Für den Gottesdienst an Heiligabend, 24. 12. 1939 (vermutlich gehalten im Jagdhaus Sigurdshof bei Groß-Schlönwitz, dem heutigen Slonowice in Polen) … Mehr
Kategorie: Dietrich Bonhoeffer
Dietrich Bonhoeffer, Predigt über Matthäus 2,13-23 (1940): „Wir gehen in ein neues Jahr, viele menschliche Pläne und Fehler, viel Feindschaft und Not werden unseren Weg bestimmen. Solange wir aber bei Jesus bleiben und mit ihm gehen, dürfen wir gewiss sein, dass auch uns nichts widerfahren kann, als was Gott zuvor ersehen, gewollt und verheißen hat. Es ist der Trost eines Lebens, das mit Jesus gelebt wird, dass es auch über ihm heißen muß: Es wurde erfüllt, was der Herr gesagt hat.“
Auch in der neuen Perikopenordnung ist Matthäus 2,13-18(19-23), also Kindermord zu Bethlehem und Flucht nach Ägypten, als Predigttext vorgesehen, nunmehr … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Londoner Neujahrsandacht zu Lukas 9,57-62 von 1934: „‚Wer seine Hand an den Pflug legt …‘; nicht zurück, aber auch nicht in unübersehbare Fernen schaut der Mann, der den Pflug führt, sondern auf den nächsten Schritt, den er tun muss; Rückblicke sind keine christliche Sache. Lass dahinten Angst, Kummer, Schuld. Du aber sieh auf den, der dir einen neuen Anfang gegeben. Über ihm vergißt du alles. Das nächste Jahr wird kein Jahr ohne Angst, Schuld, Not sein. Aber – dass es in aller Schuld, Angst, Not ein Jahr mit Christus sei, dass unserm Anfang mit Christus eine Geschichte mit Christus folgte, die ja nichts ist als ein tägliches Anfangen mit ihm – darauf kommt es an.“
Drei Monate, nachdem Dietrich Bonhoeffer im Oktober 1933 die Auslandspfarrstelle in London angetreten hatte, schrieb er für den Gemeindeboten für … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Entwurf einer Epiphanias-Predigt über Jesaja 60,1-6 (1936): „Freuen und wundern wird sich die Kirche Gottes, wenn zu ihrem Licht nun auch alle Heiden kommen werden. Es wird ein Kommen, Sich-drängen, ein Hin- und Hertragen sein zum Lichte Jesu Christi, zum Worte Gottes. — Was ist dies Gedränge zu Gottes Wort? Es sind die Heiden der Erde. ‚Hebe deine Augen auf und siehe.‘ Was — wen? Das Licht, Jesus Christus, in dem das alles wahr ist und seiner Erfüllung entgegengeht.“
Entwurf einer Epiphanias-Predigt über Jesaja 60,1-6 (Finkenwald 1936) Von Dietrich Bonhoeffer Jesaja 60,1-6: Mache dich auf, werde licht! denn dein … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Die Kirche vor der Judenfrage (April 1933): „Nicht nur die Opfer unter dem Rad zu verbinden, sondern dem Rad selbst in die Speichen zu fallen. Solches Handeln wäre unmittelbar politisches Handeln der Kirche und ist nur dann möglich und gefordert, wenn die Kirche den Staat in seiner Recht und Ordnung schaffenden Funktion versagen sieht.“
Nachdem die NS-Führung für den 1. April 1933 zu einem Boykott der jüdischen Geschäfte in Deutschland aufgerufen hatte und am … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Uns ist ein Kind geboren. Predigtmeditation über Jesaja 9,5-6 (Weihnachten 1940): „Der heilige Eifer Gottes um seine Sache bürgt dafür, dass dieses Reich in Ewigkeit bleibt und zu seiner letzten Vollendung kommt, aller menschlichen Schuld, allem Widerstand zum Trotz. Ob wir dabei sind oder nicht, darauf wird es nicht ankommen. Gott selbst führt seinen Plan zum Ziel mit uns oder gegen uns. Aber er will, dass wir mit ihm seien. Nicht um seinetwillen, sondern um unsretwillen. Gott mit uns – Immanuel – Jesus – das ist das Geheimnis dieser Heiligen Nacht. Wir aber jubeln: »Uns ist ein Kind gegeben, ein Sohn ist uns geboren.«“
Eindrücklich ist Dietrich Bonhoeffers Predigtmeditation zu Jesaja 9,5-6, die er 1940 auf Weihnachten hin verfasst hat. Mitten in die Kriegssituation … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Nachfolge (1937) als vollständiger, zitierfähiger Text: „Der Nachfolgende sieht allein auf den, dem er folgt. Von ihm aber, der in der Nachfolge das Bild des menschgewordenen, gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus trägt, von ihm, der zum Ebenbild Gottes geworden ist, darf es nun zuletzt heißen, daß er berufen ist, ‚Gottes Nachahmer‘ zu sein. Der Nachfolger Jesu ist der Nachahmer Gottes. ‚So seid nun Gottes Nachahmer als die lieben Kinder‘ (Eph. 5,1).“
Die wohl radikalste theologische Schrift des 20. Jahrhunderts – neben Karl Barths Der Römerbrief von 1922 – dürfte Dietrich Bonhoeffers … Mehr
Dietrich Bonhoeffers „Das Gebetbuch der Bibel. Eine Einführung in die Psalmen“ von 1940 (vollständiger Text): „Nur in Jesus Christus können wir beten, mit ihm werden auch wir erhört.“
Dietrich Bonhoeffers Einführung in die Psalmen, 1940 unter dem Titel „Das Gebetbuch der Bibel“ im MBK-Verlag, Bad Salzuflen erschienen, ist … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Auslegung der Zehn Gebote aus dem Gefängnis Berlin-Tegel (1944): „Es gibt Christen, die sagen, es habe doch neben ihrem Glauben an Gott, von dem sie nie lassen würden, doch auch die Welt, der Staat, die Arbeit, die Familie, die Wissenschaft, die Kunst, die Natur ihr Recht. Gott sagt, neben ihm hat nichts, gar nichts irgendein Recht, nur unter ihm. Was wir neben Gott stellen, ist ein Abgott.“
Dietrich Bonhoeffers wohl letzter theologischer Text, nämlich die Auslegung der ersten Tafel der Zehn Gebote kurz vor dem Attentat vom … Mehr