Am Ende seines kleinen Büchleins „A Walk through the Bible“, das postum 1999 erschienen ist, schreibt Lesslie Newbigin, wie im … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Julius Schniewind, Was verstand Jesus unter Umkehr, über die Freude der Buße, die in Wirklichkeit Umkehr zu Gott ist: „Es ist die Freude der Gegenwart des Gottes, der die Sünder annimmt, die Verlorenen sucht; die Freude, da das Todesurteil im Zuspruch ewigen Lebens verschlungen ist, in der Gegenwart des Gekreuzigten, Auferstandenen, der selbst herrscht, wirkt und ruft, wo sein Wort vernommen wird.“
Auf Worte kommt es an. Zwischen „tut Buße“ und „kehrt um“ (Mt 4,17) liegt ein himmelweiter Unterschied. Dass in den … Mehr
Wie an einer Drachenschnur … – warum ein freier Glaube einen festen Halt braucht
Wie an einer Drachenschnur … – warum ein freier Glaube einen festen Halt braucht Was für einen Anblick bieten farbige … Mehr
Martin Luther in seiner Predigt über 1. Petrus 4,8ff zu Nüchternheit und Mäßigung (1539): „Dazu gehört nun, wie Petrus hier sagt, dass ein Christ ein Mensch sei, der auch im Essen und Trinken seinen Leib angemessen versorge und nüchtern halte, ihn also nicht mit unmäßigem Fressen und anderem Überflüssigem belade und zu Schaden kommen lasse. Das bewirkt, dass er tüchtig, klug und fähig zum Beten wird. Denn wer nicht danach strebt, dass er nüchtern und mäßig seinen Dienst oder sein Amt ausübt, sondern voll wie ein Schwein und täglich ein Trunkenbold ist, der wird weder zum Beten noch zu anderen christlichen Dingen nützlich sein, ja, er taugt dann überhaupt zu keiner Sache. Hier täte uns zuchtlosen Deutschen wohl eine besondere Predigt und Ermahnung gegen unser Schlemmen, Fressen und Saufen not.“
Da redet Martin Luther dem Volk nicht nach dem Mund, wenn er in seiner Predigt über 1. Petrus 4,8 ff … Mehr
Martin Luthers erschreckende Kanzelvermahnung „Wider die Juden“ vom 15. Februar 1546: „Nun verhält es sich mit den Juden so, dass sie unseren Herrn Jesus Christus täglich nur lästern und schänden. Weil sie das tun und wir wissen es, sollen wir es nicht dulden. Denn wenn ich den bei mir dulde, der meinen Herrn Christus schändet, lästert und verflucht, dann nehme ich Anteil an fremden Sünden, obwohl ich doch genügend eigene Sünden habe. Darum sollt ihr Herren sie nicht dulden, sondern vertreiben. Wenn sie sich aber bekehren, ihren Wucher lassen und Christus annehmen, wollen wir sie gern wie unsere Brüder halten.“
„Darum sollt ihr Herren Juden nicht dulden, sondern vertreiben“– Martin Luthers erschreckender Kanzelmissbrauch Drei Tage vor seinem Tod, am 15. … Mehr
Martin Luther, Der Grundgedanke des Briefes des Hl. Paulus an die Galater: „Wenn es um die Gerechtigkeit Christi geht, haben wir also nichts zu wirken, da bringen wir nichts vor Gott, sondern sind lediglich die Empfangenden und erleiden einen anderen, der in uns wirkt, nämlich Gott.“
Für Martin Luther ist der Galaterbrief ist neben dem Römerbrief der Schlüsselbrief zur evangelischen Rechtfertigungslehre. Seine Vorlesungen über diesen Brief … Mehr
Hans G. Ulrich, Kritisches zu Heinrich Bedford-Strohms Vorwort zur neuen Luther-Bibel: „Das Buch ist nicht ‚uns (d.h. den Christen) heilig‘, wie das Vorwort sagt, sondern es ist die ‚Heilige Schrift‘, das heißt Gottes Wort, die Schrift, die Gott heiligt. Man kann alles einfach und doch radikal anders sagen. Es wäre dann auch die Gesamt-Perspektive eine andere als dass die Bibel ‚zum Leben hilfreich‘ sein möge, statt, dass sie das Buch eben mit jener Botschaft ist, die zum Glauben ruft und den Glauben trägt.“
Hans G. Ulrich, emeritierter Professor für Systematische Theologie und Theologische Ethik an der Universität Erlangen-Nürnberg, hatte mich auf das Vorwort … Mehr
Martin Luther über das allgemeine Priestertum aller Gläubigen (An den christlichen Adel deutscher Nation): „Das alles kommt daher, dass wir eine Taufe, ein Evangelium und ein Glaubensbekenntnis haben; denn die Taufe, das Evangelium und das Glaubensbekenntnis, die machen allein geistlich und Christenvolk. So folgt daraus, dass zwischen Laien, Priestern, Fürsten, Bischöfen und, wie sie sagen, Geistlichen und Weltlichen im Grunde wahrlich kein anderer Unterschied besteht als des Amts oder Werks halber und nicht des Stands halber.“
In seiner Adelsschrift von 1520 hat Martin Luther die Unterscheidung von „Geistlichen“ und „Laien“ innerhalb der Kirche grundsätzlich in Frage … Mehr
„Ich sehe den Himmel offen“ – Wie Märtyrertum das Kreuz Christi zu erschließen weiß: „Der christliche Märtyrer sucht sich eben nicht zur Verwirklichung einer höheren Sache – sei es ein Lebensideal, eine Religion oder ein Glaube – aktiv aufzuopfern. Vielmehr bezeugt er in passionierter Weise mit seinem eigenen Leben und Sterben, dass Jesus Christus mit seinem Tod am Kreuz und mit seiner Auferstehung aus dem Grab das ewige Leben bei Gott erwirkt hat. Wo sich ein Christ in der Lebensgemeinschaft mit dem dreieinigen Gott selbst wiederfindet, können andere Menschen ihm eben nicht durch Tötung das eigene Leben wirklich nehmen.“
„Ich sehe den Himmel offen“ – Wie Märtyrertum das Kreuz Christi zu erschließen weiß Wer wissen will, um wen und … Mehr