Das Geheimnis Israels. Eine Erklärung der Kapitel 9-11 des Römerbriefs[1] Von Prof. D. WILHELM VISCHER, Montpellier Einleitung Das „Geheimnis Israels“ … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Ludwig Schlaich über das vermeintlich lebensunwerte Leben (1941): „Schließlich aber sind wir Menschen weder berechtigt, von Gott gesetztes Leben eigenmächtig zu zerstören, noch befähigt, den von Gott gewollten Sinn eines solchen Lebens zu erkennen, sondern haben uns an Jesu Wort zu erinnern: „Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Matth. 25, 40)“
Da mögen manche Formulierungen gegenwärtig schwer erträglich sein. Und doch war es der Verfasser, Ludwig Schlaich, der sich als Leiter … Mehr
Gerhard Friedrich, Julius Schniewind, ein Lehrer der Kirche: „Wenn man vom Ende her das Leben Schniewinds betrachtet, so ist es, als ob die Gestalt seines Lehrers Martin Kähler ihn bis zu seinem letzten Atemzug begleitet hat. Es ist schon darauf hingewiesen worden, daß beide sehr spät im gleichen Lebensalter in ein Ordinariat berufen wurden. Schniewind hat durch seinen persönlichen Einsatz den Leitsatz von Kähler erfüllt: aliis in serviendo consumor.“
Julius Schniewind, ein Lehrer der Kirche Von Gerhard Friedrich Julius Schniewind wäre am 28. 5. 1983 hundert Jahre alt geworden. … Mehr
Als Papst Pius IX. 1863 den bayerischen Priestern den Bart verboten hatte … Schreiben des apostolischen Nuntius an den Erzbischof von München-Freising: „Jetzt erklärt er, dass er diese Art von Innovation absolut missbilligt, zumal in diesen traurigen Zeiten nicht wenige vom Innovationsgeist verführt werden und man leicht von einer Innovation zur nächsten übergehen kann. Da dies so ist, freute es Seine Heiligkeit, mir wie allen bayerischen Leuten Befehle zu erteilen.“
Schreiben des Apostolischen Nuntius an den Münchner Erzbischof in Sachen Barttracht von Priestern (1863) Dem vortrefflichsten und ehrwürdigsten Herrn Erzbischof … Mehr
Über Bartgebot und Bartverbot für „Geistliche“: „In der evangelischen Kirche ist der Bart Sache persönlicher Freiheit, doch sieht die Reformationszeit den kriegsmännischen Bart (Schnauzbart, Spitzbart) nicht gern. Die Konsistorien des 19. Jahrhunderts führen einen heimlichen, jedoch vergeblichen Kampf gegen den Schnurrbart.“
Es gibt wohl kein besserer Beispiel als die Barttracht dafür, wie sehr kirchliche Sittenlehren vom jeweiligen Zeitgeist beeinflusst sind: Bart, … Mehr
Walter Jens, Der arme Jesus. Über die Notwendigkeit einer verfremdenden Betrachtung biblischer Texte: „Wie nüchtern und wie prall von Wirklichkeit nimmt sich, was hier beschrieben wird, aus, werden sie denken, die drei, und werden sich Wüste und Tempel, Mücken und Netze so genau vorstellen können, als läge Jerusalem nah bei Seoul, mitten in Afrika oder auf Ceylon: Bäuerliche Gleichnisse, Fischergeschichten, Fangfragen, wie sie die Intellektuellen lieben, die Worteverdreher im Schulhaus und den Gemeindezentren der Partei – alles lebensnah und mühelos vom Einst ins Jetzt übertragbar.“
Der arme Jesus. Über die Notwendigkeit einer verfremdenden Betrachtung biblischer Texte Von Walter Jens Die Füchse haben Gruben, und die … Mehr
Warum eine progressive Einkommensteuer gesellschaftlich gerecht ist: „Steuern sind im Wesentlichen die angemessene Abgeltung für soziale und infrastrukturelle Voraussetzungen erfolgswirksamer ökonomischer Kommunikation, die man nicht selbst geschaffen hat. Da man mit steigendem Einkommen überproportional an fremdfinanzierten Voraussetzungen gesellschaftlichen Wirtschaftens profitiert hat, ist eine progressive Einkommensteuer gerecht.“
Warum eine progressive Einkommensteuer gesellschaftlich gerecht ist Ist eine progressive Einkommensteuer, bei der sich der Steuersatz mit zunehmendem Steuerbetrag erhöht, … Mehr
Tagesgebet zum 13. Sonntag nach Trinitatis, 11. September 2022
Gott, unser Vater,Du hast alle Menschen zu Deinem Ebenbild geschaffen.So sind wir einander gleichgestellt.Öffne unsere Augen und unser Herz,damit wir … Mehr
Karl Barth, Über „Euthanasie“ und ärztliche Sterbehilfe (KD III/4): „Wo kämen wir aber hin, was würde des Menschen Verhältnis zu Gott und was würde der gebotene Schutz des Lebens noch bedeuten können, wenn es über eine willkürliche Erfüllung solcher Wünsche alle Augenblicke zu Selbstgesprächen und anderen Gesprächen kommen, wenn die Möglichkeit eigenmächtiger Leidensverkürzung durch Lebensverkürzung als eine Diesem und Jenem zu erweisende «Wohltat» wirklich zur Diskussion stehen dürfte?“
Über „Euthanasie“ und ärztliche Sterbehilfe (KD III/4) Von Karl Barth «Euthanasie» in diesem Sinne ist eine spezifische Frage der ärztlichen … Mehr