Da war noch von narrativer Theologie keine Rede, als Joseph Wittig 1923 in der Zeitschrift Hochland das Leben Jesu erzählerisch … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Eberhard Jüngels Predigt über Hiob 7,17-21: „Gott hat ein Herz: für jeden, der ihm die Wahrheit sagt – mag sie auch noch so gotteslästerlich sein. Wofür er kein Herz hat, das sind jene frommen Sprüche, mit denen man ihn bedienen und sich salvieren zu können meint, und die sich doch sofort in fromme Lügen verwandeln, wenn sie ihre Wahrheit erweisen müssen. Bloß keine frommen Sprüche, liebe Gemeinde! Gott hasst sie.“
Predigt über Hiob 7, 17-21 Von Eberhard Jüngel Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserem Vater und dem … Mehr
„Die Wahrheit wird euch freimachen“ Über die internetöse Gesellschaft: „‚Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.‘ (Matthäus 7,1f) Jesu Ermahnung aus seiner Bergpredigt gilt in besonderer Weise für unsere Zeit. Christen dürfen andere im Internet nicht verächtlich machen oder an den Pranger stellen. Gegenteilige Ansichten können – mitunter auch hart – kritisiert werden, solange zwischen Person und Position unterschieden und die eigene Kritik begründet wird. Und schließlich heißt es, sich die Möglichkeit eigenen Irrens eingestehen zu können.“
„Die Wahrheit wird euch freimachen.“ Über die internetöse Gesellschaft In den letzten 20 Jahren ist unsere Gesellschaft durch eine Medienrevolution … Mehr
„In der Kirche der Reformation sind Einheit ohne Wahrheit und Führung ohne eigenen Gehorsam Sünde“ – Die Erklärung „Bekenntnis und Verfassung in den evangelischen Kirchen“ vom Mai 1934
Gegen die Einführung eines diktatorischen Führerprinzips bzw. die ideologische Gleichschaltung der Deutschen Evangelischen Kirche (DEK) haben sich kurz vor der … Mehr
Martin Luthers Auslegung des 127. Psalms (vollständiger Text): „Man soll erkennen, dass alles Gottes Gabe ist und nichts zu unserem Frieden und Wohlbehagen oder zu unserer Ehre dient, sondern alles zur Ehre und Anbetung Gottes.“
Psalm 127 ist für Martin Luther neben Psalm 82 und Psalm 101 einer der biblische Schlüsseltexte zur christlichen Ethik. Schon … Mehr
Franz Rosenzweig an Margarete Rosenstock-Huessy 1919: „Ich weiss, dass heute der Christ, der Christus absagt, dadurch nicht Gott findet, sondern Gott überhaupt verliert.“
In seinem Brief vom 26. August 1919 an Margrit Rosenstock-Huessy (Gritli-Briefe) schrieb der jüdische Philosoph Franz Rosenzweig: „Ich kann nicht … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über Matthäus 18,21-35 (1958): „Er ist offenbar in seiner großen Stunde kein Königskind geworden, sondern ein Knecht geblieben. Das ist das Schreckliche. Er hat nicht begriffen, dass er einbezogen wurde in die Gottesherrschaft Jesu Christi, unter das königliche Recht der Gnade. Dorthin, wo niemand mehr fragt: Wie oft, wievielmal kann man eigentlich seinem Mitbruder vergeben? Dieser Mann ist trotz allem ein Knecht geblieben, in der ganzen Niedrigkeit eines Knechtes, der nun, kaum dass er selbst frei ist, sich aufmacht, um seinerseits Herr zu spielen.“
Predigt über Matthäus 18,21-35 (Der Schalksknecht) Von Hans Joachim Iwand Die Geschichte, die wir eben gehört haben, hat eine doppelte … Mehr
Was heißt andere Menschen zu respektieren: „Als Christ andere Menschen respektieren heißt nicht einfach (nur) deren eigenes Personsein anzuerkennen, sondern für diese das göttliche Handeln in Schöpfung und Erlösung zu berücksichtigen (respecto), das sie mit einem selbst unwiderruflich verbindet. Nicht das, was im Menschsein selbstbezüglich enthalten ist, sondern das, was göttlicherseits uns Menschen zukommt, verschafft im biblischen Sinne Respekt.“
Was heißt andere Menschen zu respektieren Alle Welt redet von zwischenmenschlichem Respekt, nur nicht in der deutschsprachigen Ethik. Stattdessen wird … Mehr
Martin Luther, Predigt über Matthäus 7,1-5: Richtet nicht, aus dass ihr nicht gerichtet werdet (1530/32): „Es gilt nicht, wenn du selbst ohne Gottes Wort und Befehl richten und urteilen willst und wenn du’s auch hernach Gottes Ehre und Gerechtigkeit heißest, sondern es ist und bleibt ein teuflischer Zusatz, der sich nur mit diesem Deckel schmückt und schön macht. Denn hier hörst du: Gott will es nicht haben, dass wir uns unterstehen, selbst Richter zu sein, es sei in der Lehre oder im Leben.“
„Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet.“ Predigt über Matthäus 7,1-5 Von Martin Luther Math. 7,1-5: Richtet nicht, auf … Mehr