Fritz J. Raddatz über den Pfarrer und Gefängnisseelsorger Hans-Joachim Mund (1914-1986): „War der Pfaffe ein Strippenzieher? War er nun eigentlich nur verlogen, zutiefst unaufrichtig, seinem (sexuellen) Vergnügen nachjagend – oder war er ein «irrend Liebender»? Hat er mich wirklich geliebt? Mir kommen nun, am Ende des Lebens und am Ende des Memoirenschreibens, immer wieder Zweifel.“

„War der Pfaffe ein Strippenzieher?“ – Fritz J. Raddatz über Hans-Joachim Mund Von 1959 (nach seiner Flucht aus der damaligen … Mehr

Mein Lohn ist, dass ich darf: Pfarrer nach Leistung bezahlen? (2002): „Der profanökonomische Kontext ist für den Pfarrdienst vorgegeben. Wer sich aus theologischen Gründen einem leistungsbezogenen Vergütungssystem verweigert, müsste dies konsequenterweise auch gegenüber einer statusorientierten Alimentation tun. Um im Pfarrdienst einem ökonomischen Anreizsystem zu entkommen, müsste die selbstlose Form einer vita apostolica als imitatio Christi gewählt werden.“

In der März-Ausgabe 2015 der zeitzeichen begründet Peter Barrenstein, Vorsitzender des Arbeitskreises evangelischer Unternehmer (AEU), in seinem pro-Artikel „Weiterentwicklung des … Mehr

Gotteskinder werden nicht erwachsen. Eine Predigt zur Sterbehilfe: „Für Christen spricht das bleibende Kind-Sein gegen jede aktive Sterbehilfe: Wer kalkuliert mit dem eigenen Leben abschließen will, sich gar selbst zu töten versucht, schenkt dem Tod sei­nen Glauben und betrügt sich damit um seine eigene Kindheit. Wo wir vom Zwang der Selbstbestimmung befreit sind, bleibt Kind-Sein unsere Lebenszukunft. Mitunter wird es auch für Kinder lebensernst werden. Die unschuldige Kindheit gibt es nicht. Aber schlussendlich ist uns der göttliche Lebensgeist zugesagt, den wir selbst nicht aufbrauchen können.“

„Gotteskinder werden nicht erwachsen.“ Eine Predigt zur Sterbehilfe Wenn doch eh alles im Tod endet … Der Bundestag debattiert gegenwärtig … Mehr