Heinrich Vogel, Christ the Centre. The Christological Centrality of the Barmen Declaration (1984): „I myself confess to a doxological ort­hodoxy, that is, to the acknowled­gement of the truth revealed to us in the Holy Scripture, the truth whose name is Jesus Christ. Even if we fail in our attempts to recognize this truth, unable to transcend our limi­tations, then and there, in our fai­lure, we are called to adoration.“

Christ the Centre. The Christological Centrality of the Barmen Declaration[1] By Heinrich Vogel I must begin with a confession. It … Mehr

Dietrich Ritschl, Gott wohnt in der Zeit. Auf der Suche nach dem verlorenen Gott (1986): „Es bleibt uns noch das Hineinschlüpfen in die enge Geschichte von Abraham bis heute, die zugleich die Weite und Freiheit der Trinität ist: Drin-Stehen und Teilnehmen an der Geschichte und am Tun des jüdischen Gottes und seines Gleichnisses von Nazareth, bewegt in unserem Geist von seinem Geist.“

Gott wohnt in der Zeit. Auf der Suche nach dem verlorenen Gott Von Dietrich Ritschl Die »Suche nach dem verlorenen … Mehr

Lob des Handwerks: „Was das Handwerk ausmacht, trägt es bereits in seinem Namen: das eigene Werk. Wer mit Geschick und Sachverstand arbeitet, schafft etwas, das sichtbar, greifbar und in der Regel von bleibendem Wert ist. Ein gelungenes Werk spricht für sich. In den Psalmen wird Gott wiederholt auf sein Handwerk angesprochen. So dürfen auch wir im Sinne Gottes für unser eigenes Handwerk beten: ‚Die Freundlichkeit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns, / gib dem Werk unserer Hände Bestand, ja, gib dem Werk unserer Hände Bestand.‘ (Psalm 90,17).“

Lob des Handwerks Die Geringschätzung handwerklicher Tätigkeiten ist kein neues Phänomen. Schon in der Antike äußerten sich Denker herablassend über … Mehr

Alexander Tsipko, Russland kann das Ideal des Leidens der Menschen nicht loswerden. Die unbändigen Fantasien der russischen Idee: „Keine einzige europäische Nation hat so etwas wie unseren Messianismus, der im Leiden den Sinn der Existenz seines Volkes sieht. Und meiner Meinung nach gibt es dafür eine Erklärung: Das russische Volk existiert, aber die russische Nation existiert nicht. Daher haben diejenigen, die über den Menschen stehen, kein Mitgefühl für die Schmerzen und Nöte der Menschen.“

Aufschlussreich ist, was der 80-jährigen russische Politikwissenschaftler Alexander Tsipko jüngst in Nesawissimaja Gaseta über die Ideologie der russischen „Armutsseele“ geschrieben … Mehr

Claus Westermann, Ein Rückblick: „Jetzt, unter dem Eindruck des Krieges und der Kriegserfahrun­gen, wurde mir deutlich, dass die Menschen, die die Psalmen gedichtet und gebetet hatten, das Gebet anders verstanden, als wir es gewöhnlich verste­hen. Es war dem Leben, der Wirklichkeit, die sie lebten, näher als es uns ist. Für uns ist Gebet etwas, was ein Mensch tut oder was er zu tun ermahnt wird, ein menschliches Handeln. In den Psalmen aber erwächst das Rufen zu Gott unmittelbar aus dem Leben heraus, es ist Reaktion auf das, was sie erleben, was sie erfahren. Sie rufen zu Gott so, wie es ihnen ums Herz ist. Darum sind die meisten Psalmen Klagepsalmen oder Lobpsalmen, denn die Klage ist die Sprache des Leides, und das Loben ist die Sprache der Freude. Dies ist für mich eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der Bibel geblieben bis zum heutigen Tag, und vieles andere hat sich mit daraus erge­ben.“

Ein Rückblick Von Claus Westermann Ihrem 50. Geburtstag, Herr Haacker, möchte ich Ihnen, verbunden mit guten Wünschen, etwas weitergeben von … Mehr

Johannes Rau, Im Rat der Brüder: „‚Consolatio fratrum‘ sagte man wohl in der alten Kirche. Rat der Brüder. Ich habe lernen können, weil ich erfahren konnte, daß es das noch heute gibt. Dass Menschen sich anhö­ren, sich zuhören, sich einander öffnen und dann einander wägend raten, das ist eine richtunggebende Erfahrung meines Lebens.“

Im Rat der Brüder Von Johannes Rau Unter meinen Geschwistern galt ich als „die Leseratte“, weil ich nie genug bekommen … Mehr

Heinrich Vogel, Die Predigt als gehörte Rede: „Die Versuche aber, den Text für andere, evangeliumsfremde Wahrheiten zu mißbrauchen, droht nicht nur von den Weltanschauungs-Ismen des Zeitalters, sondern vor allem von jener Vergesetzlichung her, die allemal so oder so die Folge davon ist, daß das Evangelium des für die Welt Ge­kreuzigten und Auferstandenen nicht mehr das Wahrheitszentrum der Predigt ist.“

Die Predigt als gehörte Rede Von Heinrich Vogel Liebe Kommilitonen, Mit-Streiter und Mit-Schüler! Lassen Sie mich über dieses Memorandum Homiletikum … Mehr