Die folgenden Thesen, die Paul Schempp im August 1936 verfasst hatte, fügte er seinem Brief an Richard Widmann vom 30. … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Max Horkheimer im Gespräch mit Paul Neuenzeit über die Funktion der Theologie in der Gesellschaft (1969): „Ja, ich meine, dass die Theologie in der Behauptung dessen, was Gott tut und wie er ist, nicht zuletzt, wie er die Menschen nach ihrem Tode behandelt, zu weit gegangen und dadurch in einen logisch gar nicht notwendigen Konflikt mit der Wissenschaft geraten ist.“
Die Funktion der Theologie in der Gesellschaft. Max Horkheimer im Gespräch mit Paul Neuenzeit NEUENZEIT: Vom Gespräch zwischen Kirche und … Mehr
Otto Friedrich Bollnow über das Schweigen: „Jedes ausgesprochene Wort würde sofort erstarren und als beliebig verfügbare Münze abgenutzt werden, wenn nicht darin ein Rest des Unausgesprochenen mit enthalten wäre. Alles Reden ist nur echt, wo es an das Schweigen grenzt.“
Das Schweigen Von Otto Friedrich Bollnow Wenn das Gespräch zu Ende gekommen ist und wieder ermattet, nachdem es seinen Höhepunkt … Mehr
Hans Ehrenbergs 72 Leitsätze zur judenchristlichen Frage (Juli/August 1933): „Die Entscheidung in der judenchristlichen Frage lautet für eine Kirche mit völkischem Willen: entweder Rottenkirche (ohne Judenchristen) oder wahre Kirche (Heiden- und Judenchristen, beide aus der Kindschaft Abrahams)“
In der Diskussion um einen kirchlichen Arierparagraphen hat der Bochumer Pfarrer und Judenchrist Hans Ehrenberg (1883-1958), ein Vetter Franz Rosenzweigs, … Mehr
Georg Fritzes Brief zur Verweigerung eines kirchliche Treueeids auf Adolf Hitler vom Juli 1938: „Viele Geschehnisse und öffentliche Erklärungen drängen zu der Befürchtung, dass der Eid eine Bindung dahin bedeute, dass um des Staates willen der Pfarrer die Substanz seiner Verkündigung mindestens mitbestimmt sein lassen solle von der nationalsozialistischen Weltanschauung“
Nachdem Georg Fritze (1874-1939), Pfarrer an der Kölner Kartäuserkirche ab 1928, in seinem Schreiben an den Konsistorialpräsidenten in Düsseldorf seine … Mehr
Martin Bormann im Rundschreiben an die Gauleiter der NSDAP vom 8. Juli 1938: „Für die Partei spielt der Unterschied zwischen den Geistlichen, die den Eid auf den Führer nach fünf Jahren nationalsozialistischer Erhebung geleistet haben, und solchen Pfarrern, die ihn nicht leisten, keine Rolle.“
Nachdem im Sommer 1938 in den evangelischen Landeskirchen die kirchengesetzlich verordneten Vereidigungen der Pfarrer auf Adolf Hitler allgemein vorgenommen worden … Mehr
Über die Vorgeschichte des kirchlichen Treueeids auf Adolf Hitler: „Ich, NN, schwöre einen Eid zu Gott dem Allwissenden und Heiligen, daß ich als ein berufener Diener im Amt der Verkündigung dem Führer des Deutschen Volkes und Staates Adolf Hitler treu und gehorsam sein und für das deutsche Volk mit jedem Opfer und jedem Dienst, der einem deutschen evangelischen Manne gebührt, mich einsetzen werde“
Über die Vorgeschichte des kirchlichen Treueeids auf Adolf Hitler Bezüglich eines kirchlichen Treueeids auf Adolf Hitler, wie er 1938 von … Mehr
Bischof Meisers Antwortschreiben an Karl Steinbauer in Sachen Treueeid auf Hitler von 1938: „Nun wird es in Bezug auf die Entscheidung wichtiger Fragen immer sachliche Unterschiede geben und keine Kirchenleitung, wenigstens keine evangelische, wird für sich Infallibilität in Anspruch nehmen. Aber sie darf für sich beanspruchen, dass ihr nicht ohne weiteres Mangel an Glaubenszuversicht oder Abweichen vom Bekenntnis vorgeworfen werden kann, wenn sie in ihren sachlichen Entscheidungen von dem Urteil Einzelner oder eines Teiles der Pfarrer abweicht.“
Der Landesbischofder Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern r.d.Rhs * München, Arcisstraße 13, Fernruf 52002 Nr. LB 810. München, den 28. Juli … Mehr
Karl Steinbauers zweiter Brief an Bischof Meiser in Sachen kirchlicher Treueeid auf Hitler (1938): „Mir steckt noch immer Ihr Wort in den Gliedern: ‚Was Sie sagen, Herr Kollege, ist theologisch alles sehr fein, wir aber müssen mit gegebenen Tatsachen rechnen.’“
Brief an Bischof Meiser Senden, 23. Juni 1938 Hochwürdigster Herr Landesbischof! Weil ich weiß, wie Sie gehetzt sind und sich … Mehr