Gruß an die Ostersonne Von Joseph Wittig Ostersonne, wer mag noch glauben, daß du das alltägliche Gestirn bist, das über … Mehr
Schlagwort: Ostern
Karl Barths Andacht für Ostersonntag: „Gott geht durch alles das, was wir für gut und böse, wahr und verkehrt, möglich und unmöglich halten, quer hindurch seinen eigenen Weg.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
Eduard Thurneysen: „Jesus Is Victor!“ An Easter Sermon on Ephesisans 2:1-2.4-6: „This is the Easter gospel. Why do we not believe it? Why do we always strive against this mighty „but God, who is rich in mercy . . .“? Why do we not crash through the imprisoning wall of our thought-life, which keeps us from the great resuscitation that can become our possession? Why is not this gospel preached from every pulpit? Why is it not heard in all our human constraints, upon all deathbeds, and at the side of all graves? Why do we not really know that all have been made alive through the mercy of God?“
And you did he make alive, when ye were dead through your trespasses and sins, wherein ye once walked according … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Betrachtung zu Ostern: Auferstehung (1940): „Die Auferstehung Jesu Christi ist Gottes Ja zur Kreatur. Nicht Zerstörung, sondern Neuschöpfung der Leiblichkeit geschieht hier. Der Leib Jesu geht aus dem Grabe hervor, und das Grab ist leer. Wie es möglich, wie es zu denken ist, dass der sterbliche und verwesliche Leib nun als der unsterbliche, unverwesliche, verklärte Leib da ist, bleibt uns verschlossen. Nichts vielleicht wird durch die Verschiedenartigkeit der Berichte über die Begegnung des Auferstandenen mit den Jüngern so deutlich, wie dies, dass wir uns über die neue Leiblichkeit des Auferstandenen keine Vorstellung zu machen vermögen. Wir wissen, es ist derselbe Leib – denn das Grab ist leer; und es ist ein neuer Leib – denn das Grab ist leer.“
Im März 1940 schrieb Dietrich Blonhoeffer in einer hektographierte Beilage für den monatlichen Rundbrief des pommerschen Bruderrates der Bekennenden Kirche … Mehr
Jürgen Moltmann über die Auferstehung Jesu (2019): „Das Grab war leer, sonst hätten die Jünger die Auferstehung Jesu Christi nicht verkündigen können. In Jerusalem hätten die Juden darauf verwiesen: Da liegt er doch im Grab, er ist nicht auferstanden. Der Leichnam wurde auferweckt und ist wieder lebendig geworden. Jesus ist also der gleiche Mensch, der er vorher war. Sonst hätten die Jünger ihn nicht erkannt. Und sie erkennen ihn an seiner Stimme und an den Wundmalen. Jesus ist in der ersten Gegenwart den Jüngern erschienen und in der zweiten Gegenwart uns. Im Wort der Verkündigung und im Sakrament ist er gegenwärtig. Für mich bedeutet dies: im Ende der Anfang. Christi Ende war sein wahrer Anfang. Das erlebe ich mit meinen 92 Jahren immer wieder: Im Ende der Anfang. Das hab ich erlebt, als ich ohne Hoffnung war, in dem ersten Jahr meiner Gefangenschaft nach dem 2. Weltkrieg. Da habe ich in meinem Ende den Anfang mit Christus erlebt.“
„Wage es, mit der Gewissheit der Auferstehung zu leben“ Ein Gespräch mit dem Tübinger Theologieprofessor Dr. Jürgen Moltmann über die … Mehr
Christus spricht: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht“ (Johannes 14,27)
Gläubige, die die Botschaft der Auferstehung Christi feierten, haben dafür in Sri Lanka ihr eigenes Leben gelassen. So muss der … Mehr
Karl Barths Predigt über Kolosser 3,1-2 von 1923: „Droben, da Christus ist, ist also nicht der Teufel, der Betrüger von Anfang. Der Teufel ist eine sehr ernste Realität – da drunten, in der Geisterwelt und Geisteswelt, die uns umgibt; in der Luft, die wir atmen, auch wenn es eine christliche oder sonstwie eine sehr ideale Luft sein sollte. Wer ihn da leugnet, der ist ein Narr, heute noch mehr als je. Er ist der Fürst dieser Welt. Aber er ist nicht droben. Die Realität des Wunders, das Gott an uns tut, schlägt die Realität des Teufels. Die Rechte des Herrn behält den Sieg.“
„Suchet was droben ist!“ Predigt über Kolosser 3,1-2 Von Karl Barth Am 3. Juni 1923 (1. Sonntag nach Trinitatis) hielt … Mehr
Ein Ostersegen: „Der Gott, der Jesus von den Toten auferweckt hat, segne euch diesen Tag. Er stelle euch ins Licht seiner Ewigkeit und leite euch auf rechtem Pfad. Er lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig zugeneigt. Er wende euch sein Angesicht zu und schenke Euch seinen Frieden.“
Ein Ostersegen Der Gott,der Jesus von den Toten auferweckt hat,segne euch diesen Tag.Er stelle euch ins Licht seiner Ewigkeitund leite … Mehr
Karl Barth, Das Geheimnis des Ostertages (1967): „Das Geheimnis des Ostertages ist die der Welt ein für allemal nicht nur zugesprochene, sondern eingepflanzte Hoffnung. Sie gehört nicht zur Welt, sofern sie nicht aus ihr stammt, nicht als eine irgendeinmal und irgendwo in ihr aufgekommene Bewegung durch irgend eine von Menschen ersonnene Idee, Lehre oder Theorie lebendig ist. Sie gehört aber unveräußerlich zu ihr – wirklich zu unserer Menschenwelt von gestern, heute und morgen –, sofern sie ihr an bestimmtem Ort, zu bestimmter Zeit von außen her ein für allemal eingepflanzt wurde: von außen, aber hinein in ihr Innerstes.“
Das Geheimnis des Ostertages Von Karl Barth Der Ostertag ist der eigentliche Feiertag der christlichen Kirche. Nicht die Weihnacht, nicht … Mehr