Am 20. August ist der von Johannes Röder herausgegebene Sammelband „Gott? Die religiöse Frage heute“ im Herder Verlag erschienen. Darin … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Hans Joachim Iwand, Die Kirche und die Juden (1951): „Es bleibt nach Römer 9-11 bestehen, dass wir als Heidenkirche die Zweige sind und das Volk Israel das Volk der Erwählung ist. Es bleibt nach diesem Abschnitt des Römerbriefes gewiss, dass jede Überhebung der Zweige über die Wurzel diese selbst unter das Gericht Gottes bringt. Es mag schwer sein, im Blick auf das Jesus – noch nicht – als den Christus anerkennende Volk Israel zu glauben, dass die christliche Kirche und dieses Volk zusammengehören und nach Gottes Ratschluß ein Ganzes sind, aber wenn wir nicht lernen, an die Kirche zu glauben, gerade im Blick auf Israel, dann werden wir das Geheimnis der göttlichen Erwählung, in das auch das der – zeitweisen – Verwerfung eingeschlossen ist, nicht verstehen und statt der auf dieser Erwählung ruhenden Universalkirche ethnisierende Volkskirchen schaffen.“
Die Kirche und die Juden Von Hans Joachim Iwand Es läßt sich nun einmal nicht leugnen, daß die Kirche in … Mehr
Kann man auf Basis des Kleinen Katechismus Martin Luthers ein gemeinschaftliches christliches Leben ohne Bibel führen? Gottfried Ephraim Lessings bermudische Parabel im Streit mit Goeze
Bermudische Parabel zu Luthers Kleinem Katechismus Von Gottfried Ephraim Lessing In seiner Auseinandersetzung mit dem Hamburger Pastor Goeze (Fragmentenstreit) bestreitet … Mehr
Die Gottesfrage im Zeitalter der KI und die Freiheit der Kinder Gottes: „Was Theologen und Philosophen vormals einer Gottesidee zugedacht haben, nämlich Allwissenheit, Allmacht, Allgegenwart und Allgüte, scheint zukünftig als Künstliche Intelligenz Wirklichkeit zu werden. An die Stelle göttlicher Mitwirkung am menschlichen Handlungsgeschehen tritt die berechnende Mitwirkung des Computers: Die Algorithmen der computergestützten und internetverbundenen Künstlichen Intelligenz scheinen besser als wir selbst zu wissen, was für uns wirklich gut ist.“
Anlässlich des siebzigjährigen Bestehens der Wochenzeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART hat deren Chefredakteur Johannes Röser im Herder-Verlag ein Buch mit … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Nach zehn Jahren. Rechenschaft an der Wende zum Jahr 1943: „Wir sind stumme Zeugen böser Taten gewesen, wir sind mit vielen Wassern gewaschen, wir haben die Künste der Verstellung und der mehrdeutigen Rede gelernt, wir sind durch Erfahrung misstrauisch gegen die Menschen geworden und mussten ihnen die Wahrheit und das freie Wort oft schuldig bleiben, wir sind durch unerträgliche Konflikte mürbe oder vielleicht sogar zynisch geworden – sind wir noch brauchbar? Nicht Genies, nicht Zyniker, nicht Menschenverächter, nicht raffinierte Taktiker, sondern schlichte, einfache, gerade Menschen werden wir brauchen. Wird unsere innere Widerstandskraft gegen das uns Aufgezwungene stark genug und unsere Aufrichtigkeit gegen uns selbst schonungslos genug geblieben sein, dass wir den Weg zur Schlichtheit und Geradheit wiederfinden?“
Lesenswert gerade in der heutigen Zeit ist, was Dietrich Bonhoeffer in seinem persönlichen Rückblick „Nach zehn Jahren. Rechenschaft an der … Mehr
„Der Wein erfreut das Leben“ (Kohelet 10,19). Zur Theologie des Weins: „Wein als Lebenselixier – was für eine Zusage findet sich da in der Bibel. Zusammen mit Olivenöl und Weizen (bzw. Brot) gehört Wein zu den basalen Lebensmitteln im Alten Orient: ‚Iss dein Brot mit Freude, und trink deinen Wein mit frohem Herzen; denn längst schon hat Gott dieses Tun gebilligt. Jederzeit seien deine Kleider weiß, und an Öl auf deinem Haupt soll es nicht fehlen.‘ heißt es dazu im Buch Kohelet (9,7f)“
„Der Wein erfreut das Leben“ (Kohelet 10,19). Zur Theologie des Weins „Gleich wie Leben ist Wein für die Menschen, wenn … Mehr
„Ein Mann sollte bis aufs Äußerste nach dem rechten Preis seines Lebens streben“ – Ernest Shackletons Endurance-Expedition (1914-1916) und die göttliche Verheißung
Ernest Shackletons Endurance-Expedition (1914-1916) und die göttliche Verheißung Ein Leserbrief vom 29. Dezember 1913 in der Londoner „Times“ elektrisierte England: … Mehr
Wie ein Taschenmesser uns den christlichen Glauben vorstellt (Besinnung zur Konfirmationspredigt): „Mit der Klinge lassen sich Materialen schneiden oder trennen. Mitunter heißt es messerscharf zu unterscheiden, was gut und was schlecht ist, was uns auf dem Lebensweg weiterbringt und was uns in eine Sackgasse führt. Dazu will der eigene Verstand immer wieder neu an Gottes Wort geschärft sein. Es ist keine tote Vorschrift, sondern Lebenswort, in das sich der dreieinige Gott mit dem Geheimnis des Sterbens und der Auferstehung seines Sohnes selbst hineingelegt hat: „Ich lebe und ihr sollt auch leben.“ Schließlich findet sich auf dem Taschenmesser das Zeichen des Kreuzes in einem Schild gefasst.“
Wie ein Taschenmesser uns den christlichen Glauben vorstellt Wer unterwegs ist, kann nicht für alle Fälle alles Mögliche mitnehmen. Dazu … Mehr
Der Zehnte: ein Schatzkasten, kein Schwitzkasten! „Mit der freiwilligen Zehntgabe macht sich ein Christ nicht länger von seinem eigenen Besitz oder Einkommen abhängig. Geben können statt abgeben müssen ist vielmehr eine Wohltat für die eigene Seele. „
Der Zehnte: ein Schatzkasten, kein Schwitzkasten! In Freikirchen ist es gängige Praxis, dass Christen zehn Prozent des eigenen Einkommens als … Mehr