Dietrich Bonhoeffer, Der Erfolgreiche (Ethik): „Die Gestalt des Gekreuzigten setzt alles am Erfolg ausgerichtete Denken außer Kraft; denn es ist eine Verleugnung des Gerichtes. Weder der Triumph der Erfolgreichen noch auch der bittere Haß der Gescheiterten gegen die Erfolgreichen wird zuletzt mit der Welt fertig. Jesus ist gewiß kein Anwalt der Erfolgreichen in der Geschichte, aber erführt auch nicht den Auf­stand der gescheiterten Existenzen gegen die Erfolgreichen. Es geht bei ihm nicht um Erfolg oder Mißerfolg, sondern um das willige Annehmen des Gerichtes Gottes. Nur im Gericht gibt es Versöhnung mit Gott und unter den Menschen. Allem um Erfolg und Mißerfolg kreisenden Denken stellt Christus den von Gott gerichteten Menschen, den Erfolgreichen wie den Erfolg­losen, gegenüber.“

Der Erfolgreiche und die Gestalt des Gerichteten und Gekreuzigten Von Dietrich Bonhoeffer Ecce homo – seht den von Gott gerichteten … Mehr

Dietrich Bonhoeffer, Predigt über Römer 5,1-5 von 1938: „Wieviel Murren und Sich-Sträuben, wieviel Widerspruch und Hass gegen die Trübsal ist da bei uns aufgedeckt worden! Wieviel Verleugnen, Sich-beiseite-Stellen, wieviel Furcht, wenn das Kreuz Jesu auch nur ein klein wenig unser persönliches Leben zu beschatten anfing! Wie oft meinten wir, wir könnten unsern Frieden mit Gott wohl bewahren und doch dem Lei­den, dem Verzicht, der Gehässigkeit, der Gefährdung unserer Existenz aus dem Wege gehen! Ja, was am schlimmsten ist, mussten wir nicht von christlichen Brüdern immer wieder hören, dass sie das Leiden der Brüder verachteten, – und das allein darum, weil ihr eigenes Gewissen ihnen keine Ruhe ließ.“

Predigt über Römer 5,1-5 (1938) Von Dietrich Bonhoeffer „Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir … Mehr

Listen Once More to the Savior – Christian Tolerance of Others Is Cruciform, Shaped by the Cross: „Christianity in Europe is facing an existential problem. It is not the increasing secularization of society, nor its alleged Islamification. What threatens Christianity’s existence among us lies instead in the fact that people do not really believe in the One who gave Christianity its name, nor trust his message or his work. Unlike unbelieving Thomas, people are unwilling to put their finger to Jesus’ wounds and thereby come to trust the crucified and risen Christ.“

The Lutheran „Crossing Community“ published the translation of my article „Man höre doch mal dem Heiland zu“ (which originally appeared … Mehr