Die christliche Predigt – Manipulation oder Verkündigung? Von Walter Jens ›Darum wem das Predigtamt aufgelegt wird, dem wird das höchste … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Über Namen: „Worte und Taten, die nicht besonderen Namen zugesprochen und dann auch zugeschrieben worden sind, gehen unwiederbringlich in einer anonymen Vergangenheit verloren. Namenloses verwest mit der Zeit und hat daher keinen Anhalt in der Ewigkeit. Eigennamen bezeugen das eigene Leben; sie sind eminent ethisch und zugleich eschatologisch gehalten.“
Über Namen „Denk an den Namen, denn der wird dir länger bleiben als tausend große Schätze aus Gold! Die Tage … Mehr
Albrecht Goes‘ Gedicht „Die Langverstoßne“ von 1961 über Ecclesia und Synagoge: „Die Langverstoßne ist die Sehrgeliebte“
Die Langverstoßne Synagoge, Straßburger Münster, Seitenportal Im Abendschatten hört erschrockene Seele,Dies Bild betrachtend, ein geheimes Lied:Die Langverstoßne ist die Sehrgeliebte,Die … Mehr
Eduard Thurneysen, Predigt über Römer 8,11 (1934): „Ganze Zeiten stehen vor uns, die als Beispiel dienen können dafür, daß man dämonisiert werden kann auch von Idealen, die an und für sich gut sein mögen, die aber in der dämonischen Gestalt, mit der sie Menschen und Völker ergreifen und bewegen, entsetzlich sind. Und nun dahinein, in diese dämonisierte Welt und Zeit, wo die Menschen den Geistern verfallen, die über sie herrschen, da hinein greift wie eine Hand von oben die Botschaft von dem Gott, dessen Geist in uns wohnen möchte“
Predigt über Römer 8,11 Von Eduard Thurneysen „Wenn nun der Geist besten, der Jesus von den Toten aus. erweckt hat, … Mehr
Günther Bornkamm, »Bittet, suchet, klopfet an«. Predigt über Lukas 11,5-13 (über das Gebet): „Die Beharrlichkeit, mit der Gott uns zusetzt in diesem Worte Jesu, gibt uns das Kindesrecht frei, Ihm keine Ruhe zu lassen. Wie befreiend fährt Gott mit diesem Wort in den Nebel unserer frommen Gedanken hinein und rückt unsere Vorstellungen vom Gebet in höchster Einfachheit zurecht.“
»Bittet, suchet, klopfet an«. Predigt über Lukas 11,5-13 Von Günther Bornkamm Liebe Gemeinde! So einfach also muß geredet werden, wenn … Mehr
Martin Luther, Vorrede zum Psalter (1528): „Ein menschliches Herz ist wie ein Schiff auf einem wilden Meer, das die Sturmwinde aus den vier Himmelsrichtungen der Welt hin und her treiben. Hier gibt es Furcht und Sorge vor zukünftigem Unglück, dort fährt Grämen mit und Traurigkeit aus gegenwärtigem Übel. Hier weht Hoffnung und Vermessenheit aus zukünftigem Glück, dort bläst Sicherheit und Freude an gegenwärtigen Gütern. Solche Sturmwinde aber lehren, um nun ernst zu reden, das Herz zu öffnen und den Grund herauszuschütten. Denn wer in Furcht und Not steckt, redet ganz anders vom Unglück als wer in Freuden schwebt. Und wer in Freuden schwebt, redet und singt ganz anders von Freuden als wer in Furcht steckt. Es geht nicht von Herzen, sagt man, wenn ein Trauriger lachen oder ein Fröhlicher weinen soll, das heißt: Seines Herzens Grund steht nicht offen und blickt nicht heraus.“
Vorrede zum Psalter (1528) Von Martin Luther Es haben viele heilige Väter den Psalter vor allen anderen Büchern der Schrift … Mehr
Tagesgebet zu Epiphanias, 6. Januar 2022
HERR, Du unser Gott,im Licht deines Sohnesgeht deine Herrlichkeit über der Erde auf.So finden die Völker zu dir.Scheine bei uns … Mehr
Martin Buber über Psalm 1: „Der entscheidende Vorgang für das Erkennen ist beim biblischen Hebräisch nicht, daß man einen Gegenstand betrachtet, sondern daß man mit ihm in Berührung kommt. Diese Grundverschiedenheit entfaltet sich im Bereich des seelischen Verhältnisses zu anderen Wesen, wo die Tatsache der Gegenseitigkeit alles verwandelt: im Mittelpunkt steht hier nicht das Einander-Wahrnehmen, sondern der Wesenskontakt, der »Umgang«.“
Die Wege – Psalm 1 Von Martin Buber Oh Glück des Mannes,der nicht ging im Rat der Frevler,den Weg der … Mehr
Tagesgebet zum 1. Sonntag nach Epiphanias, 9. Januar 2022
Gott,Du unser Vater,in der Taufe Deines Sohnes hast Du den Himmel geöffnetund Dich zu ihm bekannt.Durchdringe unsere Selbstgerechtigkeitund führe aus … Mehr