HERR Gott,himmlischer Vaterin Deiner Hand liegt unser Heil.In unseren verschlossenen Händen findet sich die Sünde.Nimm uns in Deine Barmherzigkeit hineinwie … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Gerhard von Rad, Die Geschichte von Simson (1953): „Simson hatte einen göttlichen Auftrag, und für diesen Auftrag hatte er göttliche Gaben. Charisma nennt das Neue Testament diese göttliche Berufsausrüstung. Aber was vollbringt Simson damit? Sein Leben zeigt einen fortgesetzten Wechsel zwischen Krafterweisen und erniedrigender Schwäche. Seine Gotteskraft verpufft doch immer wieder in wirkungslosem Schabernack. Er spielt mit seinem Charisma und betätigt es nicht im Gehorsam. So zeigen uns die Simson-Geschichten das Bild einer vertanen Gotteskraft; vertan im Niederreißen. Sie zeigen das klägliche Unterliegen in dem Kampf zwischen Eros und Charisma. Simson schafft nichts, und er geht zuletzt in dem Chaos unter, das er um sich herum verbreitet. »Und der Toten, die in seinem Tod starben, waren mehr, denn die bei seinem Leben starben.«“
Die Geschichte von Simson Von Gerhard von Rad »Da fiel das Haus auf die Fürsten und alles Volk, daß der … Mehr
Walther Zimmerlis Auslegung zum Predigttext Prediger 12,1-7 (ATD): „Der Schlusssatz aber läßt auch hier die Bildsprache dahinten und schildert die Auflösung dessen, was einst menschliches Leben war, in seine vorzeiten im göttlichen Schöpfungsvorgang vereinigten Teile (1.Mose 2,7). Von der kritischen Bezweiflung der Einzelheiten dieses Vorganges (3,21) ist hier, wo es schlicht um die Feststellung des Endes menschlichen Lebens geht, nichts mehr zu hören.“
In der neuen Perikopenordnung ist für den 20. Sonntag nach Trinitatis nunmehr in der dritten Predigtreihe Prediger (bzw. Kohelet) 12,1-7 … Mehr
Hans Storck über Eugen Rosenstock-Huessy (1888-1973): „Wie die „Theologia Crucis“ bei Luther, so erweist sich Rosenstocks „Kreuz der Wirklichkeit“ als Kompaß zur Orientierung. Dies gilt auch von seiner Evangelienauslegung im überragenden Schlußkapitel des Sprachbuches. Sie vermag aus den Sackgassen herauszuführen, in denen die existentielle wie die historische Exegese heute steckt.“
Eugen Rosenstock-Huessy Von Hans Storck Eugen Rosenstock-Huessy, geboren am 6. Juli 1888 in Berlin. Jurastudium, 1912 Dozent in Leipzig, im … Mehr
Friedrich Mildenberger über die Predigtperikope Prediger/Kohelet 12,1-7: „Wenn er das sagen kann: Mein Schöpfer hat es gut gemacht, mein Leben, Freude und Leid, Alter und Jugend. Zeitig hat er mir die Augen aufgetan, und ich kann es ihm verdanken, wie es gewesen ist, dieses Leben. Nein! Ich wollte es nicht anders gehabt haben, dies Leben, als es gewesen ist.“
In der neuen Perikopenordnung ist für den 20. Sonntag nach Trinitatis nunmehr in der dritten Predigtreihe Prediger (bzw. Kohelet) 12,1-7 … Mehr
Eilert Herms über Friedrich Mildenbergers „Gotteslehre“: „Obwohl also Welten zwischen Barth und seinem Enkelschüler liegen, beerbt dieser jenen doch an einem wichtigen Punkte: Auch Barths Offenbarungsbegriff schließt das Verbot ein, die Subjektivität des Glaubens zu begreifen. Mildenberger hält an diesem Verbot fest und macht seine Konsequenzen sichtbar.“
In der Sammelrezension Wilfried Härle/Eilert Herms, Deutschsprachige protestantische Dogmatik nach 1945 (Verkündigung und Forschung 1982/83) hat Eilert Herms unter der … Mehr
Arthur Rich über Leonhard Ragaz (1868-1945): „Leonhard Ragaz ist in dieser relativen Hoffnung ein revolutionärer Mensch geworden. Nicht daß er sich der sozialistischen Revolution verpflichtet gewußt hätte — er sprach von „Revolution Christi“ —, aber soweit der Sozialismus das gedrückte Proletariat befreien und eine gerechtere Welt heraufführen wollte, sah er in ihm einen Anruf Gottes in der Zeit, dem der Nachfolger Christi Gehorsam schuldet.“
Leonhard Ragaz Von Arthur Rich Leonhard Ragaz, geboren am 28. Juli 1868 in Tamins, Graubünden. Theologiestudium in Basel, Jena (bei … Mehr
Paul Schempp, Gott ist unsere Zuversicht. Predigt über Psalm 46,2-4 (1947): „Wie den Weltuntergang, so können auch das ja nicht die Menschen mit ihrer Kraft fertig bringen, Berge mitten ins Meer versenken. Wenn aber Gott das täte, so wär’s kein anderer Gott als der Eine wahre Gott, der unsere Zuversicht und Stärke ist. Auch dann, wenn zu allem unserem Unglück hin auch noch die Natur in Aufruhr käme und das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen, wäre Gott es, der da seine Macht zeigte und uns zeigen wollte, daß Er allein auch helfen kann mit dieser seiner Macht.“
Gott ist unsere Zuversicht. Predigt über Psalm 46,2-4 Von Paul Schempp Gott ist unsre Zuversicht und Stärke.Eine Hilfe in den … Mehr
Tagesgebet zum 18. Sonntag nach Trinitatis, 3. Oktober 2021
HERR, Du unser Gott,dein Wort hat sich niedergeschriebenin Menschensprache und Buchstaben:Wegzeichen des Lebensund Spiegel unserer Verirrungen –so sind die Zehn … Mehr