Der gekreuzigte und auferstandene Christus Von Martin Niemöller Im 1. Kapitel des 1. Korintherbriefes bezeichnet der Apostel Paulus die Botschaft, … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Tränenglaube, Tränengabe und Tränengebet: „Tränen sind das ‚Grundwasser der Seele‘ (Gotthard Fuchs), das uns auf Gottes Wort hin ihm nahekommen lässt. Wenn die eigene Tränen Gott zufließen, gerät unser Leben heilsam in Fluss.“
Tränenglaube, Tränengabe und Tränengebet „Warum weinst du und warum isst du nichts? Und warum ist dein Herz so traurig?“ fragt … Mehr
Ein britisches Gebet für Deutschland während des Ersten Weltkriegs: „Gib Deinen Segen, o Vater, dem Volk jenes großen und schönen Landes, mit dessen Herrschern wir im Krieg stehen. Stärke die Hände der Weisen und Gerechten, die der Nächstenliebe folgen und nach Gerechtigkeit und Freiheit suchen, unter ihnen wie unter uns. Vertreibe die bösen Leidenschaften von Hass, Misstrauen und dem Fieber des Krieges, unter ihnen wie unter uns.“
Ein britisches Gebet für Deutschland während des Ersten Weltkriegs Dieses Gebet für Deutschland, das Frau Lucy Gardner zugeschrieben wird, wurde … Mehr
Martin Niemöllers Gedanken zu dem Thema: Evangelisch oder Katholisch? von 1939: „Ich bin überzeugt, daß der katholische Christ mehr von der Bibel kennt als der evangelische; ich bin überzeugt, daß sie ihm für sein Leben mehr bedeutet; und ich bin endlich überzeugt, daß er mehr und ernster betet. — Von daher muß ich fragen, ob wir auf dem rechten Weg sind.“
Als Martin Niemöller 1938 im Konzentrationslager Sachenshausen in Isolationshaft genommen wurde und vom Evangelischen Oberkirchenrat (EOK) seine Entfernung von der … Mehr
Martin Niemöllers Predigt über Jeremia 14,7-11 zum Stuttgarter Schuldbekenntnis 1945: „Unsere Schuld als Christen, liebe Gemeinde, ist viel größer als die Schuld der Nazis, des deutschen Volkes und der Militaristen. Wir Christen haben ja um den rechten Weg gewusst. Die andern haben sich ihre eigenen Wege ausgedacht. Wir wussten, es gibt einen, den zeigt Gott in seinen heiligen Geboten, in dem Leben und Sterben unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi. Das ist der rechte Weg, den haben wir zu bezeugen, den haben wir zu leben und haben es unserem Volk vorzuhalten. O, unsere große Schuld!“
Am 18. Oktober 1945 war in Stuttgart die erste ordentliche Sitzung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) angesetzt, … Mehr
Martin Niemöller, Der Nächste in seiner Bedeutung für das menschliche Zusammenleben: „Wir haben nicht eigenmächtig darüber zu befinden, wer unser Nächster sein soll und wer nicht; wir bestimmen nicht darüber, wie weit wir etwa unsere Solidarität, unser menschliches Zusammenleben erstrecken wollen und wo wir ihm Grenzen setzen. Das ist ja die Gefahr, die ein wirklich menschliches Zusammenleben immer wieder in Frage stellt. Und die Versuchung zu solchem Rückfall ist bedrohlich groß; denn es ist die Versuchung zur Rückkehr unter das Gesetz der Selbsterhaltung und damit zum Unglauben, das heißt zu jenem Zustand, wo jeder wieder sich selbst der «Nächste» sein zu müssen glaubt.“
Der Nächste in seiner Bedeutung für das menschliche Zusammenleben Von Martin Niemöller «Zusammenleben» ist die vorgegebene Form menschlicher Existenz überhaupt; … Mehr
„Das Tischtuch ist zerschnitten“ – neu weben statt alt nähen: „Zukunftsträchtig hingegen ist, wenn zwischen den beiden ein Webrahmen mit vorgespannten Kettenfäden aufgestellt wird, das heißt festgelegte Möglichkeiten der Wiederbegegnung vorgegeben werden. Und wenn dann beide als Kontrahenten nacheinander ihren eigenen Faden durch die Kette wieder und wieder durchschießen – sprich die Wiederbegegnungen wiederholbar bestehen, entsteht Faden um Faden ein neues, gemeinsames Gewand.“
„Das Tischtuch ist zerschnitten“ – neu weben statt alt nähen „Das Tischtuch ist zerschnitten“ heißt es, wenn zwei Menschen nach … Mehr
Wie man als Leitung einer Organisation bzw. Einrichtung in der Öffentlichkeit einen skandalträchtigen Vorfall eingesteht: „Etwas unter der internen Decke halten zu wollen, was das Vertrauensverhältnis zu Außenstehenden berührt, ist ein riskantes Unterfangen. Es mag gut gehen – oder aber nicht: Sollte die Organisation von außen mit einem verschwiegenen Vorfall konfrontiert werden, richten sich Vorwürfe gezielt an die verantwortliche Leitung. Ein „Unter-der-Decke-Halten“ wird als vorsätzliches Fehlverhalten angeprangert; man fühlt sich hinters Licht geführt.“
Wie man als Leitung einer Organisation in der Öffentlichkeit einen skandalträchtigen Vorfall eingesteht Wenn es in einem Unternehmen oder einer … Mehr
Von Pfarrern und „ihrer“ Gemeinde: „Spreche ich als Pfarrer possessiv von ‚meiner‘ Gemeinde, über die ich das Sagen habe, eigne ich mir das unter Jesus Christus gemeinsam Geteilte eigenmächtig an. Mit gutem Grund ist in der ursprünglichen Luther-Bibel von der ‚Gemeine‘ und nicht von einer untergliedrigen Organisationseinheit ‚Kirchengemeinde‘ die Rede. Mit der ‚Gemeine‘ ist – im Sinne Martin Luthers – eben das Gemeinsame bzw. Gemeinschaftliche, an dem alle Mitglieder qua Priestertum aller Gläubigen partizipieren, hervorgehoben. Egal ob als Pfarrerin oder als ‚Laie‘ Christinnen und Christen sind zuallererst Mitglieder der örtlichen ‚Gemeine‘ Jesu Christi.“
Von Pfarrern und „ihrer“ Gemeinde „Meine Gemeinde“ heißt es aus dem Mund von Christinnen und Christen. Damit wird die eigene … Mehr