Frederik Jacobus Johannes Buytendijk, Das menschliche Spielen. Orientierende Vorbemerkungen (1973): „Wir spielen tatsächlich immer mit Bildern, die mit uns spielen. Was wir hier „Bild“ nennen, ist die Erscheinungsweise der Dinge und Geschehnisse in ihrem pathischen Charakter. Ein Gegenstand ist nur insofern Spielobjekt, als er Bildhaftigkeit besitzt. Die Sphäre des Spiels ist die Sphäre der Bilder und damit die Sphäre der Möglichkeiten und der Phantasie.“

Das menschliche Spielen. Orientierende Vorbemerkungen Von F. J. J. Buytendijk Spielen erscheint immer als eine Weise des sich Verhaltens. Bei­de … Mehr

Heinz-Dietrich Wendland, Die Wirkung der christlichen Eschatologie auf die Gestaltung der christlichen Sozialethik (1957): „Christus kommt als der zukünftige Weltenrichter. Dies ist die zweite eschatologische Hauptaussage, die für die Sozialethik um so wichtiger ist, je unerträglicher sie der mensch­lichen Natur zu sein dünkt. Aber allein sein Richteramt und sein Gericht sind die Gewähr dafür, dass es mit dieser Welt der Ungerechtigkeit, des Krieges, des Hasses, der Selbstsucht einmal ein wirkliches Ende haben wird, dass einmal die Wahrheit als die Wahrheit und die Lüge als die Lüge, die Finsternis als die Finsternis offenbar gemacht werden wird.“

Die Wirkung der christlichen Eschatologie auf die Gestaltung der christlichen Sozialethik Von Heinz-Dietrich Wendland Die Einheit des Credo und die … Mehr

Johannes Harder über Christoph Blumhardt: „Blumhardts letzte Jahre vergehen in der Stille, ohne sich in Stillschweigen aufzulösen. Seine große Zuver­sicht zum ungehinderten Weltregiment Gottes, dem auch alle Katastrophen und Rückfälle dienen müßten, hat ihn bis zu seinem Tode (1919) keinen Augen­blick verlassen.“

Christoph Blumhardt (1842-1919), auch der Jüngere genannt Von Johannes Harder Sohn des Joh. Chr. Blumhardt, seit 1869 Gehilfe des Vaters … Mehr

Dietrich Bonhoeffer, Protestantismus ohne Reformation. Aufsatz über den Protestantismus in den Vereinigten Staat von Amerika (August 1939): „Die gottesdienstliche, amtliche und gemeindliche Ordnung und Tradition hat hier ein solches Schwergewicht, dass auch eine schlechte Theologie nicht allzu viel Schaden tun kann. Es ist aber nicht nur der – geistesgeschichtlich gesehen – konservative Hintergrund, der diesen eigentümlichen Sachverhalt erklärt, sondern es offenbart sich an dieser Stelle ein fast unabsehbar tiefer Gegensatz zwischen den Kirchen der Reformation und dem „Protestantismus“ ohne Reformation.“

Protestantismus ohne Reformation. Aufsatz über den Protestantismus in den Vereinigten Staat von Amerika (August 1939) Von Dietrich Bonhoeffer Zwei Hindernisse … Mehr

Heinz-Dietrich Wendland über die Zukunftshoffnung in der Bibel (1954): „Die sogenannte ‚Entmythologisierung‘ der Hoffnung des Neuen Testaments streicht diesen Glauben an das endzeitliche Kommen und den zukünftigen Sieg Christi. Sie er­setzt ihn durch die Rede von dem jeweiligen ‚Offen­sein für die Zukunft Gottes‘ in der Gegenwart des Christen. Dann gibt es aber niemals eine reale Über­windung des Todes für den ganzen Kosmos und niemals ein Ende dieser Welt des Lei­dens, des Blutvergießens, der Ungerechtigkeit und des Frevels.“

Zukunftshoffnung in der Bibel Von Heinz-Dietrich Wendland I. Obwohl dies zusammen­gesetzte Wort in der Bibel nicht vorkommt, so doch tausendfältig … Mehr

Klaus Wengst über Georg Frölichs Gutachten „Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht habe, in des Glaubens Sachen mit dem Schwert zu handeln“ (1530): „Einem jeden Häuflein oder Gruppe – ob Christen, Juden, Wiedertäufern usw. – soll es frei stehen, seine Lehre und Zeremonien, die er für recht hält und wodurch er zu Gott zu kommen erhofft, ungehindert zu treiben, doch an unterschiedlichen Orten, nämlich die Christen in ihren Kirchen und die Wiedertäufer und Juden jeder in seinen dazu verordneten Häusern oder Synagogen.“

Über Georg Frölichs Gutachten „Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht habe, in des Glaubens Sachen mit dem Schwert zu handeln“ … Mehr

Heinz Brunotte über das Zeugnis in der Bibel (1954): „Der Zeuge tritt, genau wie der Apostel oder der Missionar oder Prediger, hinter dem zurück, den er bezeugt. Nicht sein Tod als solcher ist wichtig, sondern das in seinem Tode geschehende und mit seinem Tode verbundene Christuszeugnis. Nur in diesem Sinne gilt der altkirchliche Satz, daß das Blut der Märtyrer der Same der Kirche sei.“

Zeuge, zeugen, bezeugen, Zeugnis in der Bibel Von Heinz Brunotte Das griechische Wort für Zeuge im NT ist martys; das … Mehr