„Zehn Gebote entfaltet“: Zehn Gebotsstelen vor der Martin-Luther-Kirche in Vöhringen/Iller Bei der Neugestaltung der Außenanlage um die Martin-Luther-Kirche in Vöhringen/Iller … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Was es am Reformationstag zu gedenken gilt: „Evangelischer Glaube ist mehr als nur unbestimmtes Gottvertrauen oder unbegrenztes Selbstvertrauen, sondern im besten Sinne Wortvertrauen, das sich besingen lässt: „Dein Wort, Herr, nicht vergehet, / es bleibet ewiglich.“
Was es am Reformationstag zu gedenken gilt Am Reformationstag muss die evangelische Kirche zu Wort kommen, und zwar nicht mit … Mehr
Martin Luther über die Priesterweihe in De captivitate Babylonica ecclesiae praeludium (1520): „Das Sakrament der Priesterweihe war und ist das prächtigste Instrumentarium, um all die Ungeheuerlichkeiten zu stützen, die in der Kirche bisher geschehen sind und noch geschehen. Hier ist die christliche Bruderschaft zugrunde gegangen, hier sind aus Hirten Wölfe, aus Dienern Tyrannen und aus Geistlichen mehr als Weltliche geworden.“
Von der Priesterweihe (De captivitate Babylonica ecclesiae praeludium) Von Martin Luther Die Kirche Christi kennt dieses Sakrament nicht, es ist … Mehr
Karl Barth, Die wirkliche Kirche (1948): „Seht und hört — ein wahrhaft erbauliches Schauspiel, das ich hier in Ungarn nicht genug bewundern kann — wie in der Zigeunerkapelle ein jeder Einzelne seine Augen und Ohren ganz und gar beim Prim-Geiger hat und mit seinem eigenen Spiel nur dessen Inventionen zu folgen bemüht ist und eben so notwendig selbstverständlich und glücklich mit allen Anderen zusammen spielt. Dies heißt einander helfen in reiner Sachlichkeit. So ist man in der wirklichen Kirche beieinander.“
Die wirkliche Kirche Von Karl Barth Das Wort „Kirche“ hat in unseren Lagen wieder einen bedeutsameren und kräftigeren Klang bekommen. … Mehr
Karl Rahner, Das kleine Lied (1959): „Das neue kleine Lied müßte einem einfallen, wenn man wohlgelaunt und dankbar in die Ferien fährt (wem fällt dabei heute dann ein, vor sich hinzusummen: «Alles meinem Gott zu Ehren»? Nein, so singen wir es nicht mehr, obwohl wir – hoffentlich – das Gleiche meinen). In solches Lied hinein müßte die Schwermut des Herzens wie von selbst sich lösend aus-singen können (aber wer singt dafür heute beim Geschirrwaschen: «O Haupt voll Blut und Wunden»?).“
Das kleine Lied Von Karl Rahner Viele Leute hören heutzutage viel Musik. Denn man kann sie heute aus dem Empfangsgerät … Mehr
Karl Rahner, Die Messe und das Fernsehen (1953): „Wird einmal der Fernsehapparat zu dem normalen Mobiliar des Durchschnittsmenschen gehören und wird er dann gewohnt sein, allem und jedem zuzusehen, was eine wahllos neugierige Kamera zwischen Himmel und Erde erspäht, dann wird es für den Spießbürger des 21. Jahrhunderts eine unerhört aufregende Sache sein, dass es noch Dinge gibt, die man nicht im Lehnstuhl sitzend und eine Semmel kauend anschauen kann.“
Soll man Messen im Fernsehen übertragen? Darüber wurde in der katholischen Kirche 1953 intensiv diskutiert. Karl Rahner hatte sich damals … Mehr
Trutz Rendtorff, Zum ethischen Sinn evangelischer Theologie. Ein Diskussionsbeitrag (1982): „Leben als Handeln heißt, in die kommunikative Grundstruktur des Lebens eintreten, die der Sache nach genau das ist, was den Inhalt des Glaubens bildet, dass nämlich unser Leben, das wir zu führen haben, immer das Leben ist, das wir empfangen und das uns deswegen zu einer Stellungnahme fordert, die uns über eigene Ziele und Lebensregeln hinaus in Anspruch nimmt für die Bewegung dieses Lebens, das sich mitteilt, gibt und insofern im Geben von Leben verwirklicht.“
Zum ethischen Sinn evangelischer Theologie. Ein Diskussionsbeitrag[1] Von Trutz Rendtorff I. Die kritische Funktion der Ethik für die evangelische Theologie … Mehr
Josef Wittig, Das Evangelium der Liebe. Ein Brief an einen Freund (1941): „Wir alten Sünder werden nichts mehr daran ändern können, außer, daß wir unsern Fehlweg erkennen und den von uns Vernachlässigten, den ‚von Niemand mehr im Vollsinn des Wortes Geliebten‘ aufrufen, daß er noch einmal unter uns trete und noch einmal die Tage vom Jordan wiederhole, in denen er nur zu winken brauchte, und die ersten aus der Jugend traten auf seine Seite, um ihn nimmermehr zu verlassen, so strahlend und gewinnend war seine Persönlichkeit.“
Das Evangelium der Liebe. Ein Brief an einen Freund Von Josef Wittig Mein lieber Freund! Leidenschaftlich wie Du immer bist, … Mehr
Hans Julius Schneider, Ethisches Argumentieren: „Dass etwas für eine Person als Mensch gut ist, heißt, dass es auch für mich, wäre ich in der entsprechenden Lage, gut wäre; denn das Menschsein teile ich mit ihr. Was dies wiederum heißt, wie der Ausdruck ‹Menschsein› inhaltlich zu füllen ist, und was es lebenspraktisch für uns bedeutet, dass wir es miteinander gemeinsam haben, läßt sich in einem gewissen Grad mit Hilfe der Sprache explizieren.“
Ethisches Argumentieren Von Hans Julius Schneider 1. Der Bereich des Ethischen und das Argumentieren 1.1. Ethisches und moralisches Argumentieren Sehen … Mehr