Hans Joachim Iwand, Die Liebe als Grund und Grenze der Freiheit (1951): „An Ostern wurde der Sieg der Liebe offenbar in der Kraft der Auferstehung. Hier triumphierte Gottes Gerechtigkeit. Und seit Ostern ist die Hand über dem Elenden entmachtet, so dass wir sie nicht mehr zu furchten haben. Seit Ostern ist die Tür der Freiheit offen für die Tat der Liebe. Seit der Auferstehung Jesu Christi von den Toten ist eine andere Hand ausgereckt über allen Entrechteten und Verlorenen – die Hand des­sen, der zur Rechten Gottes ist. Der Auferstandene verbürgt jene Einheit von Liebe und Freiheit, die allen Menschen gilt und doch immer den einzelnen sucht.“

Die Liebe als Grund und Grenze der Freiheit (1951) Von Hans Joachim Iwand I. Die geistige Situation im heutigen Deutschland,[1] … Mehr

Martin Luther in seiner Pfingstpredigt 1534 über Johannes 3,16-21: „Dieses Evangelium ist eine der herrlichsten Predigten, die man im ganzen Neuen Testament finden kann, sodass es wohl billig wäre, wenn es möglich wäre, es mit goldenen Buchstaben ins Herz zu schreiben. Jeder Christ sollte diesen tröstlichen Text wenigstens auswendig können und ihn sich täglich einmal vorsprechen, damit solche Worte uns geläufig werden und wir lernen, sie zum Trost und zur Stärkung des Glaubens zu gebrauchen.“

Dies ist wohl eine der besten Evangeliumspredigten Luthers: Predigt über Johannes 3,16-21 (Pfingstmontag 1534) Von Martin Luther Dieses Evangelium ist … Mehr

Bernhard Häring über die Liebe: „Wir stehen vor der grandiosen Geschichte, die sich der Schöpferliebe Gottes verdankt und durch die heilende, verzeihende, befreiende Liebe Gottes durchhält. Gegenüber allen Formen verirrter, verfälschter Liebe weist Gott auf vielfältige Weise auf sein Lieben. Gott wirbt um die Liebe seines Volkes und aller Menschen. Nur auf diesem Hintergrund ist ein echtes Verstehen des Doppelgebotes der Liebe möglich.“

Liebe Von Bernhard Häring Das Wort des Apostels Paulus „Das Größte aber ist die Liebe“ (1 Kor 13,13) dürfte auch … Mehr

Arnold Schabert, Predigt über 1. Korinther 13,1-13: „Das Leben in der Liebe, das ist, seitdem das Kreuz Jesu steht, eine uns erschlossene Möglichkeit, eine uns angebotene Wirklichkeit. Und wenn wir doch an der Liebe scheiterten? Wenn es als letztes Wort über uns hieße: ohne Liebe!? Dann wären wir nicht daran gescheitert, dass wir lieben wollten und es nicht konnten, sondern daran, dass wir uns nicht lieben ließen, um lieben zu können. Aber Gott liebt!“

Predigt über 1. Korinther 13,1-13 Von Arnold Schabert Wir haben eben ein Kapitel der Heiligen Schrift gehört, das wohl vielen … Mehr

Leszek Kolakowski, Der mythische Sinn der Liebe (Die Gegenwärtigkeit des Mythos): „Die Liebe ist das Verlangen nach vollkommener Überwindung der Distanz zu dem, was geliebt wird, das heißt, das Verlangen nach vollkommener Vereinigung. Sie enthält also die Erfahrung der unerträglichen Separierung, die Hoffnung auf Ab­schaffung der Separierung und das Bedürfnis, sich bis zur Auf­lösung aufzuopfern.“

Der mythische Sinn der Liebe Von Leszek Kolakowski 1. Die verstehende Erhellung der Welt der Dinge ist ein Werk des … Mehr

Josef Wittig, Das Evangelium der Liebe. Ein Brief an einen Freund (1941): „Wir alten Sünder werden nichts mehr daran ändern können, außer, daß wir unsern Fehl­weg erkennen und den von uns Vernachlässigten, den ‚von Nie­mand mehr im Vollsinn des Wortes Geliebten‘ aufrufen, daß er noch einmal unter uns trete und noch einmal die Tage vom Jordan wiederhole, in denen er nur zu winken brauchte, und die ersten aus der Jugend traten auf seine Seite, um ihn nimmermehr zu ver­lassen, so strahlend und gewinnend war seine Persönlichkeit.“

Das Evangelium der Liebe. Ein Brief an einen Freund Von Josef Wittig Mein lieber Freund! Leidenschaftlich wie Du immer bist, … Mehr