leben, unterliegt dem Urteil dessen, dessen Geschichte es ist.“

Lesslie Newbigins Vortrag „Gospel and Culture“, den er 1995 in Dänemark gehalten hat, kann als sein Vermächtnis gelten: Evangelium und … Mehr

Mein Beitrag über Lesslie Newbigin (1909-1998) in dem Buch „Pioniere und Propheten. 366 Frauen und Männer aus der Kirchengeschichte“: „Wie kaum ein anderer Bischof im 20. Jahrhundert hat er persönlichen Glauben, seelsorgerlichen Hirtendienst, organisatorische Klugheit, ökumenische Weite, politisches Gerechtigkeitsempfinden, theologische Sprachfähigkeit und soziologische Reflexion miteinander verbunden.“

In dem im Februar 2022 neu aufgelegten Buch Pioniere und Propheten. 366 Frauen und Männer aus der Kirchengeschichte, herausgegeben von … Mehr

Karl Barth, Vom christlichen Leben. Zwei Bibelstunden über Römer 12, 1-2 (1926): „Und nun noch einen dritten Begriff: Bereitschaft: daß man ein Mensch wird, der auf der Wache ist, der weiß, worauf es ankommt, der gesehen hat, wie es mit dem Le­ben steht, der gehört hat, daß das große Halt! Noch nicht! gesprochen ist, zugleich aber auch das große: Fürchte dich nicht, freue dich!“

Vom christlichen Leben Von Karl Barth Vorwort Das Folgende ist der Abdruck eines Stenogramms, das die Herren stud. theol. Hans … Mehr

Gustav W. Heinemanns lamettafreie Weihnachtsansprache 1973 im Zeichen der Ölkrise: „Nichts von dem, was notwendig ist, kann und wird geschehen, wenn nicht wir alle, jeder einzelne von uns, zur Unterstützung von Maßnahmen bereit ist, die schmerzlich sein werden und Opfer fordern. Das erste ist, dass jeder sich der Wirklichkeit nachhaltig bewusst wird, und zwar in ihrem Ernst und in ihrer Tragweite. Wir müssen endlich aufhören zu sagen: Was geht mich das an?“

Aus aktuellem Anlass Gustav Heinemanns Weihnachtsansprache 1973 im Zeichen der damaligen Ölkrise: Aufruf zu verantwortlichem Handeln Von Gustav W. Heinemann … Mehr

Reinhold Niebuhr über die Zeichen der Zeit. Predigt zu Matthäus 16,1-3 (1947): „Die Klugheit, mit der wir mit unseren Mitmenschen, Freunden wie auch Gegnern, umgehen, ist nicht so sehr eine geistige Errungenschaft, als vielmehr die Frucht einer durch Gebet erlangten Demut. Der Glaube, durch den wir die Bedeutung unseres Daseins und die Erfüllung dieser Bedeutung in der göttlichen Gnade verstehen, ist letzten Endes ein Gnadengeschenk und nicht die Folge einer ausgeklügelten Analyse der Zeichen dieser Zeit.“

Vom Erkennen der Zeichen der Zeit Von Reinhold Niebuhr „Da traten die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm, die versuchten ihn … Mehr