Karl Barths Brief an Pfarrer Kooyman (Holland), 1940: „Die Schuld daran, daß so etwas wie der Hitlerismus mitten in Europa möglich und wirklich geworden ist, ist gewiß eine gemeinsame Schuld aller europäischen Völker, Menschen und Regierungen. Aus jener gemeinsamen Schuld folgte nicht notwendig dieser Krieg, wie es denn auch Unsinn wäre, zu behaupten, daß dieser Krieg zur Bereinigung jener Schuld geführt werde. Verpflichtet sind sie [die Völker] wohl dazu, jene gemeinsame Schuld nicht durch irgendwelche Nachgiebigkeiten dem Hitlerismus gegenüber noch größer zu machen. Verpflichtet sind sie also dazu, der Beteiligung am Krieg, wenn ihnen diese von Deutschland her aufgedrängt wird, nicht auszuweichen.“

Brief an Pfarrer Kooyman (Holland), 1940 Basel, 28. Februar 1940. Sehr geehrter Herr Pfarrer! I. Der Satz: „Die Ursachen des … Mehr

Patriarch Kirills unselige Kriegspredigt vom 19. Januar 2023: „Dieser Wunsch, Russland zu besiegen, hat nun, wie wir wissen, sehr gefährliche Formen angenommen. Wir beten zum Herrn, dass er diesen Verrückten die Weisheit gibt zu verstehen, dass jeder Wunsch, Russland zu zerstören, das Ende der Welt bedeutet. Aber nicht nur darum sollten wir beten, sondern auch darum, dass die Menschheit anstelle dieses Wahnsinns ein neues Bewusstsein bekommt.“

Predigt Seiner Heiligkeit Patriarch Kirill am Dreikönigsfest nach der Liturgie in der Dreikönigskathedrale in Moskau Am 19. Januar 2023, dem … Mehr

Karl Barth, Die Unordnung der Welt und Gottes Heilsplan (Vortrag auf der ÖRK-Vollversammlung in Amsterdam 1948): „Es gibt ja so viele Menschen, die die Kunde von Gottes in Jesus Christus geschehenem Gnadenwerk noch nie gehört oder wieder vergessen und vielleicht darum wieder vergessen haben, weil unsere Kirchen sie ihnen noch nie richtig ausgerichtet haben. Es braucht ja so viel Gebet und so viel Arbeit dazu, damit unser Zeugnis nicht irgend ein frommes und moralisches Gerede, sondern wirklich das Evangelium von Jesus Christus sei.“

Die Unordnung der Welt und Gottes Heilsplan Von Karl Barth Indem wir an unser Hauptthema herantreten, blicken wir auf eine … Mehr