In Christus wird der Tod durchschaut – Vom Glauben als Linse „Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und … Mehr
Schlagwort: Ostern
Seven Stanzas at Easter (Sieben Strophen an Ostern) – John Updike über die leibliche Auferstehung Jesu Christi: „Lasst uns nicht Gott spotten mit Metapher, / Analogie, Ausweichen, Transzendenz, / das Ereignis zur Parabel machen, ein Zeichen gemalt in die verblasste Leichtgläubigkeit früherer Zeiten: / Gehen wir durch die Tür.“
John Updike, Seven Stanzas at Easter Was John Updike (1932-2009) als junger Harvardabsolvent 1960 beim „Religious Arts Festival“ seiner Lutheran … Mehr
Christoph Blumhardt, Osterpredigt zu Markus 16,1-8 (1914): „»Jesus ist auferstanden!« ist das Größte, was man überhaupt verkündigen kann. Es ist der Gipfel des Evangeliums, die Höhe alles dessen, was Jesus im Erdenleben gewesen war, und diese Verkündigung oder diese Tatsache, die verkündigt wurde: »Jesus ist auferstanden«, ist mit einemmal eine Tatsache geworden, die sich der ganzen Weltgeschichte entgegensetzt. Der ganze Lauf der Welt ist immer nur sterben, und die Erde ist ein großmächtiges Grab, in welchem nicht nur Menschen, sondern auch alle früheren Kreaturen begraben liegen und zu den Toten gehören. Und nun auf einmal in diesen Lauf der Welt, an den wir uns leider im Christentum auch gewöhnt haben, als ob gar nichts anderes mehr möglich wäre, als nur das Grab alles Lebendigen, kommt die Verkündigung: »Da ist einer auferstanden, der ist gestorben und lebt wieder.« Ja, da kann einen Furcht und Zittern ankommen oder auch Unglauben; und ich weiß nicht, ob es viele Menschen heute gibt, in deren Herzen die Verkündigung: »Er ist wahrhaftig auferstanden« wirklich lebendig wird. Wir hören es so mit christlichen Ohren, und das sind oft die taubsten in der ganzen Welt.“
Kurz vor dem 1. Weltkrieg hatte der württembergische Pfarrer (und Sozialdemokrat) Christoph Blumhardt (1842-1919) mit seiner Osterpredigt über Markus 16,1-8 … Mehr
Fadenscheiniger Osterglaube in Miao Xiaochuns „Zero Degree Doubt“ und Caravaggios „Der ungläubige Thomas“
Das könnte doch für Ostern eine Predigt mit Bezug auf Johannes 20,24-29 wert sein – das Bild des chinesischen Medienkünstlers … Mehr
Hans Jochim Iwand, „Ich lebe und ihr sollt auch leben“ (Osterpredigt über Johannes 14,19): „Teilweise liegt unser Leben noch in der Todesnacht, aber es hat eine Mitte bekommen, wo es hell ist. Es ist hineingekommen in die Kraft der Verheißung Gottes, die Leben, ewiges Leben verheißt. Und wenn wir irre werden wollen an ihr, weil der Tod so stark ist in uns und das Leben so schwach, weil der Tod der Sünde Sold ist und wir abendländischen Nihilisten in dieser Sache einiges geleistet haben und noch leisten, dann steht diese Verheißung vor uns als Gegenwart, als erfüllt in Jesus, dem lebendigen Herrn. Das ist Ostern! In ihm ist sie ein für allemal Ereignis geworden.“
Was für ein Vermächtnis. Die letzte Predigt Hans Joachim Iwands war seine Osterpredigt am 17. April 1960 in Bonn. Vierzehn … Mehr
Eberhard Jüngel, Das Geheimnis des Ostertages (2005): „Wer aber so stark ist wie der Tod, der ist stärker als er. Das gilt jedenfalls für die göttliche Liebe, die sich nicht am Liebenswerten entzündet, sondern das ganz und gar nicht Liebenswürdige liebenswert macht.“
Das Geheimnis des Ostertages Von Eberhard Jüngel Wer den Tod verstehen will, muss das Leben verstanden haben. Aus sich selbst … Mehr
Eberhard Jüngel, Ostern oder die Freiheit zum Lachen: „Zumindest am Ostermorgen war und ist die Unterbrechung der Liturgie oder der Predigt durch ein befreiendes Lachen durchaus am Platz. Wohl dem Liturgen, wohl dem Prediger, der es auszulösen vermag! Er wäre ein echter Agent seines Gottes.“
Nachdem Eberhard Jüngel nicht länger publizieren kann, ein Ostertext von ihm aus dem Zeitungsarchiv der Berliner Zeitung von 2001: Ostern … Mehr
Ostergebet mit Frühlingsblick: „Deine Ostersonne zieht Grün aus dürren Ästen, wirft zarte Blüten auf Wiesen und in Gärten.“
Ostergebet Himmlischer Vater,Du hast Deinen Sohn Jesus Christus von den Toten auferweckt,deine Schöpfung atmet auf.Deine Ostersonne zieht Grün aus dürren … Mehr
Im Raum des Glaubens. Predigt zu Johannes 20,19-29 (Ungläubiger Thomas und die Glaubenszweifel): “ Glaube ist keine Kopfgeburt, kein Geäst lebensdürrer Lehren, auch kein Irrgarten sonderlicher Gedanken, sondern Gottesnähe. Dass ich mich mit meinem Leben auf Jesus Christus beziehen kann, das ist mein Glaube, meine Hoffnung, …“
Im Raum des Glaubens. Predigt zu Johannes 20,19-29 24Thomas aber, einer der Zwölf, der auch Didymus genannt wird, war nicht … Mehr