Sturm auf dem See (Matthäus 8,23-27) – Meditation im Gottesdienst zur Schulentlassung „Jesus stieg in das Boot und seine Jünger … Mehr
Kategorie: Eigene Texte
„Sucht das Wohl der Stadt“ – und vergesst nicht zu feiern. Predigt zu Jeremia 29,7 beim Cityfestgottesdienst 2012 in Vöhringen: „Die Zukunft ist ein göttliches Ja-Wort, das sich für uns in Jesus Christus festmacht. Christinnen leben nicht nur in einem vergänglichen Hier und Jetzt, sondern erhalten die Gabe der Zukunft: Wir haben nichts zu verlieren, was nicht schon längst Christus in Tod und Auferstehung für uns gewonnen hat. So lasst uns also auch in diesem Sommer miteinander feiern und aneinander Anteil schenken – auf dass unsere Gemeinschaft vor Ort weiterhin gut geht.“
Predigt zu Jeremia 29,7 beim Cityfestgottesdienst in Vöhringen (2012) Im Folgenden der Versuch, aus Anlass eines Cityfestgottesdienstes vor Ort politische … Mehr
NAMENSgedächtnis statt Gottdenken
In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Interkulturelle Theologie (ZMiss) 4/2011 ist von mir ein Aufsatz unter dem Titel „NAMENSgedächtnis statt … Mehr
„Widersagen Sie dem Satan?“ Vom gottesdienstlichen Siezen oder warum es in der Kirche ‚unhöflich‘ zuzugehen hat: „Da darf man dann doch der vermeintlich traditionsbewussten römisch-katholischen Kirche ins Gedächtnis rufen, dass das ‚Sie‘ als Personalpronomen dritte Person Plural eine indirekte Anrede ist, die der Kirche als Gemeinschaft von Schwestern und Brüdern im Herrn wesensfremd ist. Wie es ja das Wort ‚Höflichkeit‘ aussagt, ist diese distanzhaltende Anrede dem adeligen Hof angemessen, nicht aber einer Gemeinde, für die das Wort des Apostels Paulus gilt: ‚Ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.'“
Vom gottesdienstlichen Siezen Da kann man auf das liturgische Feingefühl in der evangelischen Kirche stolz sein. In der Taufagende der … Mehr
Warum „Buße“ an sich eine heillose Angelegenheit ist: „Dem Wort ‚Buße‘ geht die Bedeutung einer Ausrichtung jenseits seiner selbst ab. Wer ‚büßt‘, kehrt nicht etwa um, sondern kehrt vielmehr in sich (und bleibt darin Sünder – homo incurvatus in se ipsum).“
Warum „Buße“ an sich eine heillose Angelegenheit ist Ausgerechnet die revidierte Luther-Bibel in der Neufassung von 2017 hält am Wort … Mehr
Von der Traumspiritualität und der Autistenparty: „Wo viel Träume sind, da ist Eitelkeit und viel Gerede.“
Gegenwärtig ist in unserer Gesellschaft die Traumspiritualität angesagt: Menschen haben ihre ganz eigenen Lebensträume, die es zu verwirklichen gilt. Jeder … Mehr
Lob der Apokalypse. Zum zehnten Jahrestag des 11. September 2001 (2011): „Der ‚apokalyptische Blick‘ (Johann Baptist Metz) vermag sich nicht mit einem monumentalen Totengedächtnis abzufinden, bei dem gewaltsam hintergangenes Leben versteinert bleiben muss. Er unterscheidet sich von einer politischen Utopie, die nur für Nachgeborene etwas in Aussicht zu stellen vermag. Im Pascha-Mysterium des Lammes wird vielmehr leibliches Leben mit seiner unheilvollen Vergangenheit eingeholt und auf die erlösende Gottespräsenz ausgerichtet: ‚Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!‘ So verweigert sich das Gotteslob der Erlösten einer religiösen Metaphysik, wo leibloses Seelenheil in zeitlosem Gottdenken beschworen wird. Apokalyptisches Leidensgedächtnis kann abgrundtiefe Katastrophen aufnehmen, wo jeder selbstsichere Glaube an göttliche Vorsehung im Fatalismus enden muss. Im ‚Leiden an dem Gott‘ (Metz) verliert sich nicht die Hoffnung. Was dabei als Christusheil gesichtet wird, ist weder billiger noch billigender Trost; am Weltgericht scheint kein Weg vorbeizuführen. Aber gerade dazu muss der Tod die Toten herausrücken.“
Lob der Apokalypse. Zum zehnten Jahrestag des 11. September 2001 „Die Welt geht unter!“ Der toderschrockene Ausruf eines Auszubildenden am … Mehr
Warum Diskretion statt Hermeneutik angesagt ist: „Biblische Hermeneutik ist der unglaubliche Versuch, verheißungsvolles Erzählgeschehen in anspruchslose Vernunftwahrheit zu überführen. Sie kommt einer ideologischen Schriftallegorese gleich. An Stelle eines ‚Hermeneutismus‘ (Gottfried Bachl) gilt es, sich auf die discretio, die Kunst des regelgeleiteten Unterscheidens zu besinnen. Dabei steht die Frage nach der situativen Geltung des Gesagten im Vordergrund: Wie kann ich heute dem (Zu-)Gesagten folgen?“
Warum Diskretion statt Hermeneutik angesagt ist „Hermeneutik ist die Kunst, aus einem Text herauszukriegen, was nicht drinsteht: wozu – wenn … Mehr
Von der christlichen Genügsamkeit: „Wer in neuere theologische, ethische, psychologische bzw. philosophische Lexika Einblick nimmt, wird in Sachen Genügsamkeit kaum fündig werden – als ob diese Tugend nicht länger gefragt wäre. Da darf wohl Konstantin Wecker das letzte Wort haben „Genug ist nicht genug“.“
In alten theologischen Lexika, insbesondere in der Realencyklopädie für protestantische Theologie und Kirche finden sich Einträge über Genügsamkeit (bzw. Zufriedenheit). … Mehr