Autobiographische Skizze (1960) Von Oscar Cullmann Im Rahmen biographischer Daten versuche ich hier zu zeigen, was meine vor meiner Basler … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Karl Barth, Das Vaterunser nach den Katechismen der Reformation (1947): „Du, Unser Vater, Du lässest Dich nicht ein mit dem Bösen, Du kennst keinen Kompromiß mit ihm, Du zeigst ihm keine Duldsamkeit. Die Bedrohung des Nichtigen wird niemals eine Drohung sein, die von Dir kommt, sie wird niemals von Dir geduldet oder zugelassen werden. Im Gegenteil, wenn Du uns führst in Deinen Wegen, in den Wegen Deiner Gaben, Deiner Vergebung, wirst Du uns niemals zur Linken, wirst Du uns immer zur Rechten leiten.“
Das Vaterunser nach den Katechismen der Reformation Von Karl Barth EVZ Verlag Zürich Die französische Originalausgabe erschien bei Delachaux & … Mehr
Tagesgebet zum 2. Sonntag vor der Passionszeit (Sexagesimae), 12. Februar 2023
Ewiger Gott,dein Wort durchbricht die Finsternisund deckt Verborgenes auf.Öffne uns die Türe des Glaubens,damit wir in dein Reich finden.Durch unsern … Mehr
Ernst Keils fiktiver „Brief an eine Gläubige“ von 1866. Wie sich der Herausgeber der Zeitschrift ‚Die Gartenlaube‘ Bigotterie liberaltheologisch vorgestellt hat: „Madame, Sie haben um Ihr Herz eine Rinde gelegt, eine Rinde, so fest und sicher, daß kein Athemzug Menschlichkeit, kein Körnlein Gemüth hinein kann, selbst wenn das Herz oft darnach lechzte. Und diese Rinde heißt der – kirchliche Glaube.“
Brief an eine Gläubige Von Ernst Keil Madame! Als Sie mich vor Kurzem fragten, weshalb ich die Kirche, diesen Zufluchtsort … Mehr
Kornelis Heiko Miskotte, Das Bild Gottes (Het beeld Gods, 1942): „Der Geist wird ausgegossen und segelt über die Welt, der Geist geht schöpferisch aus und weht über unsere christlichen, selbstsicheren Herzen, um die Fensterläden zu zerbrechen, damit wir offen sein können für den Zugriff der Strahlen, die anders sind als alle dämonische Strahlen auf der Welt. Das von diesen Strahlen erzeugte Bild ist eine Geschichte: Es ist die Geschichte Jesu, und sie ist es deine Lebensgeschichte.“
Das Bild Gottes (Het beeld Gods) Von Kornelis Heiko Miskotte „Und wir alle, indem wir die Herrlichkeit des Herrn mit … Mehr
Metropolit Ioannis Zizioulas (1931-2023), Gemeinschaft und Anderssein (Community and Otherness): „Die Person ist das Anderssein in der Gemeinschaft und die Gemeinschaft im Anderssein. Die Person ist eine Identität, die durch Beziehung entsteht; sie ist ein „Ich“, das nur existieren kann, solange es in Beziehung zu einem „Du“ steht, das seine Existenz und sein Anderssein bejaht. Wenn wir das „Ich“ vom „Du“ trennen, verlieren wir nicht nur sein Anderssein, sondern auch sein Wesen; es kann einfach nicht ohne das andere sein. Das ist es, was die Person vom Individuum unterscheidet.“
Gemeinschaft und Anderssein (Community and Otherness) Von Metropolit Ioannis Zizioulas I. Einführung Die Präsenz der orthodoxen Kirche in Westeuropa ist … Mehr
Wilhelm Löhe über den liturgischen Vortrag im Gottesdienst: „Wer im Namen der Gemeinde in Geist und Wahrheit beten und lesen will, der bedarf vor allem subjektiver Frömmigkeit und geistlicher Übung; wem die eigene Andacht und Vorbereitung zum liturgischen Dienst kein Ernst ist, der lernt am allerwenigsten die große Kunst heiliger Diener Gottes, am Altar richtig zu lesen und zu betonen.“
Liturgischer Vortrag Von Wilhelm Löhe Es gibt einen homiletischen, einen katechetischen und einen liturgischen Vortrag. Der leichteste, das ist am … Mehr
Friedrich Mildenberger, Dem Wort vertrauen. Gedenkrede auf Hermann Diem: „Nur weil ich selbst erkannt bin, erkenne ich – das ist unumkehrbar der »biblische Erkenntnisweg«, auf den Hermann Diem immer wieder hingewiesen hat. Hier aber hat die dogmatische Aussage ihre notwendige Funktion. Das nicht als eine Wahrheit, die eben zu glauben wäre, und so den Glauben zu einem Werk machte, das der Mensch um seines Heiles willen aufzubringen hat.“
Karl Eberlein hat mit seinem Buch Zeitgemäß und schriftgemäß: Friedrich MildenbergerAuf den Spuren eines sperrigen Theologen (Lit Verlag, 2022) den … Mehr
Ernst Troeltsch, Meine Bücher (1921): „Die Philosophie als solche war in ihrem damaligen Zustande wenig verlockend; Medizin interessierte mich nur theoretisch. Also wurde ich Theologe. In der Theologie hatte man damals so ziemlich den einzigen Zugang zur Metaphysik und äußerst spannende historische Probleme zugleich. Mit dem Praktischen mochte es dann nachher werden wie es wollte. Ein urwüchsig starker religiöser Drang schien dafür zu bürgen, daß das schon irgendwie möglich sein würde.“
Meine Bücher (Die deutsche Philosophie der Gegenwart in Selbstdarstellung) Von Ernst Troeltsch Selbstanzeigen größten Stiles, wie sie diese Blätter aufweisen, … Mehr