Ein feinsinniges Porträt des Apostels Paulus hatte Kristlieb Adloff seinerzeit für Christian Möllers Geschichte der Seelsorge in Einzelporträts geschrieben (das … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Zur Etymologie des Begriffs „Gott“: „Je nachdem, an welche indogermanische Wurzel es anzuknüpfen ist, kann es bedeuten ‹das Angerufene oder ‹das (Wesen), dem man Opfer bringt› oder endlich – freilich weniger wahrscheinlich – ‹das (in Erz) Gegossene›. Von der erstgenannten Bedeutung her wäre die spätere Verwendung im christlichen Bereich am ehesten zu verstehen. Jedenfalls hat das Wort aber auch in seiner heidnischen Bedeutung bereits der numinosen Sphäre angehört. Dass *gudam ein Neutrum war, deutet an, dass es ein Unnennbares und Unfaßbares bezeichnete.“
Wir reden ganz selbstverständlich von „Gott“ (bzw. von „Göttern“). Aber was hat dieses Wort im Germannischen ursprünglich bedeutet? Dazu findet … Mehr
Joseph Wittig über das Kreuz: „Wer dem Kreuze ausweicht, trifft nie das Wesen der Dinge. Ihr denkt, ich sei Pessimist! O nein, ich bin Christ.“
Das Kreuz Von Joseph Wittig Das Kreuz ist die mathematische Formel des Lebens. Nach dieser Formel kann man alle Lebensaufgaben … Mehr
Erik Peterson, Zur Bedeutungsgeschichte von Parrhesia (1929): „Echte parrhesia gab es in der attischen Demokratie nur so lange, als die Sklaven, die Metöken und die nicht-epitimen Bürger von der parrhesia ausgeschlossen waren; denn die parrhesia ist ein Vorrecht »der Freien«: »Frei nämlich ist die Zunge der Freien!«“
Erik Peterson war der erste, der mit seinem Beitrag „Zur Bedeutungsgeschichte von Parrhesia“ für die Festschrift Reinhold Seeberg [Bd. 1: … Mehr
Luthers Auslegung zum achten Gebot im Großen Katechismus: „Man soll seine Zunge dazu gebrauchen und dienen lassen, von jedermann das Beste zu reden, seine Sünde und Gebrechen zudecken, entschuldigen und mit seiner Ehre beschönen und schmücken“
Jochen Hörisch hat jüngst in Perlentaucher einen Essay „So müssen wir es kitten“ veröffentlicht, der es mit den sprachlichen Absurditäten … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Entwurf zu einem Rundbrief zum 1. Advent 1942: „Bei Gott wohnt die Freude und von ihm kommt sie herab und ergreift Geist, Seele und Leib, und wo diese Freude einen Menschen gefasst hat, dort greift sie um sich, dort reißt sie mit, dort sprengt sie verschlossene Türen. Es gibt eine Freude, die von Schmerz, Not und Angst des Herzens garnichts weiß; sie hat keinen Bestand, sie kann nur für Augenblicke betäuben. Die Freude Gottes ist durch die Armut der Krippe und die Not des Kreuzes gegangen; darum ist sie unüberwindlich, unwiderleglich. Sie leugnet nicht die Not, wo sie da ist, aber sie findet mitten in, gerade in ihr, Gott; sie bestreitet nicht die ernste Sünde, aber sie findet gerade so die Vergebung; sie sieht dem Tod ins Auge, aber sie findet gerade in ihm das Leben.“
Entwurf eines Rundbriefs zum 1. Advent 1942 Von Dietrich Bonhoeffer Lieber Bruder …! Am Beginn eines Briefes, der Euch in … Mehr
Joseph Wittig über die Weihnachtskunst: „Wir haben etwas – es hat uns! Es muss nur erst hörbar, sichtbar, singbar werden!“
Weihnachtskunst Von Joseph Wittig Das sieht nun gerade so aus, als ob ich im Dienste einer Kunsthandlung stände und ihre … Mehr
Über die christliche Toleranz: „Kein hoffnungsloses Hinnehmen von Unveränderlichem“
Über die Toleranz Tolerant hat man zu sein und versteht dabei, dass man Meinungen, Überzeugungen und Praktiken anderer Menschen gelten … Mehr
In Gottes Händen. Ein Gebet von Joseph Wittig: „Und ist mein ganzer Glaube aus / und kann ich keinen Sprung mehr wagen, / so strecken sich zwei Hände aus, / die in ein fernes Vaterhaus / mich Ohnmächtigen weitertragen.“
In Gottes Händen Und ist mein ganzer Glaube aus und kann ich keinen Sprung mehr wagen, so strecken sich zwei … Mehr